Nikon d500 gegenueber Nikon d750

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påtur

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Hallo


Ich weiss es gibt hier zum Thema Nikon d500 einige Themen. Dennoch stellt sich mir derzeitig die Frage ist die neue d500 soviel besser gegenueber die d750?

War heute mal interressehalber bei meinen Dealer auf der Webside und durfte feststellen das die d500 gut 450,- Euro teurer angeboten wird als die d750.
Ist sie also soviel besser, das den hoeheren Preis gerechtfertigt?

Voraussichtiche Lieferung laut Webside ab 20. Januar.


Gruss Mark
 
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Wenn du schon bereit bist, einen 2300,-€ Body zu kaufen, ohne zu wissen, was du benötigst, greife doch zu einer D750 oder der noch günstigeren D610. Zusammen mit einem 50er lässt ich bestens und preiswert fotografieren. Eine gute Basis, es wird von alleine mehr.
Angekommen bin ich z.B. bei 16-35, 50, 70-200, genutzt an Dx und Fx. Weil mir oft die Zeit und Möglichkeit fehlt, Objektive zu wechseln. Aber ich gehe auch oft nur mit 17-55 an Dx. Oder 35/50 an Fx.
Die D500 könnte auch meine D7000 ersetzen, aber sicher nicht zur Markteinführung. Der ganze Elektronikkram verliert so rasant an Wert, das ich hier lieber etwas abwarte und eher zum EOL eines Produktes kaufe. Hier muß ich mal den zahlreichen Topverdienern danken, die die kurzen Produktzyklen und damit verbundenen Wertverfall am laufen halten.
 
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Was ich genau will, bez. was ich genau fotografische umsetzen moechte, weiss ich halt nicht

Dann arbeite erstmal weiter mit dem Material, dass du hast. Solltest du bei bestimmten Aufgaben oder in bestimmten Situationen immer wieder an die Grenzen deiner Kamera stossen, merkst du ganz automatisch, welche Eigenschaften die nächste Kamera UNBEDINGT mitbringen muss und worauf du eigentlich verzichten kannst.


Die Kamera definiert was ich mit ihr machen kann und ich schau ob mich die Moeglichkeiten reizen, oder halt nicht.

Nein. Die Kamera ist dein Werkzeug und kein Selbstzweck (*). Es wurden schon mitreissende und weltweit gedruckte Sportaufnahmen mit zweiäugigen MIttelformatkameras bei miesem Licht gemacht, und es wurden ebenso überwältigende Landschaftsaufnahmen mit Kompaktkameras aufgenommen. Die Photographen hatte ein Auge für die Situation und benutzten einfach die Kamera, die ihnen zur Verfügung stand.



(*1) Es gäbe einen berechtigten Einwand: "Wenn man nur einen Hammer hat, sehen alle Probleme aus wie Nägel". Natürlich kann ein Werkzeug dazu inspirieren, Probleme auf eine gewisse Art anzugehen, natürlich kann eine Kamera dich inspirieren, Bilder aufzunehmen, die du so mit anderem Material nicht gemacht hättest. Eine Grossbild/Fachkamera "inspiriert" die Beschäftigung mit Stilleben, eine GoPro eher Bungee-Sprünge - und beide schliessen die jeweils andere Disziplin ziemlich sicher aus. Aber da sind wir jetzt wirklich im Extrem angekommen ...

(*2) Man sollte auch - erstaunlicherweise gerade hier im Forum - noch an die armen Menschen denken, denen es wichtig ist, welche "Aussage" die Kamera hat, die ihnen vorm Bauch herumbaumelt. Manche gehe sogar so weit, sich körperliche Deformationen einzureden, um den Kauf eines bestimmten Kameramodells zu rechtfertigen. Erstaunlich finde ich das deshalb, weil dies hier ein Photographie Forum ist, und keine psychologische Beratungsstelle...
 
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Das kenne ich von meinem ersten PC-Kauf:

"Was brauchen Sie ?"
"Weiß ich nicht, habe noch nie einen PC gehabt."

Versuch Dich langsam (!) heranzutasten. Wenn möglich, geh mit Kollegen los, die ein entsprechendes Gerät haben, höre zu, probiere aus.

Bei dem Versuch, die Fragestellung theoretisch zu lösen, läuft die Diskussion leicht im Kreis.
 
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Ich finde, es macht überhaupt keinen Sinn, die D500 mit der D750 zu vergleichen, da die Käuferklientel, die angesprochen werden soll, wenig miteinander gemein haben.


Das hieße in der Konsequenz, dass ich bei meinem Überlegungen, die D750 gegen die 500er zu ersetzen einen grundlegenden Fehler mache:

Mir nämlich nicht im klaren darüber zu sein, dass ich mich für ein bestimmtes Käuferklientel entscheiden muss (oder wird das von jemand festgelegt, welches ich bin?), und dann nur dem einen oder dem anderen zuzurechnen sein kann...

