Das ist grundsätzlich richtig, aber ich bezog mich auf die größere Rücklinse und das kürzere Auflagenmaß in Verbindung mit der kürzeren Bauweise, aufgrund deren insgesamt mehr des Lichts, das durch die Blendenöffnung hereinkommt, den Sensor auch tatsächlich trifft. So kommt ja auch bei einem FX-Sensor mehr Licht an, als bei einem DX-Sensor, wenn das gleiche Objektiv mit Blende 4 genutzt wird. Das eine hat also mit dem anderen nichts zu tun.So ist es, f/4 bleibt f/4, egal an welchem Sensor und Bajonett.
S.o. das ist in der Tat so, in dem Objektiv geht weniger Licht verloren, weil der Verlust des Lichtes von der Blendenöffnung zum Sensor wegen der kürzeren Entfernung und der größeren Rücklinse geringer ist. Das ist unabhängig von der fotografischen Lichtstärke, die ja eine Kennzahl des Objektivs ist und die den Quotienten aus Brennweite und dem Durchmesser der Eintrittspupille (Blendenöffnung) beschreibt. Das von mir beschriebene Phänomen wurde vor ein paar Jahren schon einmal heftig hier im Forum diskutiert, als es um den Unterschied zwischen DX und FX ging. Da die Sensoren heute deutlich rauschärmer sind, ist der damals heftige Unterschied zwischen DX und FX deutlich weniger sichtbar, macht aber immer noch bei gleicher ISO ca. eine Blende aus. Der FX-Sensor der Z6 rauscht auf Grund seiner neuen Architektur, aber auch dass er wegen der Tatsache, die ich oben beschrieb, deulich mehr Licht bekommt, noch etwas weniger. Diese Phänomene merkst Du beim Fotografieren kaum, weil die Kamera mit dem vorhandenen Licht immer automatisch die richtige Belichtung einsteuert. Um das Thema noch abzurunden: Ein weiterer Effekt hat auch noch Auswirkung auf die "tatsächliche Belichtung", das ist die Transmission der Gläser, die beim Objektivbau genutzt werden. Diese kann zwischen 99 und deutlich weniger Prozent liegen. Auch diese bemerkst Du mit der unten näher beschriebenen Versuchsanordnung. Heute ist das vielleicht auch nicht mehr solch ein Thema, aber in den 90er Jahren brachte ein heute sehr beliebter Fremdhersteller auf Grund des Öffnungsverhältnisses sehr lichtstarke Objektive auf den Markt, bei denen dann die Belichtungszeiten der Automatik so gar nicht mehr dazu passten, quasi "hochgeöffnete Dunkelgläser".Wenn ich es nicht durcheinanderbringe, spiegelt der Blendenwert - grob ausgedrückt - das Verhältnis von Objektivlänge zum -durchmesser wieder. Nach deiner Aussage würde ein Z-Objektiv mit dem Blendenwert f/4 mehr Licht auf den exakt gleich großen Sensor bringen als ein F-Nikkor? Kann ich mir schwer vorstellen... Dann wären in Zukunft zur Beurteilung der Belichtung verschiedener Fotos bzw. Kameras neben Zeit, ISO und Blendenwert auch die Bajonettdurchmesser entscheidend. Du hast ja die neuen FB, bei gleicher Blendenzahl müssten die ja ein helleres Bild liefern?
So kommt ja auch bei einem FX-Sensor mehr Licht an, als bei einem DX-Sensor, wenn das gleiche Objektiv mit Blende 4 genutzt wird.
Diese Phänomene erkennst Du deutlich, wenn Du beispielsweise eine F6 mit dem Z 24-70 S neben einer D750 mit dem Af-S 24-70 VR, beide bei Blende 4 unter völlig gleichen Bedingungen auf das gleiche Motiv ausrichtest und gleichzeitig auslöst (das ist ein komplizierter Aufbau, aber es geht). Dann steuert auf einmal beispielsweise die F6 1/80 sec und die D750 1/60 sec Belichtungszeit ein. Das Bildergebnis wird gleich sein. Ich denke, das ist ein schlüssiger Beweis für meine obige Behauptung.
