ND-Filter - Kaufberatung

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Cehpunkt

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Schönen guten Abend zusammen,

ich möchte mir gerne ND-Filter zulegen. Ich habe mich schon etwas damit beschäftigt und weiß schon etwa was ich möchte.

Einsatzzweck ist in erster Linie, um fließendes Wasser und Wolken "milchig" zu bekommen und an hellen Tagen besser freistellen zu können. Speziell bei Wasser möchte ich nicht auf schattige Bäche begrenzt sein, sondern auch im Urlaub am Meer den Filter nutzen können. Plätze "Menschenleer" zu bekommen ist nicht mein primäres Ziel, kann ich mir aber auch vorstellen.

Da ich im Urlaub nicht immer Zeit damit verbringen kann und will erst aufwendig ein Filtersystem anzubringen und dann mit Platten hantieren möchte, will ich mir Rundfilter kaufen, die man direkt an das Objektiv schraubt. MIt allen Vor- und Nachteilen.

Nun zur Situation.

Ich habe 3 Objektive, 2 mit 58mm und eines mit 52mm, ND-Filter würde ich mit 58mm kaufen und einen Adapterring für das 52mm. Die Frage die sich mir eigentlich stellt ist, welche ND-Filter Stärken sinnvoll sind.

Das Set von Haida ist prinzipiell interessant:

https://www.amazon.de/dp/B00546E65U/?tag=netzwfotognik-21

Allerdings frage ich mich, ob man den ND8 überhaupt braucht und ob nicht ein ND64 und ND1000 reicht. Da ich momentan leider nur für mein 52mm einen Polfilter habe, würde ich statt dem ND8 einfach noch einen Polfilter kaufen (der ja auch Licht schluckt).

Das müssten dann diese Filter sein (wenn ich das richtig sehe, sind das die aus dem Set):

ND1000:
https://www.amazon.de/dp/B0042QED3S/?tag=netzwfotognik-21

ND64:
https://www.amazon.de/dp/B0042Q9MK2/?tag=netzwfotognik-21

Bei der Slim Variante der Haida Filter bzw. der Pro Variante bin ich mir nicht sicher, ob diese vorne ein Gewinde zum kombinieren haben. Auf den Bildern, die ich gesehen habe, sieht das nicht so aus. Vielleicht hat die jemand und kann etwas dazu sagen?

Ist die Auswahl ausreichend? Oder reicht zu Beginn auch die Kombi ND1000 + Polfilter?

Ich weiß, dass ähnliche Fragen oft gestellt wird, aber ich habe nichts gefunden, was mir konkret weiterhelfen würde. Für Tipps wäre ich dankbar, vielleicht stand ja jemand vor einer ähnlichen Entscheidung

Danke
Sascha
 
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Ich lag 'ne Woche richtig flach mit Grippe, und seit Montag schleppe ich mich wieder zu meinem Broterwerb. Deshalb hatte ich noch keine Zeit, aber ich denke, spätestens nach Fasnet komme ich dazu, weil der Rest der Familie dann im Skiurlaub weilt.

Ein Bericht wäre auf jeden Fall interessant, vielleicht überrascht das Set ja durch ne halbwegs vernünftige Qualität
 
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Das Xume System gibt es ja schon länger und aus eigener Erfahrung ( allerdings kein Slim Filter) hatte ich deutliche Vignetierung. In der Praxis sind Schraubfilter gräßlich... anschrauben, abschrauben, anschrauben, ab.... Ein System mit Steckfiltern ist da wesentlich geschmeidiger und man kann es auch für (Reverse-) Verlaufsfilter benutzen.
 
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Ich habe dieses System https://www.rollei.de/produkte/foto...,-72,-77,-82-86-cpl-filter-fuer-100mm,p312895
von Rollei auf der Messe zusammen mit 2 ND- Filtern und Grauverlaufsfiltern (Polfilter ist dabei) und bin damit völlig zufrieden.

Hallo Gudrun,

der POL-Filter ist hier ja anscheinend nicht durch einen Fremdhersteller ersetztbar. Kannst du etwas zum mitgelieferten Polfilter sagen - also ob du damit zufrieden bist oder eben nicht und falls nicht, dann warum ?

