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Sony E mag ja gut sein, aber wie sollte man ein Nikon FX System gegen Sony tauschen?
Die wenigsten können sich so einen Schnitt leisten, geschweige das Sony System als gleichwertiges Zweites anzuschaffen.
Und immerhin kann man fast 70 Jahre alte Objektive an einem aktuellen Body jeder Preisklasse noch ohne Adapter ansetzen und verwenden - natürlich mit Einschränkungen, .
Also ich mache das so:
Wenn ich aber auf schussbereite Kameras mit einem schnellen, treffsicheren AF und unverwackelte Aufnahmen bei Fotospaziergängen angewiesen bin, dann hänge ich mir meine Sony Alpha 6500 mit dem Zeiss Sonnar E 24mm f/1:1.8 ZA um den Hals. Und dazu meist auch noch die Sony Alpha 7 mit dem Zeiss Batis 85 mm 1.8.
Da Du Sony angesproochen hattest: Letztes Quartal 27,3 % Umsatzplus bei Imaging, (Nikon -4%). Beim Umsatz ist Sony Imaging inzwischen fast doppelt so groß wie Nikon (155 MRD Yen zu 90)
Na ja, praktisch ist aber anders... und über 5500,-€ für 2 Kameras und zwei Objektive auszugeben (als Übergangslösung bis Nikon eine DSLM rausbringt) sicher auch nicht jedermanns Sache.
Mir ist dieses ganze Hin- und Her- zwischen Kamerasystemen eh schleierhaft. Wenn ich mich für ein System entscheide mit dem ich gerne fotografieren möchte, wechsele ich das nicht bei jeder Kameraneuerscheinung. Noch rätselhafter ist, was sich die Leute davon versprechen?
Ich denke bei Sony dürfte der grössere Teil von den Videokameras kommen, im Verhältnis sehe ich immer noch viel mehr Canon und Nikon Fotografen gerade im Profi Bereich! Aber das Sony da schwer am aufholen ist, ist nicht von der Hand zu weisen!
Es gibt ja auch hier Fotografen die mehr als eine Nikon Kamera besitzen und sich immer das neueste Modell kaufen. Einen großen Unterschied sehe ich da nicht. Eine D5 und eine D500 zu besitzen ist ok, eine Df und eine A6500 nicht?
...eher unpraktisch...
Wobei ich staune immer wieder über diese ganzen Statistiken.
Subjektiver Eindruck aus dem Südfrankreichurlaub:Ist es in der breiten Massen draussen über all so oder sehe ich das nur?
Ich kann zwar auch nicht sagen, wie diese Entscheidung gefällt wird, aber ich unterstelle zumindest nach Erfahrungen aus meinem Umfeld, dass der Kaufimpuls vielmehr von außen erfolgt - Verkäufer, Freunde, Bekannte, Eltern (ganz schlimm!) - als durch wirkliche Recherche und Befassen mit der Materie im Vorfeld.Gleiches in meinem Bekanntenkreis. Junge Familie, Vater will schöne Fotos machen ... Nikon 5500.
Kein einziger interessiert sich da für Spiegellos, alle möchten nach der Handyknipserei eher eine DSLR.
Das wäre ihnen allerdings mit der DSLM auch passiert. Mir geht es nur darum, aufzuzeigen, dass gerade bei Neulingen/Umsteigern vom SP nicht unbedingt das Wissen um die technische Vielfalt am Markt zur Entscheidung beiträgt. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass in den meisten Fällen der erste Kauf ein Flop wird und früher oder später bei ebay landet
Wer Spaß daran hat und das nötige Kleingeld, kann sich so viele Kameras kaufen wie er möchte. Nur war Giannis Beispiel für eine praktische Ausrüstung, wenn man schnell und Schußbereit fotografieren möchte, eher unpraktisch und verhältnismäßig teuer. Zumal er das als 'Übergangslösung' präsentiert hat.
Die DSLR macht einfach mehr her, als eine unscheinbare Spiegellose.
Wobei man da aber schon sagen muss das es eher am Design als am System liegt. Meine D600 war jetzt nicht unbedingt eine Kamera der man sonderliche Beachtung schenken würde.
Schaut man sich dann eine Pen-F oder X-T2 an
70 Jahre sind es wohl nicht. Also prä-Ai kann man außer bei der Df an keiner DSLR ansetzen. Ai kam 1977. Das ist jetzt nicht so viel mehr als Minoltas AF-Objektive.
Es gibt solche und solche. Ich habe Leute im Bekanntenkreis die sich im Vorfeld informieren und auch Interesse haben sich mit der Materie auseinander zu setzen und andere die einfach eine bessere Kamera haben möchten als ihr Handy, ohne sich aber wirklich für die Technik zu interessieren. Letztere sind mit einer DSLR meist schon überfordert, denn die generelle Funktionsweise einer Kamera ist ihnen überhaupt nicht klar. Da wird dann meist nur versucht irgendeine Automatik einzustellen die möglichst immer funktioniert. Liegt natürlich auch am Irrglauben, das die Kamera die guten Bilder macht.
Eigentlich fragt niemand von sich aus nach einer Spiegellosen. Die kommt meist erst ins Gespräch bei Leuten, denen eine DSLR zu groß und schwer ist. Ich glaube mit großen Kameras ist das ein wenig so wie mit großen Autos. Die DSLR macht einfach mehr her, als eine unscheinbare Spiegellose.
VG
PS: Nix für ungut Gianni. Fand die vorgeschlagene Kombi mit zwei Kameras nur nicht so optimal
(...) mich erschreckte letztendlich, wie sehr der Vorteil der besseren
Bildqualität bei der Canon dem EVF der Lumix nicht das Wasser
reichen konnte.
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