Durch den großen Bajonettdurchmesser und die entsprechend große Hinterlinse und deren deutlich bessere Nähe zum Sensor gelangt bei gleicher Öffnung viel mehr Licht auf den Sensor,
bitte begründenErnsthaft - ich kann die Denkweise deiner Erklärung zwar nachvollziehen, aber ich halte sie dennoch für falsch.
bitte begründenGenerell ist so ein Versuchsaufbau Toleranzen unterworfen - das Ergebnis wird also nie absolut korrekt sein - zumdem verfügen die Z6 und die D750 über komplett unterschiedliche Techniken zu Belichtungsmessung. Einen Test, in dem die unterschiedlichen Belichtungszeiten (die diese beiden Kameras wählen) den Beweis für deine genannte These erbringen sollen, halte ich daher aus genannten technischen Gründen für unbrauchbar.
Den Zusammenhang zwischen Größe Hinterlinse uns Bajonettdurchmesser muss ich nicht verstehen, oder? Natürlich begrenzt der Bajonettdurchmeser den Durchmesser der rückwertigen Linse, aber es ist ja nun nicht so, dass alle Z Objektive zwingend eine Hinterlinse habe, die von der Größe beim F Bajonett nicht möglich gewesen wäre.
Der größere Bajonett-Durchmesser hat erst einmal keinen Einfluss auf die Menge Licht, die durch das optische System auf den Sensor gelangen kann. Man könnte auch ein bestehendes Nikon F Objektiv in ein größeres Bajonett einbauen - so lange man die optische Konstruktion nicht ändern, bleibt die Lichtmenge gleich. Also um es kurz zu sagen - der größere Bajonettdurchmesser ermöglicht grundsätzlich die Konstruktion von optischen Systemen, die lapidar ausgedrückt "mehr Licht durchlassen"... man kann damit aber auch weiterhin auch Objektive bauen, die in diesem Punkt weder besser noch schlechter sind als mit kleinen Bajonett.
Eben und auf dem längeren Weg zwischen Objektiv und Sensor geht mehr Licht verloren.Der geringere Auflagemaß hat dagegen natürlich eine Auswirkung auf das optische System - denn beide optischen Systeme (Nikon Z und Nikon F - mit unterschiedlichen Auflagemaß) müssen ein Bild auf den unverändert gleich großen Sensor projizieren.
Eben und genau so ist das beim Vergleich großes Z-Bajonett und kleines F-Bajonett beim Kleinbild-Format.Positiver Effekt des größeren Bajonetts und damit im Durchmesser größerer Linsen am hinteren Ende des Objektives ist, dass man damit auch Systeme konstruieren kann, die weniger die Randbereiche der Linsen "nutzen", in denen es zu mehr Verzerrungen/Unschärfe kommt, als im Zentrum der Linsen. Sprich, man kann zwar ein Z Objektiv konstruieren, welches bei gleicher Brennweite und Blendenöffnung zum Rand hin weniger verzeichnet oder vignettiert als ein F Objektiv - gleich "hell" bleiben sie aber dennoch. Ein Vollformat Objektiv ist an einer APS-C Kamera auch nicht heller als ein DX Objektiv - es ist nur in aller Regel zum Rand hin schärfer und vignettiert weniger. Mit dem Z Bajonett sind die Rahmenbedingungen besser geworden bzw. die Grenzen weiter gesetzt als beim F Bajonett.
Aber nochmal zurück zu deinem Test... um die Einflüsse der unterschiedlichen Messmethoden auszuschalten, müsstest Du bei dem Testaufbau Blende und Zeit manuell wählen und dann die Helligkeitsunterschiede der beiden Fotos betrachten - natürlich im RAW Modus, damit Einflüsse von Kamerainternen Korrekturen nicht auch noch mit rein spielen.
Die Bilder werden nicht heller, das regelt die Automatik, die bei mehr Licht und gleicher Blende automatisch eine kürzere Zeit einspielt.Dann bliebe aber noch immer der Einfluss der anderen Konstruktion(smöglichkeiten) und das daher das Z Objektiv weniger vignettiert als das F Objektiv und daher das Bild erst einmal unterschiedlich hell erscheint. Beide Objektive hätten aber dann noch immer die gleiche Blende.
