Madagaskar - Die Baobaballee bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

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Ambony

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Interessantes Licht zum Fotografieren hat man in der Regenzeit nicht
selten auch schon ab der Mittagszeit - dann nämlich, wenn dicke
Wolken aufziehen und den Himmel verdunkeln.

Und so ist auch das erste Bild auf der Fahrt nach Morondava, um die
Baobaballee zu besuchen, eine schöne Gewitterstimmung.





Wegen einer Pfütze haben wir die Baobaballe beim ersten Versuch nicht
erreicht und auch beim 2ten Versuch war mir die Pfütze noch zu tief, um
durchzufahren. Hilfe kam in Form eines Ochsenkarren.
Wenn Ihr mitwollt, dann hängt Euch irgendwie noch hinten an die Bordwand
dran, bequem ist's auch auf den vorderen Plätzen nicht wirklich.





Die Baobaballee bei Morondava ist eine einmalige Ansammlung solcher
hoch gewachsener Baobabs. Eine der größten Attraktionen, die Madagaskar
zu bieten hat!





Zum Strand gehen wir in Morondava natürlich auch noch.

 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

Kommen weitere Bilder ?

Bisher etwas kurz.

Mfg Hermann
Lieber Hermann,

ja, es kommen noch Bilder.

Wenn meine Bilder Dir gefallen, warum teilst Du das dann nicht einfach mit?
Wenn Du ganz ungeduldig bist, bis es weitergeht, dann kannst Du das ja genau
so schreiben.
Weißt Du, wie das mit den Buttons unten rechts in der Ecke funktioniert?
Da, wo Thanks steht, kann man klicken, wenn einem ein Bild oder ein Text
gefällt. Oder man kann sich bedanken für einen Kommentar - so, wie ich das
jetzt bei Dir gemacht habe.
Diese Thanks stehen Dir unbegrenzt zur Verfügung.

Wenn Dir ein Bild oder ein Beitrag besonders gefallen, dann kannst Du auf das
grüne Symbol einer Hand mit emporgestrecktem Daumen klicken. Diese
Daumen sind begrenzt. Ich habe noch nicht mitgezählt, aber es sind wohl
weniger als 10 am Tag.
Du hast also noch genug zur Verfügung - trau Dich einfach mal.

Ich würd' mich auch freuen.
 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

Dann bin ich beruhigt.

Liebe Grüße

Hermann
 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs


Bevor wir zur Baobaballee kommen sind wir erstmal unterwegs. Von Tana sind
das etwa 650 km, die man an einem Tag schaffen kann, dann aber nur
durchrauscht und keine Zeit für Pausen hat. Es bietet sich an, die Strecke in
2 Etappen zu bewältigen und in Miandrivazo zu übernachten.
Derzeit ist die Strecke in relativ gutem Zustand, bis auf viele km mit
Schlaglöchern vor Miandrivazo, die entsprechend Zeit kosten.

Die Pflanzen im Vordergrund mit den orangen Blüten heißen Kleinblättriges
Löwenohr. Sie werden in Madagaskar als Heilpflanze benutzt.





Reis ist das Hauptnahrungsmittel und wird daher auch überall angebaut.





In die Berge gezoomt sieht man deutlich noch vorhandene Reste der ehemals
überall stehenden Urwälder. In den Rinnen kommt das Feuer nicht bis ganz
nach unten und daher überleben dort die Bäume.






Sollte hier mal ein Admin reinschauen, so bitte ich darum,
den Titel zu korrigieren und das fehlende e an der Baobaballee anzufügen.
Danke.
 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs


Deutlich ist zu sehen, daß der Siedlungsdruck in diesem Gebiet der Insel noch
nicht so stark ist, da nur relativ kleine Flächen in der weiten Landschaft
landwirtschaftlich genutzt werden.





Das gleiche Reisfeld am Rande.





Es soll in Madagaskar so viele Zebus geben wie Menschen, oder sogar
mehr. Für diese Viecher wird jedes Jahr ein Großteil der Insel erneut
abgefackelt, damit sie nach der Regenzeit schön frisches Gras bekommen.
Die Herde hier zog zusammen mit Ziegen, aber ein Hirte war nicht zu sehen.





Reste des Urwalds aus der Nähe.





Die Restinsel Urwald im Überblick, weiter hinten sieht man die Abrißkante einer
Erosionsrinne.

 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

Überall sieht man in den schönen grünen Hügeln die Schäden, die der Regen anrichtet.





Da tritt dann schnell die rote Lateriterde zutage und wird weggespült.





Die grünen Hügel hier müßten doch ganz nach dem Geschmack der Irland-
Liebhaber sein.

 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs


Auf dem letzten Bild war schon eine dicke Regenwolke zu sehen - durch die
oder eine benachbarte müssen wir jetzt durch.





Das Wetter verleiht der Landschaft dabei einen zusätzlichen Reiz.





Das grüne Gras kommt dabei einaml mehr gut zur Geltung.





