Welch ein Privileg ich habe, denke ich oft diese Tage. Ohne Angst und Vorsicht in den Tag hineingehen, genüsslich einen Kaffee trinken, eine tolle Familie und tolle Freunde zu haben ...
Ein Blumenstrauss für das was ich habe und leben darf...
Die Morgen sind dafür da, mir immer wieder in diesen stillen Momenten Dinge bewusst zu werden, welche in der Hektik des Alltages keinen Platz haben ...
Man mag es komisch finden, dass ich permanent den Sonnenaufgang fotografiere ... Irgendwie finde ich es ja auch komisch ....
Es ist aber so eine Art die ich habe, Dingen nachzugehen und es scheint mir, dass ich mich immer mehr mit Farben auseinandersetze. Nicht fotografisch, sondern eher von der Empfindung aus ...
Es beginnt ja immer so, zuerst keine Sonne, nur Farben und je nach dem Wolken. Ich meinte zu Beginn immer die gleichen Farben wahrzunehmen. Mittlerweile erkenne ich Nuancen von gelben, orangen und roten Tönen ...
Die Sonne verändert zunehmend an Farbe, die Wolken auch ....
Es ist ein Schauspiel, jeden Morgen. Und je nach dem, wie lange ich unterwegs bin, erlebe ich, die Farbigkeit bis zum Zeitpunkt, wo es wirklich Tag ist ...
Und es ist so, dass manche Perspektive eher zufällig entsteht. Zum Beispiel wenn ich mich bücke, um das grosse Geschäft meiner Hunde in ein Säckchen zu packen.
Nur ein kurzer Moment sehe ich dann die Sonne durch die Ähren, ein anderer Blick, eine andere Wahrnehmung....
Danke sehr Wolfgang für deine stete Begleitung ...
Nach über 650 Seiten Johann Sebastian Bach bin ich nun fertig mit dieser Biographie. Sie hat mich unglaublich beeindruckt, ich habe viel gelernt. Der Mensch Bach hat mich tief beeindruckt, die wenige Musik von ihm, welche ich wirklich kenne, nach ich in ganz anderen Dimensionen wahr ...
So reiste ich viel mit Bach, in seine Musik, in sein Leben. Eben so, wie schon Menschen hoch am Himmel eine Reise antreten ...
Nach einer schlechten Nacht zog ich ins Freie. Ich freute mich zwar über die angenehmen Temperaturen. Doch so richtig sollte ich nicht in Fahrt kommen ...
Ich empfand mich so, wie mich der Himmel spiegelte ...
Vor mir liegen nun zwei Bücher: Die Biographie von Telemann und Tagebuchauszüge von Käthe Kollwitz ...
Es ist spannend diese beiden Menschen im parallel zu lesen. Einerseits lebten sie in einer andern Zeit und andererseits waren beide Künstler ... Telemann im Übrigen ebenfalls in der Dichtkunst tätig ...
Und beide wahren wache Erdenbürger .... und ebenfalls wach waren drei Füchse, ein Reh und diese Kleine hier ...
Endlich hat es geregnet. Nicht nur kurz, die Wege bieten bieten immer wieder grosse Pfützen.
Die D4 blieb zu Hause, seit Wochen habe ich wieder eine Regenjacke angezogen, einen Hut getragen. Die kleine V2 hat gut Platz unter der Jacke und dennoch habe ich heute Morgen gedacht, ich müsste mal so eine richtig wetterfeste Kamera haben ...
Vielleicht kaufe ich mir noch die neue Olympus TG 5 ....