Da es hier in diesem Thread ja eher um die ND-Filter geht, kannst du, wenn du magst, auch in diesem Thread antworten.

schon mal Danke und viele Grüße

Peter
 
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Hallo Peter,
Antwort kommt später in Polfilter, muss noch schnell raus ;-)
 
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Hat jemand Erfahrung mit den justierbaren / verstellbaren / variablen ND Filtern?

Syrp ND32-1000

Rollei ND 2-2000

B+W Vario

oder was es da sonst noch gibt...?

Vom Rollei hab ich gehört, dass es bei WW oft unbrauchbare "Effekte" und Areale im Bild mit unterschiedlichen Abdunklungen gibt.

Passiert das auch mit ND-Filtern ohne Vario-Einstellung bei SWW (20 und 24mm an FX).
 
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Nachdem was ich so darüber gelesen habe, haben die Vario-ND-Filter zwei wesentliche Nachteile:
  • Man weiß eigentlich nicht ganz genau, welche Stärke eingestellt ist. Anhand der Skalen kann man das zwar wohl abschätzen, aber eine genaue Berechnung der benötigten Belichtungszeit ist schwierig
  • Es scheint allgemein ein Problem mit Kreuzeffekten im Bild zu geben. Das scheint wohl eher bei stärkeren Einstellungen vorzukommen. Wie das bei den teuren Filtern ist, weiß ich jetzt aber nicht

Von solchen Effekten habe ich bei normalen Rundfiltern jetzt nichts gelesen, hier gibt es lediglich mehr oder weniger starke Farbverschiebungen bei günstigen Filtern (wie auch bei günstigen Steckfiltern). Bei meinem Haida ND1000 (siehe weiter oben) habe ich bei einem ersten Testbild (zu mehr bin ich leider noch nicht gekommen) bei 2,5 Minuten Belichtungszeit nichts dergleichen festgestellt.
 
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Schau doch einfach mal welchen Durchmesser zukünftige Objektive haben. Gerade wenn Du an UWW denkst, bist Du schnell bei 77mm.

Mobile Grüße A.


Frage mich gerade für was ich hier einen Daumen runter bekommen habe ,
sehr interessant.

Übrigens hat Rollei jetzt auf Gorillaglas umgestellt und die Schottgläser für 50,- auf der P&A abverkauft (100mm Version).
 
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Frage mich gerade für was ich hier einen Daumen runter bekommen habe ,
sehr interessant.

Das ist eine allgemeine Fehlerquelle beim Lesen des Forums mit mobilen Geräten. Da kann das beim Scrollen passieren, dass versehentlich ein "Daumen runter" vergeben wird, und zwar ziemlich zufällig. Der Chef (vom Forum) versprach in einem anderen Thread baldige Abhilfe...
 
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Frage mich gerade für was ich hier einen Daumen runter bekommen habe ,
sehr interessant.

Ach herrjeh, der ist von mir.... ???

Völlig unbeabsichtigt und vermutlich beim Scollen entstanden wie von [MENTION=76322]fx33[/MENTION] beschrieben. Sorry... ich nehme alles zurück

Leider gibt es im Profil keine Möglichkeit vergebene "Daumen hoch" oder "Daumen runter" zu listen. Bei den "Thanks" geht das ja.

Viele Grüße
Conny
 
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Nachdem es hier schon eine Weile ruhig ist, traue ich mich mal, mich hier mit einer etwas anderen Frage dranzuhängen.

Die breiteste Anwendung für ND-Filter scheint ja die Beruhigung von Wasser oder die "Entmenschlichung" belebter Plätze zu sein, und da leuchten Filterstärken 64x oder 1000x oder beides zusammen durchaus ein. Könnte mich auch mal irgendwann reizen. Ich bin auf das Thema ND-Filter aber eher bei meinen äußerst bescheidenen Anfängen in der Sportfotografie (Pferde-, Motorsport) gestoßen. Insbesondere das erste Shooting beim Kart-Training meines Enkels bei strahlendem Sonnenschein war ernüchternd - bei 1/750 bis 1/1500, Blende 11, ISO 100-1LW) alles knackscharf, so dass man partout nicht sagen kann, ob der Bursche fährt oder steht. Bei F/16 auf einem winzigen Schattenstück des Platzes, als die Zeitautomatik mal 1/60 bis 1/250 ausspuckte, war plötzlich Dynamik in den Bildern zu erahnen, auch wenn sich leider schnell offenbarte, dass ich die Technik des Mitziehens meines Tamron 70-200 F/2.8 G2 noch nicht ansatzweise beherrsche.

