Morgenwackel ...

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...und weil bei uns ein freudiges Ereignis am andern "ins Haus geflogen" kommt, habe ich gestern Morgen meine Kamera vergessen ...

Aber der Himmel hat sich auch sonst aufgetan ... ein Handybild musste reichen ...


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Bald ist es wieder soweit, da sehe ich auf meinem Morgenwackel nur dunkel und Umrisse ...

Heute kam die Kamera wieder mit. Den dürren Ast gibt es schon lange und er hat bis anhin jedem Sturm und Wind getrotzt ...

Und wir sind daran, uns einen Traum zu verwirklichen ... und wir freuen uns sehr darauf und hoffen das alles klappt ...

Meine Gedanken kreisen darum auch in jeder freien Minute um unser neues Projekt ...


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...ich fotografiere im Moment nicht mehr sehr viel auf dem Morgenwackel ...

Und dennoch habe ich noch ein Auge für Szenen ... am Morgentisch, draussen ...

Coquine, unsere 17jährige Katze darf das und sie erhält dann jeweils auch ein Stück Butter, welcher sie so liebt ...

Ein Handy genügt, diese Szene einzufangen ... vielleicht auch deswegen, weil ich mich nach Ruhe und Erholung sehne ...


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Morgen, Sonntagmorgen ...

Alleine unterwegs mit den Hunden. Zum ersten Mal nach Monaten war mir etwas kalt, die Umstellung von Hitze auf einen Herbstmorgen gelang mir nicht wirklich ...

Aber irgendwie freute ich mich ob dem Nebel im Wald ...


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....nun, eigentlich passt es so ganz nicht in diesen Beitrag. Eigentlich ist es nach dem Morgenwackel entstanden, ich habe kein Bild gemacht beim Spazieren....

Dafür haben wir mit Freunden ausgiebig gebruncht und weil es für uns klar ist, dass wir kein Insekt töten, haben wir mit den Wespen das Essen geteilt...

Und mit der Zeit stand das Essen der Tiere im Mittelpunkt. Die Wespen frassen sich ein Stück Fleisch weg und flogen davon ... ein Schauspiel. Und wir genossen nebst dem feinen Essen die Unterhaltung ...


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...und heute Morgen hat mich diese Wiese daran erinnert, dass es bald sehr bunt wird, um dann in den Wintermonaten in "Umbuntheit" zu verfallen ...

Aber bunt, so dachte ich, ist ja nur eine Frage der Wahrnehmung ...


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Deine Wiese ist schön anzusehen. Hier in Baden-Württemberg blühen viele Felder mit Sonnenblumen. Auf Island kehrt diese Woche schon der Winter ein. Bin gespannt wann sich die Kaltluft auf den Weg zu uns macht.

Sam, wie immer toll fotografiert.:up::up::up:
 
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Danke sehr Bernd ...

Ein besonderer Morgen war es heute Morgen. Mit der Stirnlampe ausgerüstet ging ich kurz nach 5 Uhr, wie jeden Morgen unter der Woche, mit unseren Hunden auf den Spaziergang.

Die Nacht hat es geregnet und gewittert, der Boden war nass und viele Blätter hat es von den Bäumen geweht.

Als ich den Weg am Waldrand beschritt, hatte ich das Gefühl, dass ich nun die Stirnlampe anzünden müsste. Irgend etwas sagte mir, dass ich auf eine meiner LIeblingstiere stossen würde. Und tatsächlich. Gleich vier von diesen unglaublich faszinierenden Wesen sind mir begegnet.

Ich war sehr berührt diese Wesen in die Hand zu nehmen und sie vom Weg in das schützende Gras zu transportieren ...

In der Mythologie steht der Feuersalamander für die Verbindung zwischen der Ober- und der Unterwelt. Und er verbindet die Grundelemente Feuer und Wasser. Und wenn ich das auf den Menschen übertrage, dann macht er mich darauf aufmerksam, dass ich in Verbindung zwischen meinem Aussen und meinem Innen bin. Und so philosophierte ich den ganzen Spaziergang und an einem Gedanken blieb ich hängen.

