OM Pen ist da

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Die Kamera scheint cool zu sein, und dürfte vermutlich für ähnliche Einsatzzwecke wie die Fuji X-E5 gekauft werden. Allerdings ist Fuji m.E. bei den mäßig lichtstarken Weitwinkel-Festbrennweiten viel besser aufgestellt. Nicht das OM-System wenig zu bieten hätte, aber den typischen Bedarf sehe ich da nicht gedeckt. Das Mindeste wäre eine Linse entsprechend 2,8/35mm. Ein 14er entsprechend 28 fehlt völlig. Wer hochlichtstarke, kurze Primes will, wird hier sicher gut bedient, aber würde ich dazu diese Kamera kaufen? Ich kann nur an die Produktmanager appellieren, die vielleicht auch mal den "gemäßigten" Bedarf im Auge behalten sollten. Sony macht das - ein richtiges 2,8/35 kriegt man dort als Zeiss, leicht, kompakt - und zum moderaten Preis. Aber Nikon ist in der Hinsicht aktuell auch kein Vorbild. Für meinen persönlichen Bedarf ist es ok, aber als legitimen Nachfolger des Nikkor AIS 2,8/28 eine Hochleistungslinse will, muss einen teuren Brecher kaufen.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Bei Panasonic habe ich ehrlich gesagt nicht geschaut. Kann sicher sein, dass die noch was Ergänzendes im System haben.

Was verstehst unter "erschwinglich"? Das 12mm F2 kostet Liste 849 !!!! Euro, ein direkt vergleichbares 2,8/16mm von Fuji gerade mal 399. Also weniger als die Hälfte. Ob die qualitativ vergleichbar sind? Kann ich nach Aktenlage nicht beurteilen. Ich kann zumindest nicht ausschließen, dass das OM seinen Preis über die Abbildungsleistung wert ist. Die Linsen sollen ja generell verdammt gut sein.
 
L
lokatz kommentierte
Der Straßenpreis des Objektivs fängt bei 650 Euro an, also 200 Euro drunter. Das ist es auf jeden Fall wert...
 
pixelschubser2006 kommentierte
Naja, dieses Voigtländer ist geil, aber eben für den F-Anschluss. Das bringt mir wenig, sehr viel geiler wäre es fürs Z-Bajonett. Und da gibts von Voigtländer nur ein 28er mit APO und Lichtstärke 2.0. Das kostet entsprechend, ist groß und passt vom Design her nicht zu Nikon. Letzteres würde ich nicht mal zu sagen trauen, wenn Voigtländer es bei einer Reihe anderer Linsen eben anders macht, und Designelemente alter AI- und AIS-Nikkore aufgreifen würde. Das APO-Lanthar hat sicher seine Existenzberechtigung und ist qualitativ sicherlich superb, nur es trifft nicht meinen persönlichen Wunsch / Bedarf.
 
HaDiDi kommentierte
Mit dem F-Mount komme ich zurecht.
Kann es an die Sony A7RIII adaptieren, an der F90X mit Kontakten nutzen.... und vielleicht lege ich mir ja noch eine guterhaltene D800 zu (die gibts schon für unter 400 USD), also fast geschenkt.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Adaptieren kann ich auch meine alten Nikkore. Wobei die Sache mit den Kontakten schon hilfreich sind. Ich überlege auch schon, mir noch eine passende FX-DSLR zuzulegen, denke aber eher an eine D750. Das ist aber Geschmacksache, eine D800 ist da sicherlich auch eine Überlegung wert.
Es gibt nur bei den Voigtländer-Linsen für die modernen Anschlüsse einen entscheidenden Vorteil: Man kommt garnicht auf die Idee, sich noch eine zusätzliche, zudem eigentlich veraltete Kamera zuzulegen. DSLR sind ja vom Anschluss her für alte Linsen gut nutzbar, aber zum manuellen Fokussieren auch nicht optimal. Den Spaß am Umgang mit Altglas hat man auch an der Spiegellosen, nur tragen die Adapter bei kurzen Brennweiten ziemlich auf. Wenn ich ein Tele benutze, fällt das nicht weiter ins Gewicht. Alles in allem ist ein eine moderne MF-Linse nativ für den Z- bzw. Sony-Anschluss ideal. Zumal das 2,0/28 von Voigtländer nicht nur Retro-Charme hat, sondern das System eh deutlich aufwertet.
 
Nett, bedient die Vintage Fans. Reizt mich gar nicht.
Vielleicht erbarmt sich Nikon doch noch und bringt was ähnliches in FX.
 
3 Kommentare
are-bure-boke kommentierte
Es reizt dich nicht, aber gleichzeitig willst du was ähnliches von Nikon?
 
Lichtschachtsucher kommentierte
Ein alter MFT Sensor und ein Kunststoffgehäuse mag kaufen wer will, ich glaube nicht dass Nikon so etwas bringen würde.
 
HaDiDi kommentierte
????

Nikon hat bei der Zfc auch einen alten Sensor, sogar ohne IBIS, verbaut und das Gehäuse ist zwar nicht aus Vollkunststoff hat aber auch einen Kunststoff-Touch.

Und ein Z 28mm f/28 SE, welches gerne an der Zfc genutzt wird, fällt bei der Haptik gegen viele Olympus/OM Objektive deutlich ab.
 