Vielleicht hab ich deshalb immer so Entscheidungsschwierigkeiten, welche Kamera ich immer mitnehme...
 
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braucht jemand "SnapBridge"?
Beschrieben wird es als ein Tool, mit dem im Hintergrund laufend die Bilder von der Kamera via Smartphone an einen Ort X transferiert werden können. Das hat natürlich einen gewissen Charme für die Leute, bei denen Aktualität z.B. ein geschäftsrelevanter Faktor ist: wenn man parallel überträgt, anstatt hinteher "en bloc" mit Wartezeit, ist man ein bisschen schneller als andere.

Brauchen alle außer rasenden Reportern das? Braucht man überhaupt eine so hochgezüchtete Kamera, die das beherrscht? Eigentlich nicht. Und doch gibt es gute rationale wie nicht so rationale Gründe, warum das "Brauchen" durchaus ernst gemeint ist.

Nebenbei sind solche Funktionen oft nette Spielereien, die man zwar *eigentlich* nicht braucht, aber wenn denn dann die eine Situation kommt, in der man sie doch gut brauchen kann, ist man oft froh, sie zu haben...

CB
 
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Nein, warum? Du musst doch wissen, warum Du Dich für die D500 entscheidest. Wenn ich als Fotograf meinen Schwerpunkt auf Konzertfotografie und/oder Objektfotografie mit wenig Licht setze, würde ich mich für diese fotografischen Bereiche immer wieder für ein Vollformat entscheiden.

Und in letzter Konsequenz können doch auch beide Formate nebeneinander existieren.

Das hieße in der Konsequenz, dass ich bei meinem Überlegungen, die D750 gegen die 500er zu ersetzen einen grundlegenden Fehler mache:
 
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Stelle mir die Frage des Threads auch um mir schonmal ein Bild zu machen - klar, die 500er ist ne Crop. Ist sie nochmals kleiner und handlicher als die 750er? Die bessere Abdeckung der Fokusfelder ist natürlich ein Traum...

Die D500 ist größer und schwerer als die D750.

D500: 147mm x 115mm x 81mm und 760g
D750: 140mm x 113mm x 78mm und 750g

Kleiner und handlicher ist die D5500.
D5500: 124mm x 97mm x 70mm und 420g

Es ist für jeden Anspruch und Verwendungszweck etwas da!

Warum eine D500 nehmen, wenn die vielen AF Felder und die hohe Bildrate nicht gewünscht werden?
Warum eine D750 nehmen, wenn viele DX-Objektive vorhanden sind?
etc.

An Hand der vergleichbaren Merkmale kann man die 5 wichtigsten herausgreifen und dann die div. Kameras vergleichen und dann kommt ganz schnell heraus, was denn "reichen" könnte, aber oft will man mehr und nimmt was größeres, teureres, was gar nicht nötig ist, aber das ist eine Story für sich.

Ich hab mich für die D750 entschieden, weil ich eine gute BQ wollte, optimales Handling (individuell), einen großen Sucher und den klappbaren Monitor. Die D750 habe ich mit 28 / 50 / 85 FB´s (1,8er) kombiniert und habe die für mich passende Lösung gefunden.
Manchmal denk ich, ´ne kleinere Kamera wäre doch schön (D5500), aber ein Blick durch den Sucher der D750 und der Gedanke ist wieder weg.
Aber evtl. gönn ich mir die D5500 mit dem 18-140 als Reise-Urlaubskamera noch...

Die D500 macht definitiv Sinn für Leute im Bereich Presse, Wildlife und dort wo sonst noch größere Objekte eingesetzt werden.
Die BQ wird nicht viel besser sein, als bei D5500 und schon gar nicht als bei der D750.

Axel
 
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Danke Axel


Das ist z.B eine Aussage die fuer mich Hand und Fuss hat und somit greifbar und auch begreifbar ist.

Gruss Mark
 
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Lange gewunden bedeutet das unterm Strich vermutlich dass Du sagen willst, dass mit großer Sicherheit davon auszugehen ist, dass die D750 deutlich besser in Lowlight ist, als es die D500 (mit neuerem Sensor und weniger Pixel, aber eben kleinerem Chip) sein wird...?
 
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... dass die D750 deutlich besser in Lowlight ist, als es die D500 (...) sein wird...?

Nach welchem Massstab?

Zählt nur "Rauschfrei bis ISO XYZ", oder zählt nur "kann in finsterster Nacht noch Zeichnung im Schwarz abbilden - wenn auch sehr körnig"? Was ist Lowlight für dich? Und sollte es eine Kombination aus Beidem sein: welche Seite wiegt schwerer?

Farbrauschen kann man heute mit jedem Programm unterdrücken, aber wenn die Anzahl der Photonen deutlich abnimmt, dann ist die Chance, dass ein Solches noch auf eine Photosite trifft bei vergleichsweise grösseren Photositen höher.

