Nikkor 12-24 f4 gegen Nikkor 14-24 f2.8

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

williamk

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hat es Sinn um noch zu investieren in einer Nikkor 12-24 f4, jetzt wo die Nikkor 14-24 f2.8 da ist.
Die 14-24 f2.8 kostet 50% mehr, man verliert 2mm im WW Bereich, man kann für Landschaftaufnahmen keine Filter benutzen, aber dafür hat man Topglas, welches man auch für eine zukünftige FX Kamera benutzen kann.
Ich will hier keine Diskussion starten über die verschiedenen WW (Tokina, Sigma, Tamron... bitte bleibt bei Nikkor) sondern möchte von euch wissen was für die 12-24 f4 spicht.
Viele Grüsse,
William
 
Anzeigen
Hallo 24 TD, jedem ist doch klar, dass bei allen an DX-Kameras verwendeten Objektiven diese Brennweitenverlängerung vorhanden ist, nur wenn jemand hier so argumentiert, dass er an DX lieber 12 als 14 mm hat, (was ja nachvollziehbar ist) kann er nicht im nächsten Atemzug wenn es sich um das FX Format handelt die 17 mm den 14 mm vorziehen. D a s meinte ich damit,
servus Inge
 
Kommentar


Wo sollte da der Widerspruch liegen? 12mm DX entspricht nunmal ungefähr 18mm FX. Somit wird jemandem, dem/der 12mm an DX ausreicht 17mm an FX erst recht reichen.
 
Kommentar
...nur wenn jemand hier so argumentiert, dass er an DX lieber 12 als 14 mm hat, (was ja nachvollziehbar ist) kann er nicht im nächsten Atemzug wenn es sich um das FX Format handelt die 17 mm den 14 mm vorziehen. D a s meinte ich damit,

Moin Inge,

tut Christian das wirklich? Zieht er das 17-35 dem 14-24er wegen der Brennweite vor? Schau noch mal genau:


Wenn man den Absatz genau liest, dann heisst das doch ganz deutlich, dass er beim Einsatz an FX unterschiedliche Vorteile für beide Optiken sieht. In der Landschaftsfotografie zieht er das 17-35er vor. Und wenn man das im Zusammenhang gelesen hat, dann weiss man auch, dass er das nicht wegen der längeren Brennweite tut, sondern weil man Filter dranschrauben kann. So hab ichs verstanden.

Besten Gruss

Tim
 
Kommentar
Wenn man viel und gerne mit Filter arbeiten möchte, die 12mm wirklich braucht und nicht auf FX wechsel möchte, dann macht das 14-24 wenig Sinn.

Wenn man die Lichtstärke braucht weil man auc auf Partys, Hochzeiten, Taufen oder sonstige Lowlightaufnahmen in Gebäuden machen möchte, dann ist das 14-24er erste Wahl.

Ich denke man wird um einen Kompromiss nicht herum kommen, scharf bis zum Rand bei 14mm und Blende 2.8, oder 12mm / Filter und abblenden wenn man es scharf haben will.

Ich habe mein 12-24er noch nicht verkauft, vielleicht sind 14mm mal doch zu viel, oder ein Bächlein wartet auf meinen 400er Hoya Filter.

Gruß
Thomas
 
Kommentar
Lieber Tim,

ganz genau so ist es, wie Du es geschrieben hast. So habe ich es gemeint, und - wie ich finde - auch ganz genauso ausgedrückt. Danke Dir für Deine Hilfestellung!

12-24 (= 18-35) für Landschaften am DX-Format mit Filterverwendungsmöglichkeit

und ganz genauso

17-35 für Landschaften am FX-Format, auch mit Filterverwendungsmöglichkeit.

14-24 ist mir an DX am unteren und an FX im oberen Bereich zu kurz (für den genannten Verwendungszweck Landschaftsfotografie).

Auch die übrigen Dinge, die mir Inge Henneberg vorwirft, habe ich weder geschrieben noch - erkennbar - so gemeint; da das jedem hinreichend sorgfältigen Leser meiner Beiträge sich unmittelbar erschließt, werde ich das aber hier nicht im einzelnen weiter belegen.

Inge, wenn Dir für Landschaften unten 14mm am DX-Format reichen und wenn Du Filter für überflüssig hältst und wenn Du außerdem gern das 14-24/2.8 hättest - dann kaufe es bitte, ich halte Dich davon nicht ab, aber drehe mir hier nicht meine Worte im Munde um!