Der Feuersalamander macht mich auf mein kleines, inneres Feuer aufmerksam. Oder das kleine Licht in mir, welches jeder Mensch besitzt und wir so oft im Alltag vergessen. Das Tier entführt mich ins Innerste und meint nicht das Böse, sondern das, was ich als Mensch mitbekommen habe. Eine Anspielung welche manche Kulturen als die Welt vor und nach dem Tod bezeichnen, im Christentum, das Paradies. Und irgendwie entzückten mich diese Tiere heute Morgen dermassen, dass mir die Idee kam, dass sie mich auf mein inneres Paradies aufmerksam machen. Wir tragen es in uns und denken immer wieder, dass wir es erst nach dem Tod sehen ...

Vielleicht, so hatte ich den Eindruck, sind uns Feuersalamander um einiges voraus .... irgendwie...

Ob es stimmt ist einerlei, aber das mich diese wundervollen Tiere auf diese Gedanken brachten, verstärkten meinen Respekt ihnen gegenüber noch viel mehr ...

...nur eine Handybild ... mit Stirnlampenlicht ...


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Ein wunderbares Erlebnis lieber Sam, dass Einem wirklich Respekt zur Natur lehrt. Wer für einen Moment alles hinter sich lässt, und inne hält, hat die "Chance" sein eigenes Paradies zu sehen. Es ist verschwommen (also schlecht fokussiert), aber es lässt die ständige Hoffnung auf das richtige Paradies immer wieder aufkommen.
Ich habe schon soo lange keinen "Lurchi" mehr gesehen. Außer beim Schuhhersteller.
 
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Danke sehr für deine Worte, lieber Michael, sie haben mich sehr gefreut....

Heute Morgen nahm ich meine richtige Kamera zur Hand, die D4 und ein manuelles 135mm, 2.8. Mit Stirnlampe und Handylicht sollte ich, so hoffte ich, doch ein netteres Bildchen zu stande bringen ...

Zwar habe ich wieder zwei Feuersalamander über den Weg geholfen, etwas Brauchbares an Foto habe ich aber nicht hingekriegt ....

Das spielt keine Rolle, denn die Momente, wo ich die Tiere sehe, sie auf die Hand nehme, sind ohnehin einzigartig ...

Tiere: Unsere beiden Hunde habe auch unseren kleinen Pflegesohn vorbehaltlos akzeptiert. Nur dass der Kleine immer auf den Schoss von meiner Frau Claudia und mir darf, ist vorallem für Joyce nicht nachvollziehbar ...

Und so darf sie zwischendurch, so wie letztes Wochenende nach dem Morgenwackel und dem Morgenessen, auch hie und da auf den Schoss ... natürlich zu ihrer hellen Freude ...


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...als ob mir die Feuersalamander eine Botschaft mitteilen wollten ...

Heute Morgen sah ich keine, obwohl es eigentlich welche gehabt haben müsste. Manchmal aber denke ich, begegne ich Wesen, welche mir etwas sagen wollen, einen Hinweis geben, den ich nicht verstehe ...

Die Gedanken heute Morgen waren bei unserem erfüllten Traum: wir haben gestern das OK bekommen, dass wir im Valle Verzasca das Ferienhaus für mindestens ein Jahr mit Möglichkeit auf Verlängerung dauermieten können....

Ich habe somit die Möglichkeit, mich zurück zu ziehen, zu schreiben, zu fotografieren, zu verarbeiten ...

Und werde ich wohl manche Stunde damit verbringen einfach zu beobachten, so wie ich es vor vier Jahren im selben Ferienhaus auch schon gemacht habe ....

Und die Nächte mit dem rauschenden Bach, kein Restlicht und kein Lärm ...

In diesem Sinne ....


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...wenn ich aufstehe, dann denke ich an unser Ferienhaus im Tessin ... ich denke daran wie ich auf der Terrasse sitze, den Morgen geniesse, die frische Luft atme, dem Rauschen der Redorta zuhöre ...

Am Freitag fahren wir los, für ein Wochenende. Und dann im November wieder....

Und so sprachen Claudia und ich fast nur über das Tessin, als wir am Samstag gemeinsam eine Runde mit den Hunden drehten ...


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...nun bricht die Zeit wieder an, wo die Objektive mit Nebel beschlagen werden, wenn man von der Kälte in die Wärme kommt ...

So entstehen aber, wenn man das nutzt, doch sehr eigenwillige Bilder, auch ohne EBV und Filter ...



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