Fotografie ist Wahrnehmung. Sie gibt mir immer wieder die Gelegenheit mich selbst zu betrachten. Und oft sind diese Momente schonungslos und dennoch sehr befreiend ...
Als ich gestern die Urne meiner Mutter im Krematorium abholte merkte ich, dass ich gerne jemand dabei gehabt hätte. Aber ich überging mich und im Nachhinein hat es weh getan ...
Wenn ich heute Morgen den Farben entgegen gehe, dann habe ich Zeit darüber nachzudenken....
...und dann entdecke ich plötzlich die Feinheiten am Himmel ... das Wölklein wird hell und beginnt zu strahlen, als ob es sagen würde, nimm' mich, es ist alles gut so ...
Einen Greifvogel im Flug erwischt man ohne entsprechende Optik wohl schon, aber anders ...
Perspektive schafft man sich selbst. Man hat alle Möglichkeiten der Gestaltung und Perspektive hat ja mit einem selbst zu tun. Der Vordergrund, der Hintergrund, die Belichtungszeit usw.....
Kein Highlight an Bild aber für mich immer wieder ein Highlight an Begegnung ... Der Feuersalamander als Verbindungswesen zwischen der Ober- und der Unterwelt ...
Ein Prachtstier mit viel Mythologie und ich bin jedesmal immer wieder sehr berührt ab diesem Tier ...
Heute Morgen auf dem Morgenwackel....und selbstverständlich habe ich ihn in Sicherheit gebracht ... denn viele sehen ihn nicht wenn sie so dahin spazieren ...
So wohl der Titel vom Morgenwackel heute Morgen. Nichts Besonderes und doch sehr speziell mit dem Nebel, dem Vogelgezwitscher, Mozart's Messe und den vielen Rehen, denen wir begegneten ...