Für die Anwendung speziell im Sport könnte ich mir vorstellen, eher niedrigere Verlängerungsfaktoren im Bereich 4x bis 32x brauchen zu können. Da gibt es zwar das 8x von Haida, aber das war's dann auch schon.

Hier meine Fragen:
  1. Hat jemand eine Empfehlung, was im Motorsport sinnvoll wäre ?
  2. Kommt man da mit 8x aus, wenn man den Rest per ISO- und Blenden-Einstellung erledigt ? (Das Thema Freistellen durch Offenblende erübrigt sich ja wohl beim Mitziehen.)
  3. Ein negativer Einfluss auf den Autofokus wäre hier wohl nicht zu befürchten, weil ich ja nur übermäßige Lichtstärken auf ein Normalmaß reduzieren will und nicht normales Licht auf minutenlange "Nachtaufnahmen" ?
 
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Ich lag 'ne Woche richtig flach mit Grippe, und seit Montag schleppe ich mich wieder zu meinem Broterwerb. Deshalb hatte ich noch keine Zeit, aber ich denke, spätestens nach Fasnet komme ich dazu, weil der Rest der Familie dann im Skiurlaub weilt.

Fasnet isch rum.. Konntest du mal das günstige Set testen ?

Beste Grüße
WOlfgang
 
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Hallo,

Hier meine Fragen:
also dass jemand bei Sportaufnahmen über zu viel Licht klagt, kommt wirklich selten vor. Aber gut, warum nicht.

ND-Filter mit geringer Schwächung werden gerne von Hochzeitsfotografen verwendet, wenn sie aufgrund hoher Kontraste blitzen wollen ... also die Synchronisationszeit einhalten müssen, gleichzeitig aber offenblendeg mit f/1,4 knipsen wollen. Dann man man die ISO manchmal gar nicht weit genug herunter drehen.

Mit einem Verlängerungsfaktor von 8 gewinnst (bzw. verliest) Du drei Blendenstufen. Die Mitzieher zu üben wirst Du nicht umhin kommen. Das nimmt Dir der ND-Filter auch nicht ab. Ich frage mich aber, ob man durch Wahl des Standorts (Winkel und Entfernung zum Motiv) nicht viel mehr und vieles einfacher erreichen kann als mit einem schwachen ND-Filter.

Ciao
HaPe
 
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also dass jemand bei Sportaufnahmen über zu viel Licht klagt, kommt wirklich selten vor. Aber gut, warum nicht.
Jetzt wo du's sagst, fällt's mir auch auf, zumal ich mir mit dem 2.8er ja extra ein lichtstarkes Tele geleistet hatte.

Die Mitzieher zu üben wirst Du nicht umhin kommen. Das nimmt Dir der ND-Filter auch nicht ab.
Das ist mir völlig klar. Er soll mich durch Verlängerung der Belichtungszeit auch nur in die Situation bringen, dass (gekonntes) Mitziehen einen deutlichen Effekt hat.

Ich frage mich aber, ob man durch Wahl des Standorts (Winkel und Entfernung zum Motiv) nicht viel mehr und vieles einfacher erreichen kann als mit einem schwachen ND-Filter.
Diesmal war's nur ein Trainingslauf, wo ich alle Freiheiten hatte, mich innerhalb und außerhalb des Kurses zu platzieren, was ich auch reichlich ausnutzte, wobei sich das Problem sehr kurzer Belichtungszeiten dadurch aber nicht entscheidend änderte. Lediglich eine kurze Partie des Kurses lag zeitweilig im Schatten, so dass sich Zeiten zwischen 1/60 bis 1/250 s einstellten, die dann sofort auch "dynamischere" Bilder lieferten - bzw. geliefert hätten, wenn ich besser mitgezogen hätte.

Klar, auch bei 1/750 s kann man erkennen, dass das bewegte Kart etwas schärfer ist als z.B. der Untergrund in der Schärfeebene. Aber das erfordert Pixel Peeping; ein unmittelbarer Eindruck von Dynamik stellt sich bei "unverdorbenem" Betrachten des Bildes nicht ein.

