Ich bin ja kurzsichtig und trage keine Brille. Ich nehme einfach an,
dass ich somit alles anders sehe, als die Meisten von Euch.
Das fällt mir auf, wenn ich meine Brille dann doch mal aufsetze.
Die Welt wird scharfkantig, eckig, unerklärlich fremd und klar.
Ohne Brille verschwimmen Kontraste zu einer wuscheligen Weichheit,
angenehm sanft verschwimmt das einfallende Licht mit den dunkeln Stämmen der Bäume.
Und so ertrage ich auch die Makel der Fotografie besser:
Womöglich verwirren mich darum die vielen Themen hier, die sich mit Knackesschärfe beschäftigen
dem schließe ich mich an - waldfotografie ist so gar nicht meins, ich seh den sprichwörtlichen vor lauter bäumen nicht.
mir gefällt deine umsetzung, besonders die ersten beiden bilder.
Ja, die ersten Beiden gefallen mir auch sehr gut, du solltest auch ruhig mal öfters Bilder
mit schwarzem Rand machen, ich finde das ist bei diesem Bild der passende Rahmen:up:
Sieh´ mal an…
Richtig schönes Schwarzweiß zeigt er uns hier der Herr Häuschen!
So schön, dass er sogar Betti wieder mal hinter dem Ofen hervorlockt…
Das schwarze Passepartout sehe ich jetzt mal gestalterisch völlig getrennt vom Bild und komme dann zu dem Schluss, dass sich die Töne auf dem dunklen Umfeld für das Auge besser und angenehmer präsentieren, als auf dem hellen Grau. Das Auge ist nicht so geblendet. Wäre durchaus mal interessant, auch die anderen so zu sehen...
Ich könnte jetzt nicht sagen, dass mir irgendein Bild nicht gefällt, sie sind alle schön, wobei 1 und 4 meine Favoriten sind. Du sprichst bei 1 von starker Vignettierung. Die sehe ich eigentlich nicht. Möglicherweise könnte der Eindruck einer Vignettierung dadurch entstehen, dass das Licht aus der ungefähren Bildmitte und von oben rechts kommt.