Danke für Deine Tipps zum Testen, die eigentlich nur beweisen, dass Du das Grundprinzip nicht verstanden hast.Mach doch deinen Test mit der Belichtungsmessung nochmal - aber dann mal mit Spotmessung (natürlich auf genau den selben Punkt, aus identischer Perspektive - aber schon das wird kaum möglich sein)... dann könnten beide Systeme (Z und F) wahrscheinlich auch die gleiche Zeit wählen, da Einflüsse der Vignettierung bei Offenblende weniger/nicht mehr ins Gewicht fallen (die z.B. bei Matrixmessung noch Einflüsse haben könnten).
s.o.Das Z System bietet die Möglichkeit einfacher Objektive zu konstruieren, die ein Bild auf den Sensor projizieren, das eine gleichmäßigere Helligkeitsverteilung hat als dies beim F System möglich wäre - grundsätzlich heller bei gleicher Blende sind sie aber sicher nicht.
bitte begründen
Original-Zitat Nikon: "NIKKOR-Z-Objektive der Serie S. Lichtstärker. Leiser. Schärfer. Der besonders große Durchmesser des Z-Bajonetts erlaubt Objektivkonstruktionen, mit denen mehr Licht auch bis in die Ecken des Bildfelds gelangt. Mehr Helligkeit. Mehr Tiefe. Schärfe bis in die Bildecken. NIKKOR-Z-Objektive der Serie S. Lichtstärker. Leiser. Schärfer. "
Klar kann Nikon auch fürs Z-Bajonett Objektive bauen, die wenig Licht durchlassen und/oder die schlecht sind, das ist aber nicht der Sinn der Übung, das große Bajonett ist ja gerade dazu da, das nicht zu tun.
Habe nie für mich in Anspruch genommen, dass meine Überprüfung ein exakter Test ist, der allen wissenschaftlichen Kriterien gerecht wird, zur Bestätigung, dass meine obige Annahme richtig ist, taugt er allemal.
Danke für Deine Tipps zum Testen, die eigentlich nur beweisen, dass Du das grundprinzip nicht verstanden hast.
Eben und auf dem längeren Weg zwischen Objektiv und Sensor geht mehr Licht verloren.
Diese Phänomene erkennst Du deutlich, wenn Du beispielsweise eine F6 mit dem Z 24-70 S neben einer D750 mit dem Af-S 24-70 VR, beide bei Blende 4 unter völlig gleichen Bedingungen auf das gleiche Motiv ausrichtest und gleichzeitig auslöst (das ist ein komplizierter Aufbau, aber es geht). Dann steuert auf einmal beispielsweise die F6 1/80 sec und die D750 1/60 sec Belichtungszeit ein. Das Bildergebnis wird gleich sein. Ich denke, das ist ein schlüssiger Beweis für meine obige Behauptung.
Danke für den Hinweis, war eine Freudsche Fehlleistung und sollte Z6 heißen.Wie bekommt man die Z-System Objektive an die F6?
Wenn Werbegequatsche, in dem grundsätzliche technische Möglichkeiten ohne Bezug zu einem konkreten Objektiv aufgeführt werden, als technisch-physikalische Beschreibung herangezogen wird...Original-Zitat Nikon: "NIKKOR-Z-Objektive der Serie S. Lichtstärker. Leiser. Schärfer. Der besonders große Durchmesser des Z-Bajonetts erlaubt Objektivkonstruktionen, mit denen mehr Licht auch bis in die Ecken des Bildfelds gelangt. Mehr Helligkeit. Mehr Tiefe. Schärfe bis in die Bildecken. NIKKOR-Z-Objektive der Serie S. Lichtstärker. Leiser. Schärfer. "
Klar kann Nikon auch fürs Z-Bajonett Objektive bauen, die wenig Licht durchlassen und/oder die schlecht sind, das ist aber nicht der Sinn der Übung, das große Bajonett ist ja gerade dazu da, das nicht zu tun.
Ein typischer Blümer zum Karfreitag. Es freut mich, dass ich Dir so viel Spaß gemacht habeWenn Werbegequatsche, in dem grundsätzliche technische Möglichkeiten ohne Bezug zu einem konkreten Objektiv aufgeführt werden, als technisch-physikalische Beschreibung herangezogen wird...Man sollte schon verstehen, was man da so zitiert.
Naja - Spaß...Ein typischer Blümer zum Karfreitag. Es freut mich, dass ich Dir so viel Spaß gemacht habe
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