Mir ist auch klar, dass das bei trübem Wetter alles ganz anders aussieht, aber "leider" wurden meine diesjährigen Sportfoto-Versuche alle durch strahlenden Sonnenschein "versaut".

Beim Springreiten habe ich dieses Problem übrigens nicht, da selbst bei einem mit 1/4000 s komplett eingefrorenen Bewegungsablauf die Haltung von Reiter und Pferd über dem Hindernis bereits in sich sehr viel Dynamik ausdrückt. Da genügt es, mit offener Blende freizustellen und vor allem den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Beim Kartfahren ist das aber völlig anders.

Ich könnte natürlich auch mal brutal auf F/22 abblenden, auch wenn dadurch das Schärfpotenzial des Objektivs konterkariert werden dürfte (Beugung). Aber vielleicht investiere ich doch mal den Fuffi für ein 8x ND-Filter.

Edit: Meine Signatur war noch auf einem alten Stand, habe ich jetzt aktualisiert. Für Sport verwende ich an der D750 das 70-200.
 
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Fasnet isch rum.. Konntest du mal das günstige Set testen ?

Beste Grüße
WOlfgang

Ja, ich weiß

Ich komme seit Monaten nicht mehr vernünftig zum Fotografieren, weil mir die Arbeit über den Kopf wächst. Als ich in der Firma anfing vor fast 15 Jahren, übernahm ich die Ressorts IT und Qualitätsmanagement. Letzters gab es eigentlich noch gar nicht, ich habe das aufgebaut. Inzwischen sind wir heftig gewachsen, haben eine wesentlich größere IT und ein ausgefeiltes und umfassendes QM-System. Jetzt mache ich zwei Jobs, die jeder für sich mindestens eine 3/4-Stelle brauchten.

Mit etwas Glück werden ich das QM zum Ende dieses Jahres los, dann kann ich auch einfach mal wieder ein paar Tage Urlaub nehmen zwischendurch. Dann kann ich auch wie geplant, mal einen Tag in die Ravenna-Schlucht, um mit den Filtern und fließendem Wasser zu spielen. Aber bis zum Audit Anfang November habe ich leider keine Zeit mehr dafür.

Sorry, war OT, aber das musste ich jetzt mal loswerden.
 
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Hallo,

Aber das erfordert Pixel Peeping; ein unmittelbarer Eindruck von Dynamik stellt sich bei "unverdorbenem" Betrachten des Bildes nicht ein.
okay, verstehe. Wenn Dir der Fuffi nicht zuviel ist für das Experiment, kannst Du es natürlich probieren.

Alternativen:
  • Polfilter: Damit hast Du zwar nur einen Verlängerungsfaktor von bestenfalls 2 (= eine Blende), aber dafür hat das Teil einen viel höheren Nutzwert in anderen Situationen. Ob der Verlängerungsfaktor aber schon genügend bringt, kann ich nicht sagen
  • 1,8er Filter: Der 0,9er Filter (Faktor 8, 3 Blenden) wird wirklich sehr selten eingesetzt. Gebräuchlicher ist ein 1,8er Filter (Faktor 64, 6 Blenden). Vielleicht kannst Du dann mit Offenblende arbeiten und den Effekt nochmal verstärken. Der Sucher wird aber schon elend dunkel. Autofokus wird dann auch irgendwann schwierig.
  • Blende 22: Beugung ... okay. Aber die sieht man erst, wenn man das Bild auf ein Maß vergrößert, die auch relevant für die Größe der Beugungsunschärfe ist. Bei Bilder bis A4 wird man da nichts sehen bzw. kann durch Nachschärfung viel retten. Ich empfehle da immer für die Makrofotografie: Mut zur Blende 45. Der Mehrwert durch die Schärfentiefe ist da deutlich höher als die Probleme durch die Beugung ... solange die Bilder nicht zu groß ausgegeben werden.

Ciao
HaPe
 
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Hallo HaPe,

vielen Dank für deine Tipps.

Ja, 0,9 bzw. 8x wäre schon sehr speziell nur für meine Kart-Fotografie, und den AF einem 1,8er (64x) opfern möchte ich eigentlich auch nicht. Seit ich stolzer Besitzer der D750 bin, bemühe ich mich zwar, mich von den vielen Automatiken nach und nach zu emanzipieren, aber bei meinen Sportthemen (schnell wechselnde Entfernungen) bin ich schon mit dem Zoomen und Nachführen voll auf beschäftigt. Manuelles Fokussieren schaffe ich nicht auch noch.