Physikalisch ist das Rennen also schon gelaufen: der beste Nachtsicht-Sensor hat möglichst grosse Photositen bei möglichst kleinen Zwischenräumen. Was der Bildprozessor dann daraus macht, und wie rauschfrei er die Signalverstärkung hinbekommt ist eine ganz andere Frage. In den letzten 15 Jahren hat die Qualität des Gesamtpakets stets zugenommen und es wurde trotz immer kleinerer Photositen, die immer dichter gepackt wurden, immer linearer verstärkt. Das wird wohl auch bei der D500 so bleiben. Ob sie gut einen Lichtwert (den Abstand des bisher besten 24er DX Sensors zum 24er FX Sensor) aufholen kann? Abwarten.
 
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Ich weiß es nicht, kann mir aber vorstellen, dass dem so ist, schon physikalisch bedingt.

Ob und inwieweit hier die Software den Rauschfaktor ab gewissen ISO-Bereichen positiv beeinflussen kann, wird man schauen.

Ich vermute auch, dass der größere Sensor immer noch etwas mehr Dynamik und Farbechtheit vermitteln kann.

Aber wir werden es sehen!

 
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@TO: ganz großes Kino deine Bilder auf flickr :up:
Glaubst du wirklich, dass deine Bilder mit einer Investition in einen Body besser werden ? Falls ja, würde ich eher an eine D810 denken.
Anhand deiner Bilder kann man schön sehen, dass die D7100 richtig gut liefert !
 
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@TO: ganz großes Kino deine Bilder auf flickr :up: !

Stimmt wohl. Das hätte ich jetzt so auch nicht vermutet, bei der doch teils etwas naiv anmutenden Fragestellung.

Ich halte die Bildauswahl auch eher für FX-würdig, wenn denn überhaupt ein Kamerawechsel von Nöten ist.

Gibts denn viele DX-Objektive in Deiner Sammlung, [MENTION=119312]påtur[/MENTION] ?
 
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Danke fuer die Blumen


Es ist ja auch nicht so das ich unzufrieden bin mit der Nikon d7100. Ganz im Gegenteil.
Es ist eher der Reiz des Neuen, sowie die Herausforderung mit dem neuen Medium zu arbeiten und wie sagt man so schoen, alles heraus zu kietzeln.

Nun moechte ich mir aber keine weitere Kamera zulegen, die letzlich die selben Felder wie die d7100 abdeckt.

Ich werd mich mal ein wenig durchkaempfen und schlau machen.

FX-Objektive besitze ich zur Zeit eins. Sollte es also eine Vollvormat werden, wird die Sache wohl nicht ganz billig.


Gruss Mark
 
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Das mit dem "Felder abdecken" würde ich nicht zu sehr auf die Spitze treiben, so groß sind die Unterschiede nicht.

Klar, wer Fußball fotografiert, wird eine D5, oder eine D500 kaufen. Ansonsten sind die "Felder" einer DSLR ziemlich gleich, egal ob sie einen DX-, oder FX-Sensor hat. Die Unterschiede sind eher marginal. Klar kann man mit FX etwas besser freistellen und das mag auch ne Zeit lang interessant sein. Grundsätzlich aber ist das Kleinbildfirmat für Leute interessant, für die Jahrzehntelang 50mm auch 50mm waren, weil sie ne F3 bedient haben, und eben nicht 75mm.

Tatsächliche Unterschiede (und ein ganz anderes "Feld") findet man dann eher bei den richtig großen (und schweineteuren) Sensoren http://www.photoscala.de/Artikel/LargeSense-LS911-Digitale-Großformatkamera-kommt

Wie war das noch, hast Du viele DX-Objektive?
 
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Auf Flickr präsentierst du dich als „reinrassiger“ Landschaftsfotograf: da wäre der Wechsel von der D7100 zur D500 ein Rückschritt.
Weniger Auflösung werden mit besserem Rauschverhalten erkauft, doch das kann mit der D7100 mit einen solidem Stativ locker aufgeholt werden.

Besser den haben-wollen-wunsch verdrängen, nach und nach in hochwertige FX-Linsen investieren und irgendwann mal eine gebrauchte D8x0 holen oder wenn möglich deren Nachfolger.

Grüße Sigi
 
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Wie war das noch, hast Du viele DX-Objektive?


DX Objektive mitlerweile einige. Bin aber irgendwann mal mit einem angefangen. Mit der Zeit kahmen dann mehr dazu.

Bei FX Objektiven wird es wohl nicht anders laufen. Vielleicht sind die Abstaende zwischen dem Erwerben laenger da das ansparen des noetigen Kleingeldes laenger dauert, aber mich treib ja nichts.


Gruss Mark
 
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Also spielt das kostspieligere FX-System keine große Rolle für Dich. Na, dann schnell weg mit dem DX-Zeug und ne D750 angeschafft. Du scheinst ja Spaß an "öfter mal was Neues" zu haben.
 
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