Ich wollte hier nur die Frage von WilliamK, dessen Thread das hier ist, beantworten, ob sich die von ihm ins Auge gefaßte Anschaffung eines 4/12-24 noch lohnt, wo es doch jetzt das 14-24/2.8 gibt. Dies habe habe ich ihm vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen mit "ja" beantwortet und diese Antwort begründet.

Was den Einsatz von Filtern in der Landschaftsfotografie anbelangt, kann es auch jeder halten wie er will. Ich befinde mich da in guter Gesellschaft, u.a. mit meinem Lehrmeister Fritz Poelking seligen Angedenkens. Die Bilder des von Dir empfohlenen Naturfotografen auf seiner Homepage habe ich mir angesehen, und sie haben mir gut gefallen. Bei allen diesen Lichtsituationen hätte ich auch keine Filter eingesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Hallo Christian,
ich kann Dir da nur zustimmen. Landschaftsfotografie ohne Polfilter oder Graufilter kann ich mir kaum vorstellen. Ohne Filtergewinde ist das 14-24 für mich uninteressant. Ich bleibe für DX bei meinem 12-24 und werde für FX das 17-35 kaufen. Es war nicht nur Fritz Pölking der viele seiner Landschaftsaufnahmen mit Pol- oder Graufilter gemacht hat. Auch bei vielen Fotos von Norbert Rosing, Art Wolf oder Georg und Verena Popp werden verschiedene Filter eingesetzt. Es gibt einige Fotografen die ohne Filter auskommen, aber es ist eine Minderheit.

Gruß
Jörg
 
Kommentar
Also Christian, ich vergleiche die für mich relevanten Vorteile des neuen 14-24mm mit denen des 12-24mm (das war auch der Anlass von William für diesen Thread) und bin dankbar für jede diesbezügliche kritische Information. "Powerbauer" hat es auf den Punkt gebracht. DU hast offensichtlich das 14-24 überhaupt nicht und daher beurteilst Du das Objektiv nur vonseiten der Theorie. Ich vermisse z.B. etwas über die unterschiedlichen Abbildungsleistungen, das neue hat Nano-Kristall-Vergütung usw., sind das für Dich unwichtige Eigenschaften? Ich möchte auch nicht unbedingt - dieses - Objektiv haben, ich möchte einfach nur das Beste für meine Zwecke. Aber morgen kann ich es selber testen und daher nochmals vielen Dank für Deine Bemühungen und Geduld,
servus Inge
 
Kommentar
Christian B. hat in seinen Posts alle Argumente der Entscheidung 12-24 oder 14-24 fürs DX-Format gebracht, dem ist nichts hinzuzufügen.

Ich hatte mal ein Sigma 15-30, von der Architektur her ähnlich wie das 14-24, optisch ein gutes Objektiv (und sogar mit Filterfassung für Gel-Filter hinter der Rücklinse) aber wegen der großen, gebogenen Frontlinse hatte ich ständig Angst diese zu verschrappen. Deshalb würde ich diese Linse nicht kaufen. Mit meinem 17-35 komme ich sowohl an DX wie an der F90X blendend zu Recht, uns wenn es einmal die FX-Kamera werden soll, wird es mein Immerdrauf, aus all den Gründen, die Christian genannt hat.....
 
Kommentar
und bin dankbar für jede diesbezügliche kritische Information.

Du hast bereits in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, wie völlig beratungsresistent du bist.

Wenn es an praktischer Erfahrung oder am wirklichen Verständnis der Hintergründe fehlt, oder hier offensichtlich an beidem, dann sollte man besser mal die Finger still halten und einfach nur mitlesen.
 
Kommentar
Ist OT: Mein Thanks für Volkerms Beitrag kommt aus gespaltener Brust - als Reaktion gegenüber Inge finde ich ihn etwas hart, andererseits freue ich mich, denn ich dachte schon, ich müsste in diesem Forum auf volkerms umfangreiches Wissen und seine für mich immer hilfreichen Ratschläge verzichten.

Gruß Norbert
 
Kommentar
 
Kommentar
 
Kommentar
Hallo Wiliam,
ich habe mit schon vor zwei Jahren das 12-24 F4 DX zugelegt und bin mit ihm vollends zufrieden.
Da ich nicht nur Landschaftsaufnahmen sondern auch Indoor fotografiere nutze ich die 12 mm oft aus und auf die möchte ich nicht mehr verzichten. Da ich Indoor wegen den Beichtungsreihen oft mit Stativ arbeite würde mir F2.8 auch keinen echten Mehrgewinn bringen.
Sicherlich ist dies anders in bei Landschaftsaufnahmen, da nutze ich die 12mm eher selten da würden sicherlich auch die 14 mm ausreichen.
Mein nächstes Weitwinkel werde ich mir erst zulegen, wenn ich von DX auf FX wechsle, so ab D3x aufwärts.

