Ich bin neu in diesen Foren und muss mich mal einleben.
Aber ich fotografiere schon seit etwa 20 Jahren, nur die Astrofotografie versuche ich erst seit einigen Tage.
Und bin noch sehr unerfahren, speziell bin ich mir noch sehr unsicher ob der Hintergrund nicht zu dunkel oder zu hell ausgearbeitet wurde.
Und das ist mein erster Versuch.
Orion Nebel.
17 Fotos je 30 Sekunden F5,6 ISO 1200
Mein zweiter Versuch, der Orion Nebel.
Ich habe jetzt länger belichtet und bei der Fotoausarbeitung mehr auch den Hintergrund beachtet.
Ich finde es ist schon etwas besser geworden.
Aber ich befinde mich mit der Sternenfotografie total im Neuland.
Über Verbesserungsvorschläge würde ich dankbar sein.
Nikon D7100
15 Foto je 90 Sekunden belichtet.
ISO 1250 Brennweite 240 mm F/5,6
Mit Nachführgerät
Das erste ist für eine nicht astroumgebaute Nikon gar nicht mal so schlecht. Die Schärfe paßt nicht ganz (zu dicke Sterne) und der Hintergrund ist beim Versuch das Rot rauszukitzeln etwas zu braun geworden.
Du solltest beim Orion auf jeden Fall versuchen verschiedene Belcihtungszeiten zu kombinieren. Du brauchst die langen für die feinen Nebeldetails und die kurzen damit der KErn nicht ausbrennt und man die Kernsterne noch erkennen kann.
Das erste ist für eine nicht astroumgebaute Nikon gar nicht mal so schlecht. Die Schärfe paßt nicht ganz (zu dicke Sterne) und der Hintergrund ist beim Versuch das Rot rauszukitzeln etwas zu braun geworden.
Du solltest beim Orion auf jeden Fall versuchen verschiedene Belcihtungszeiten zu kombinieren. Du brauchst die langen für die feinen Nebeldetails und die kurzen damit der KErn nicht ausbrennt und man die Kernsterne noch erkennen kann.
Danke Stefan für deinen Tipp.
Also nur mal ein Beispiel
20 Foto mit 30 Sekunden und 20 Foto mit 60 Sekunden.
Ist die Reihenfolge egal oder sollte man die Belichtungszeiten mischen.
Liebe Grüße.
Peter
Die Reihenfolge ist theoretisch egal, beim Orion spreize ich aber viel weiter, also eher 10 x 15s dann 10 x 2min. Direkt hinter die 15er setze ich dann noch 1-2 Schwarz-Bilder für den Dunkelbildabzug, die gehen ja schnell. Während ich abbaue lasse ich sie dann noch ein paar mehr schwarze 2min Fotos machen.
Mit relativ kurzen BW wie Deinen 200mm sollten auch recht locker längere Zeiten möglich sein, so die Montierung halbwegs genordet ist. Je länger die Einzelbelichtungen, desto schöner bekommst Du die Nebelstrukturen herausgearbeitet.
Die Reihenfolge ist theoretisch egal, beim Orion spreize ich aber viel weiter, also eher 10 x 15s dann 10 x 2min. Direkt hinter die 15er setze ich dann noch 1-2 Schwarz-Bilder für den Dunkelbildabzug, die gehen ja schnell. Während ich abbaue lasse ich sie dann noch ein paar mehr schwarze 2min Fotos machen.
Mit relativ kurzen BW wie Deinen 200mm sollten auch recht locker längere Zeiten möglich sein, so die Montierung halbwegs genordet ist. Je länger die Einzelbelichtungen, desto schöner bekommst Du die Nebelstrukturen herausgearbeitet.
Danke Stefan für deine INFO.
Zwei Fragen?
Da Gesten schon der Mond sehr hell war und den Orion schon sehr angestrahlt hat, habe ich einfach mal ins Leere fotografiert.
Frage eins.
Warum bekomme ich immer auf die Sterne so viele Strahlen,
schöner sind doch einfach nur die schönen 4 Strahlen.
Frage zwei:
Warum sind bei mir die Ecken immer dunkel.
Belichtung je 30 Sekunden F/5,6 ISO 1600 Brennwert 200 mm
Die vier schönen Strahlen sind im Grunde Bildfehler die durch die Fangspiegelaufhängung eines Newton Teleskopes kommt. Manch einer spannt sich zwei Fäden kreuzweise vor sein Linsenteleskop, um auch diesen Effekt hinzubekommen.
Du scheinst mit einem Foto-Objektiv zu fotografieren, da sind die vielen Strahlen auch Störungen, allerdings an den Blendenlamellen, also systembedingt.
Die dunklen Ecken sind schlichte Vignettierungen, die Du bei jedem Fotoobjektiv und günstigem Teleskop bekommen wirst. Dagegen hilft es normalerweise Bias/Flats, auch wenn man es nie völlig wegbekommt. Da die Vignette bei Dir immer noch so ausgeprägt ist, dürfte da was schief gelaufen sein.