Nachdem meine größte Schwachstelle derzeit noch das saubere Mitziehen ist, muss ich mich da sowieso langsam, d.h. schrittweise rantasten. Ich müsste die Exifs meiner Fotos vom Kart-Shooting nochmal durchgehen, aber 1/200 s hätte ich bei konsequentem Abblenden auf F/22 und ISO 50 wohl auch erreichen könne. Und trübere Tage werden auch nicht lange auf sich warten lassen. Wenn ich dann irgendwann so fit im Mitziehen bin, dass selbst bei 1/60s allein die Beugungsunschärfe mein allerletztes fotografisches Problem ist, dann wird's tatsächlich Zeit für ein ND-Filter.
 
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Letzten Samstag war ich wieder beim Karttraining, mit dem einzigen Ziel, ausschließlich das Mitziehen zu üben. Es war wieder ziemlich sonnig, jedoch mit leichten Schleierwolken diesmal nicht ganz so hell wie letztes Mal. Diesmal habe ich ganz konsequent die Einstellungen daraufhin optimiert, dass lange Zeiten möglich werden:
  • manuelle Belichtung (M)
  • Zeiten: varriiert von 1/60 s bis 1/500 s
  • ISO-Automatik: ein, bis max. ISO 3200 (Grenzwert heute irrelevant)
  • Blende: z.B. 1/16 s - nämlich so, dass sich an den hellsten Stellen des Kurses ISO 100 einstellt, etwas schattigere Stellen wurden dann durch die ISO-Automatik abgefangen.
Klar war bei 1/60 s wegen meiner Ungeübtheit die Ausbeute grottig. Von 193 Schüssen mit dieser Zeit waren nur 6 so wie das folgende Bild:



Zu kürzeren Zeiten hin wurde die Ausbeute erwartungsgemäß besser, aber auch weniger Interessant.

Für noch grelleres Licht habe ich noch 2 LW Reserve (Blende 22 statt 16) und ISO 50 statt 110.

Fazit damit für das Thema dieses Threads: Ich lasse das erstmal mit den ND-Filtern für diesen Zweck (Sportfotos).
 
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Also ich bin ja jetzt auch nicht der absolute Hirsch. Aber warum machst du alles manuell?

Bei meinen Mitziehern nehm ich die Blendenautomatik – also gib die Zeit vor – und die Kamera ermittelt die Blende. Je nachdem noch eine Belichtungkorrektur.
Bei der Zeit nehm ich ungefähr den Kehrwert, den das Objekt an Geschwindigkeit hat.
Also bei 100 km/h, ca 1/100 s.

Zum Üben würd ich am Anfang nicht zu nah an die Objekte und vielleicht parallel dazu stehen. Ich konnte mich jedenfalls so langsam herantasten.
 
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Also ich bin ja jetzt auch nicht der absolute Hirsch. Aber warum machst du alles manuell?
Hast eigentlich recht, Blende 16 dauerhaft und dann die ISO-Automatik pumpen lassen, ist eigentlich nicht optimal. Diesmal war's allerdings egal, da das Licht recht gleichmäßig war und der ISO-Wert sich zwischen 100 und nur 280 bewegte.

Zum Üben würd ich am Anfang nicht zu nah an die Objekte und vielleicht parallel dazu stehen. Ich konnte mich jedenfalls so langsam herantasten.
Stimmt, unter genau diesen Bedingungen war meine Ausbeute mit am besten, siehe Beispiel unten (1/125 s). Allerdings ließ mir der Kurs, der einen relativ schmalen Firmenparkplatz voll ausnutzte, nicht allzu viel Freiraum. Zwar hat man beim Training - anders als bei Rennen - natürlich die Möglichkeit, sich auch mal innen rein zu stellen, aber da wurde mir regelmäßig mulmig, da die jungen Rennfahrer in ihrer "Outlap" auch schon mal mitten durch den Innenraum kurven und dabei mehr darauf bedacht sind, Kollisionen mit noch nicht abgeräumten Hindernisse zu meiden, als mit irgendwelchen hirnlos herumstehenden Knips-Opas.

 
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