Ich verstehe die ganze ausufernde Diskussion nicht
Ich auch nicht.
- ein recht unbedarfter Einsteiger fragt, wie er gute Nachtaufnahmen machen kann, da ist es doch nahe liegend, ihm die gängige Arbeitsweise mit Stativ und Low ISO nahezulegen??
Für Dich ist es naheliegend, da es für Dich keine Alternativen gibt.
Für mich ist das nicht die gängige Arbeitsweise, da ich fast nie in der Lage bin ein Stativ mitzuführen, ich habe auf Nachtaufnahmen nicht verzichten möchte.
Ich möchte an der Stelle erwähnen, dass hier ein Amateur angefragt hat, der im Gegensatz zum Profi eher nicht mit großem Equipment loszieht, um großformatige Fotos für den Verkauf zu erstellen.
Wenn ich Deine Anforderungen an einen einsteigenden Amateur auf die Straße übertrage, dann dürfte keiner einen Führerschein bekommen, der nicht zumindest die Qualifiktation für ein Formel 1 Rennen schafft.
Würde mich jemand fragen, wie er im Allgemeinen gute Portraits machen kann, würde ich ihm auch nicht zum 14-24er raten, nur weil es damit auch geht.
Abgesehen, dass es durchaus Profis gibt, die bewusst SWW für Portraits verwenden, ist der Vergleich, um mal Hanner zu bemühen "demagogisch", denn Du lässt hier die Rahmenbedingungen im Gegensatz zum Beispiel hier weg. Zudem beinhaltet Dein Beispiel eine klare Empfehlung und nicht das Nennen einer Alternative mit Vor- & Nachteilen.
Was den TE angeht, empfehle ich ihm gar nichts, ich habe eine Alternative genannt und gehe davon aus, dass er anhand der Informationen selbst entscheiden kann, wie er vorgehen will. Evtl. wird er sogar beide Wege beschreiten, mit Stativ falls eines zur Verfügung steht und mit High-Iso falls nicht.
Deine Aussagen und die von Hanner empfinde ich als ziemlich dogmatisch und rechthaberisch.
Denn es würde ja völlig ausreichen die Nachteiler meiner Vorgehensweise zu benennen, stattdessen wird hier von gängigen Regeln, das macht man so etc. gesprochen. Nur wer definiert das und für wen (Profi/Amateur) gilt das?