Gruß
 
Kommentar
Die Nano Kristall Vergütung soll ja auch CA`s und Flare entgegen wirken

Das hat mit CA nichts zu tun. Bei dem Coating geht es um Flare/Glare und innere Reflexionen durch Streulicht. Und ich behaupte, dass sich ein Objektiv mit einer derart fetten runden Frontlinse immer mehr davon einfangen wird als eines, deren Frontlinse man besser abschatten kann, Coating hin oder her.

Maik
 
Kommentar
Einige Diskussionsansätze empfinde ich etwas obsolet - die wesentlichen Punkte zur ursprünglichen Fragestellung sind doch von Christian und Thomas überwiegend erfreulich umfassend formuliert worden, auch wenn man diese teils durchaus subjektiv betrachten darf.
Die Eckdaten der Optiken sollten im Rahmen der eigenen Neigungen und Vorlieben also unterzubringen sein.
Auf der Suche nach einem Weitwinkelzoom habe ich ebenfalls die gängigen Kandidaten ausprobiert und im Rahmen dieser Gelegenheiten ist mir das 12-24 Nikkor - trotz vorhandener Schwächen an den Rändern - als jenes mit dem besten Bildeindruck im Gedächtnis geblieben (z.B. hier)
Das erste Ergebnis im Hinblick auf die Abbildungsleistung hat mich aber dann bewogen das 14-24 zu erwerben da die fehlenden 2mm für meine Vorlieben eben keine sonderlich starke Einschränkung bedeuten und ich mir den Weg zu FX offenlassen möchte.
Wäre diese Optik nicht erschienen - ich hätte sicher zum 12-24 gegriffen und wäre damit bestimmt ebenfalls nicht unzufrieden gewesen.
Wer das letzte Quäntchen Abbildungsleistung sowie FX Kompatibilität vorzieht und gleichzeitig auf 2mm nach unten verzichten kann/möchte, dem sei das 14-24 ans Herz gelegt - es ist richtig gut. Für alle die mit DX möglichst weitwinklig agieren möchten ist das 12-24 oder ein gutes Exemplar des 10-20 von Sigma garantiert die bessere Wahl...
Thema Filter: s.o.
 
Kommentar
Danke Oliver, Dein Fazit kann ich unterstreichen - die Bilder mit den Möwen von Powerbauer und die Schneebilder von AndyE (kaum Reflexionen bei direktem Gegenlicht) bestätigen gleichfalls die hervorragende Abbildungsqualität des 2.8/14-24.

Zu ergänzen ist vielleicht noch, dass das Objektiv trotz seines hohen Gewichtes und seiner auf den ersten Blick monströsen Gestalt ganz hervorragend ausbalanciert ist, dadurch sehr gut in der Hand liegt, überhaupt nicht schwer und sperrig wirkt und einen hohen "Haben-will-Faktor" auslöst. Das Objektiv spielt vor allem mechanisch in einer völlig anderen Liga als das doch recht leichtgewichtig gebaute 12-24/4.

Und auch ich bin mir durchaus noch nicht sicher, ob ich es nicht als Ersatz zum 2.8/14mm zusätzlich zum 17-35/2.8 kaufe. Dies werde ich davon abhängig machen, wie gut das 2.8/14 mit der D3 harmoniert, wenn sie denn geliefert ist.
 
Kommentar
Hallo Volker, danke für die Belehrung, was das allerdings zur Sache beitragen soll ist mir schleierhaft, ist leider nur beleidigend und dergleichen sollte man in einem Forum vermeiden. Sehr traurig dass Du Dich zu so etwas hinreissen lässt, noch dazu weil Du die Unwahrheit schreibst. Damit stellst Du Dir wiederum ein schlechtes Zeugnis aus, aber jeder wie er kann,
servus Inge
 
Kommentar
 
Kommentar
Die Diskussion war bis jetzt sehr theoretisch, besonders da hier nur sehr wenige das 14-24/2,8 besitzen (Mich eingeschlossen).
Bildbeispielbilder mit beiden Objektiven 12-24/4 und 14-24/2,8 an der D300/D200 fehlen völlig!
Ich würde mich sehr freuen vergleichende aussagekräftige Bilder von beiden Objektiven, unter vergleichbaren Lichtbedingungen hier zu sehen!
Mir ist mindestens ein User bekannt der in den nächsten Tagen beide Objektive besitzt
 
Kommentar
-Anzeige-