Ich kenne mich mit der Bezeichnung der Mikroskopobjektive nicht aus, aber:Die "Flöte" meiner Zwischenringe ist zur Zeit etwa 15 cm lang...
Ließe sich mein Wunsch denn bei einer Verdoppelung oder Verdreifachung evtl. realisieren? Wie stark würde der Arbeitsabstand dabei schrumpfen, wieviel länger würden die Zwischenringe sein müssen und wie würde dabei die Typbezeichnung des Mikroskopobjektives lauten?
Da du dich offensichtlich mit Mikroskopobjektiven auskennst: Kannst du mir als optische Gesetze, aber keine solch speziellen Mikroskopobjektive Kennendem erklären,http://www.edmundoptics.de/microsco...ected-long-working-distance-objectives/46146/ so ein Objektiv wäre wohl etwas für den angestrebten Zweck
Das kann doch nicht einfach eine Konstruktion mit der Funktion einer einzelnen Linse sein...
Wenn der 30 mm Brennweite hat, müsste der Arbeitsabstand aber doch auch ungefähr in diesem Bereich liegen und nicht nur 10 mm kurz sein?Der NIKON PlanAchromat 4fach hat ca. 30mm Brennweite, das ergäbe bei den angenommenen 18cm Auszug eine rund 5 +/- fache Vergrößerung auf dem Sensor. Ein 2mm großer Gegenstand würde also auch auf einem APS Sensor noch nicht formatfüllend sein.
Die "Tubuslinse" kenne ich vielleicht noch von meinem KOSMOS-Baukasten "Mikro-Mann" aus den Sechzigern: Die saß am oberen Ende des etwa 15 cm langen Mikroskoptubus, kurz vor dem Okular, hatte aber weit mehr als 5 Dioptrien (200 mm Brennweite)
... oder ist diese "Tubuslinse" etwa am unteren Ende des Mikroskoptubus, kurz vor dem Einschraubgewinde für das Mikroskopobjektiv?:
Kannst du mir die Position dieser "Tubuslinse" bei heute üblichen Mikroskopen nennen?:
Ich weiß nur, dass "normale" Mikroskopobjektive einfache Achromaten sind -
deren Brennweite bewegt sich zwischen einem und zwanzig Millimetern?:
und bewirkt eben, wie im vorigen Beitrag erklärt, einen Arbeitsabstand von in etwa der Brennweite.
Deshalb haben "normale" Mikroskopobjektive für Arbeitsabstände von einem Zentimeter wie vom TS gewünscht "in sich" keine starke Vergrößerung.
Ein Mikroskopobjektiv mit 50-facher Vergrößerung und einem Arbeitsabstand von 13 mm muss also ganz anders konstruiert sein, ich wüsste zu gerne, wie.
Wenn der 30 mm Brennweite hat, müsste der Arbeitsabstand aber doch auch ungefähr in diesem Bereich liegen und nicht nur 10 mm kurz sein?
...
Dann bleibt mir nur eine Erklärung für die Funktionsweise, mit einem Arbeitsabstand von 13 mm eine 50-fache Vergrößerung zu erreichen:10-18 Linsen je nach Typ entsprechen eher der Realität.
Also ist das eine Retrofokus-Konstruktion!unter den technischen Angaben ist eine Brennweite von 4mm angegeben.
Das ist eine APS-C-Kamera, deren Sensor hat eine Bildbreite von etwa 23 mm.Die Größenangaben habe ich jetzt an einem konkreten Objekt gemessen: Größe des Objektes (Motiv) 2,3 mm, Größe des Bildes auf dem Kamera-Monitor 2,7 cm. Meine Kamera ist (leider) keine Nikon, sondern eine Sony alpha 35.
Die erste Zahl (hier: 4) ist die eigene Vergrößerung des Objektives, den Rest (160/-) verstehe ich nicht, für genaueres frage Wolfgang (Gnagflow).Auch wenn du dich mit den Bezeichnungen von Mikroskopobjektiven nicht auskennst: hättest Du eine Idee, welche der Zahlen bzw. Abkürzungen auf meinem Objektiv welche Eigenschaft beschreibt?
Diese Vergrößerung wirst du an einer APS-C-Spiegelreflexkamera nur mit Objektiven davor niemals schaffen, aber auch mit höherem Aufwand (Mikroskop-ähnliche Konstruktionen mit teuren Spezialobjektiven) bekommst du da das Problem der fast nicht existenten Tiefenschärfe:Extrem kleine Objekte (< 0,1 mm) fotografiere ich mit einem USB-Handmikroskop für Kinder. Das kostet nur 40 Euro und vergrößert 200-fach, wobei schärfere Bilder entstehen als mit meiner Kamera+Mikroskopobjektiv, für die diese Objekte einfach zu klein sind.
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