Vielleicht erbarmt sich Nikon doch noch und bringt was ähnliches in FX.
...und mit Bajonett. Das wäre was. Obwohl dann auch nicht viel kleiner als die Zf.
Aber ein schönes zusätzliches Spielzeug. Ich hab Geduld. Hab alles. Nun ist Nikon am Zug.
 
5 Kommentare
Lichtschachtsucher kommentierte
So geht's mir auch und für wirklich klein, leicht und ein wenig fummelig habe ich eine Sony RX100VIIA, da konnte ich keinen Unterschied zum MFT Sensor feststellen, das Zeiss Zoom ist auch sehr gut.
So eine PEN wird eine Kamera für die die eh schon alles haben und halt was Neues wollen, um Specs. geht's da wohl weniger.
 
L
lokatz kommentierte
Ich finde, da tust du ihr unrecht. 20MP, EVF, IBIS und AF-On findet man in dieser Klasse und zu diesem Preis sonst nicht. Auch bei deiner Sony nicht (die ich ebenfalls habe und ohnehin nicht billig ist). Im Unterschied zu der kann man hier auch wirklich hochwertige Objektive einsetzen.

Ich habe schon eine OM-1 und OM-1ii (und zwei Z8), bin aber durchaus am Überlegen....
 
VisualPursuit kommentierte
Dem ist nichts hinzuzufügen.
 
Lichtschachtsucher kommentierte
Das ist alles ältere Hardware verpackt im neuen Mäntelchen, die gibt es schon lange bei OM System. Für eine vintage Edelkompakte fehlt mir das Metallgehäuse. Pen und Pen F Liebhaber werden sich angesprochen fühlen.
Der Preis ist wohl nur machbar weil Kunststoffgehäuse und alte Teile.
Ich muss sie aber nicht kaufen, meine Meinung habe ich gesagt und damit gut.
 
are-bure-boke kommentierte
Oh, eine Werra II.
Manche haben damals gesagt, es ist die schönste Kamera der Welt.
 
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Hab’s ja schon mal ähnlich geschrieben:
Same old, same old.

Mir fehlt es hier extrem an Innovation. Schade.
 
2 Kommentare
L
lokatz kommentierte
Ich verstehe euch hier wirklich nicht. Einfach mal alles (ok: das meiste) richtig machen, und das zu einem attraktiven Preis, reicht nicht? Diese Kamera ist nichts für Sport- oder Naturfotografen, also braucht sie auch nicht viele belegbare Funktionstasten, superschnellen AF, oder Ähnliches. Dass sie keine Edelkompakte für Lifestylefetischisten sein will, sagt schon der Preis, also braucht sie auch kein Metallgehäuse. Und dass mehr als 20 MP bei MFT wenig Sinn machen, ist schon zigmal durchgekaut worden.

Mit EVF, IBIS, LiveND, FocusStacking etc. bietet diese PEN aber für Landschafts-, Architektur- und viele andere Fotografen mehr als jede andere derartige Kamera, die ich kenne, und das zum richtigen Preis. Dass sie nur klug bekannte Funktionen kombiniert, aber keine neuen einbaut, ist ein unakzeptabler Mangel an Innovation? Ist 'anders' besser als 'besser'?

Mit der Einstellung kann man sich kein Auto mehr kaufen...
 
Zuletzt bearbeitet:
VisualPursuit kommentierte
Das ist ein kompaktes Werkzeug mit gut definierten Einsatzmöglichkeiten
und klar definierten Grenzen bei sehr guter Ausstattung zu einem wirklich
attraktiven Preis. Sieh es als Hammer an. Wieviel Innovation brauchst Du beim
Hämmern auf Nägel?

Ich hab einige MFT-Objektive für meine 4 Blackmagic 4k-Kameras.
So ein kleines bißchen juckt es schon in den Fingern.....
 
Unwesentlich kleiner als die X100VI, größer als die X-E5 oder der X-M5, nur 20 MP. OM Systems dürfte zu spät dran sein. Ob man bei einer immerdabei Kamera Live-ND oder Focus-Stacking braucht? Ich bin ja sonst für jede Neuheit empfänglich, aber bei der PEN bin ich sowas von immun gegen GAS.

Viele Grüße

Dirk
 
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Vor Jahren hatte ich mal eine PEN EP-2, die mir eigentlich ganz gut gefiel, besonders die OOC JPEGs. Kompaktheit, Gewicht, IBS, ordentliche Linsen und besonders der aufsteck-/klappbare Sucher waren eine feine Sache. Da die PEN-F erst zwei Jahre nach der Fuji X-T1 kam, hatte ich da schon gewechselt, denn die hätte mich durchaus bei Olympus bleiben lassen.
Bei der neuen PEN sehe ich nur relativ bescheidene Fortschritte, immerhin kam die PEN-F schon vor 10 Jahren auf den Markt und das sind in der Branche Welten! Ich vermute mal, dass nach 2020, als aus Olympus "OM" wurde, nicht mehr wirklich viel in Entwicklung gesteckt wurde.
 
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Hab’s ja schon mal ähnlich geschrieben:
Same old, same old.

Mir fehlt es hier extrem an Innovation. Schade.
Es muss doch nicht immer der technische Overkill sein.
Für 95% der Fotos, die gemacht werden reicht die Kamera mehr als aus.
Dieses Streben nach mehr, schneller, mehr Megapixel, schnellerer Autofokus hat letztendlich nichts mit Fotografie zu tun.
Für den "normalen" Fotografen hat die Kamera alles was es braucht um gute Bilder zu machen.
 
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