Bei Digitalkameras werden Pixelfehler im günstigsten Fall durch die Firmware der Kamera „repariert“. Es wird dann das defekte Pixel einfach ignoriert und stattdessen ein Durchschnittswert aus den Nachbarpixeln errechnet. Da es sich dabei eigentlich um Subpixel, nämlich einer bestimmten Farbe, handelt, ist zu beachten, dass etwa ein grünes Pixel aus den benachbarten grünen Pixeln berechnet werden muss, damit es nicht zu Farbverfälschungen kommt. Voraussetzung für dieses Verfahren ist, dass die Firmware die defekten Subpixel kennt, d.h. eine entsprechende Liste vorliegt. Allgemein wird diese beim Herstellungsprozess der Kamera ermittelt und fest einprogrammiert. Durch Alterung und Umwelteinflüsse entstehen jedoch häufig weitere Defekte, beispielsweise jedes Jahr ein bis drei weitere „hot pixel“, deren Position die Firmware hinzulernen muss. Je nach Kamerahersteller und Preisklasse geschieht dies entweder automatisch, manuell oder gar nicht. Durch letzteres „Verfahren“ können Hersteller mehr oder weniger absichtlich, denn es handelt sich um ein einfaches softwaretechnisches Verfahren, teurere von billigeren Kameras absetzen. Treten dann „hot pixel“ oder „stuck pixel“ auf, befinden sich auf jedem Foto an der gleichen Stelle leuchtende Pünktchen, wobei rote oder blaue Punkte wegen des üblicherweise verwendeten Bayer-Musters doppelt so groß erscheinen wie grüne. Derartige Fehler lassen sich mit Bildverarbeitungsprogrammen auch nachträglich entfernen.
Dass irgendwas in den neuesten Modellen dieses Ausmappen automatisch und von selbst erledigen soll, kann ich mir nicht so recht vor stellen.
Es ist relativ egal, wie so eine Pixelfehler-Korrektur technisch ab läuft, und ob man das als User selbst machen kann oder nur der Service-Point mit der Nikon-eigenen Service-Software für unter 50 € und mit 12 Monaten Gewährleistung.Womöglich macht der Service genau das, also die versteckte Funktionalität über ein Service-Menü aufzurufen.
Hallo!
Es ist relativ egal, wie so eine Pixelfehler-Korrektur technisch ab läuft, und ob man das als User selbst machen kann oder nur der Service-Point mit der Nikon-eigenen Service-Software für unter 50 € und mit 12 Monaten Gewährleistung.
Das Problem liegt darin, dass diese Hotpixel bei Nenn-ISO und ohne Schatten-Aufhellung ausgelesen werden.
Wenn die kältere Farbwiedergabe und das "Glattgebügelte" bei höheren ISOs nicht wären, würde ich die D750 sofort behalten.
Die "kältere Farbwiedergabe" kann man natürlich jederzeit durch verändern der Picture-Control-Einstellungen korrigieren, ist ja klar.
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