Danke sehr Bernd ...
Ein besonderer Morgen war es heute Morgen. Mit der Stirnlampe ausgerüstet ging ich kurz nach 5 Uhr, wie jeden Morgen unter der Woche, mit unseren Hunden auf den Spaziergang.
Die Nacht hat es geregnet und gewittert, der Boden war nass und viele Blätter hat es von den Bäumen geweht.
Als ich den Weg am Waldrand beschritt, hatte ich das Gefühl, dass ich nun die Stirnlampe anzünden müsste. Irgend etwas sagte mir, dass ich auf eine meiner LIeblingstiere stossen würde. Und tatsächlich. Gleich vier von diesen unglaublich faszinierenden Wesen sind mir begegnet.
Ich war sehr berührt diese Wesen in die Hand zu nehmen und sie vom Weg in das schützende Gras zu transportieren ...
In der Mythologie steht der Feuersalamander für die Verbindung zwischen der Ober- und der Unterwelt. Und er verbindet die Grundelemente Feuer und Wasser. Und wenn ich das auf den Menschen übertrage, dann macht er mich darauf aufmerksam, dass ich in Verbindung zwischen meinem Aussen und meinem Innen bin. Und so philosophierte ich den ganzen Spaziergang und an einem Gedanken blieb ich hängen.
Der Feuersalamander macht mich auf mein kleines, inneres Feuer aufmerksam. Oder das kleine Licht in mir, welches jeder Mensch besitzt und wir so oft im Alltag vergessen. Das Tier entführt mich ins Innerste und meint nicht das Böse, sondern das, was ich als Mensch mitbekommen habe. Eine Anspielung welche manche Kulturen als die Welt vor und nach dem Tod bezeichnen, im Christentum, das Paradies. Und irgendwie entzückten mich diese Tiere heute Morgen dermassen, dass mir die Idee kam, dass sie mich auf mein inneres Paradies aufmerksam machen. Wir tragen es in uns und denken immer wieder, dass wir es erst nach dem Tod sehen ...
Vielleicht, so hatte ich den Eindruck, sind uns Feuersalamander um einiges voraus .... irgendwie...
Ob es stimmt ist einerlei, aber das mich diese wundervollen Tiere auf diese Gedanken brachten, verstärkten meinen Respekt ihnen gegenüber noch viel mehr ...
...nur eine Handybild ... mit Stirnlampenlicht ...