Dem Dank vom
@seamaster an die netten und kompetenten Nikon-Leute bei der Z9-Vorstellung schließe ich mich an.
Bei der zweiten Veranstaltung des Tages durfte auch ich die beiden Vorserienmodelle begreifen. Ein sehr exklusives Vergnügen, weil der lokale Händler einer kürzlich übernommenen Kette wohl wenig für diese Veranstaltung mobilisiert hat. Die 24 Plätze bei einem Händler in Hamburg waren innerhalb eines halben Tages ausgebucht.
Die geringere Größe der Z9 gegenüber der D5 kommt mir entgegen. 20% weniger ist gut spürbar. Die Anmutung: Stabil, etwas in der Hand.
Auch der Monitor macht einen stabilen Eindruck. Wenn er ausgeklappt ist, möchte man beim Fußball trotzdem keinen Volltreffer abbekommen.
Im Quer- und Hochformat lässt sich der Monitor hoch- und runterklappen, ohne seitlich ein Segelohr zu bilden. Fein, so soll es sein (für mich).
Wer im Hochformat einen FTZ-Adapter verwenden will, muss sich auf die Anschaffung des FTZ II einstellen. Ich bekomme zwar meine zarten Fingerchen zwischen Griffwulst und alten Adapter, aber das ist wirklich unbequem. Der deutsche Vertrieb „überlegt“, ob und wie man Z9-Käufern da entgegenkommen kann.
Die Klappe vom Speicherkartenfach ist verriegelt (bei der Z6/Z7 geht sie zu leicht auf). Die Version der Vorserie ist irgendwie hakelig, soll aber noch überarbeitet werden.
AF: Schnell, das Kaschtli hing am Auge. BQ: Bilder mitzunehmen war nicht erlaubt. Die Einschaltverzögerung ist gering.
Bei „stillen“ Konzertaufnahmen mit Z6/Z7 hatte ich teilweise fieses Banding. Es wurde versichert, dass dies mit der Z9 nicht mehr vorkommt. Wenn es nur „weitgehend“ verschwunden ist, kann man sich allerdings auch mit lautem Auslösegeräusch nicht dagegen wehren.
Es sind angeblich nur 4 Vorserienkameras in Deutschland. Diese sind jetzt alle auf Tour. Hoffentlich stehen bei Auslieferung ein paar mehr Modelle zur Verfügung.
Nikon baut erst seit 1948 Kameras aber auch das sollte reichen.