Gelegentlich gibt es auch mal einen Baum, der etwas Spannung ins Bild bringt.

 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs


Ein erster Blick auf das Tal hinunter nach Miandrivazo eröffnet sich durch den
Regen.





In Miandrivazo hat es einige Tage geregnet und die Felder sind überschwemmt.
Das scheint dort eher selten vorzukommen, daß die Felder dort so voll mit Wasser laufen.





Auf der Höhe regnete es noch stark, aber unten im Ort angekommen war der
Regen schon vorbei.





Hier gerade nebenan vom letzten Bild! In der selben Minute fotografiert.





Hier eine Minute später eine Gerölllandschaft.



 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

Am nächsten Morgen ist dann kurz nach Miandrivazo plötzlich eine
große Menge Dreck auf der Straße.





Beim Durchfahren ist aber deutlich zu sehen, daß der Dreck sich bewegt und
sogar hüpft. Also da mußte ich unbdingt mal anhalten und nachsehen, wie
diese Viecher denn nun in natura aussehen. Denn das war mir gleich klar, daß
es Wanderheuschreckenlarven sind, die da in großen Mengen die Straße
überquerten.





Ja, diese Heuschrecken sind eine Plage in Madagaskar und sie fressen viele
Flächen kahl. Sie sammeln sich dann in so großen Schwärmen, daß sich der
Himmel verdunkelt, was ich aber noch nicht mit eigenen Augen gesehen habe.





Etwas später eine Rast an einem Pavillon in chinesischem Stil. Ein überladenes
Taxi-Brousse fährt vorbei. Wer kein Auto zur Verfügung hat muß so reisen.





An diesem Rastplatz sind bei der Rückfahrt gerade Larven der
Wanderheuschrecken in einem fortgeschrittenen Stadium herumgekrabbelt.
Um die gut ins Bild zu bekommen muß man sich bewegungslos verhalten,
sonst sind sie alle weg - Geduld ist also gefragt.

 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

Wer meine Bilder mit Firefox betrachtet und das Addon Exify benutzt, der
dürfte das Problem haben, daß der Firefox hängenbleibt, :down:
bis er eine Fehlermeldung ausspuckt.
Da ich selbst das Problem hatte und jetzt von Christel den Hinweis bekam,
daß es bei ihr auch dieses Problem gibt, habe ich nachgeforscht.
Dabei hat sich herausgestellt, daß das Addon Exify nicht mit den Exifs
zurechtkommt, die mit Irfan View gespeichert wurden.
Daher habe ich mich entschlossen, ab jetzt meine Bilder mit Gimp zu speichern.
 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

Gern mehr, macht Spaß anzuschauen ! :up:
 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

Wunderbare Eindrücke aus einem Land das ich leider noch nie bereist habe ... :up::up::up:
 
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AW: Madagaskar - Die Baobaballe bei Morondava, ein bißchen Strand und unterwegs

Gleich neben dem Rastplatz gibt es interessante Strukturen. Die Erosion frißt
sich durch verschiedene Gesteinsschichten, Erdschichten oder
Mineralschichten, aber das soll besser ein Geologe feststellen.






Wenige Meter weiter sieht man schon andere Farben dominieren.






Und die Form ändert sich dann natürlich auch.

 
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Die Landschaft ist schön grün und viel frisches Gras dominiert - dank dem
vielen Wasser, das vom Himmel fällt - an vielen Stellen.





Durch dieses grüne Idyll führt die Straße, die auch von diesem Tanklastwagen
genutzt werden muß, um die Tankstellen und den Flughafen von Morondava
mit Treibstoff zu versorgen.





Im Hintergrund sieht man einen schon relativ breiten Fluß, der sich durch das
Grün schlängelt. Die Eimer sieht man nicht, aber das, was aus den Eimern
geschüttet wird.

 
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Die Küste rückt näher, die Hügel werden immer flacher, die Flüsse immer breiter.





Der Wald reicht bis ans Ufer.





Eine kleine Staustufe im Fluß. Vielleicht, um Felder zu bewässern?
Und wer genau hinsieht, entdeckt auch den ersten Baobab der Reise.

 
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Inzwischen sind wir nicht mehr weit enfernt von der Baobaballee und es gibt
viele Reisfelder entlang der Straße zu sehen.





Baobabs gehören hier also zum Straßenbild und dieser hier ist mal gerade
direkt neben der Straße gewachsen.





In der Regenzeit stehen viele Baobabs wohl im Wasser.
Der Schlot, den man im Hintergrund sieht, gehört zu einer von Chinesen
geleiteten Zuckerfabrik. Deren Felder sind kreisrund angelegt, mit einem
Durchmesser von 1 km. Die sind mir auch erst bei Google Earth aufgefallen,
sonst wüßte ich nichts davon.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß da einige große Baobabs dran glauben
mußten, so zahlreich wie die sind und so nah, wie sie zusammenliegen, diese
Zuckerkreise.
Einer dieser 36 Kreise grenzt direkt an die Baobaballee.





Noch vor der Hotelsuche in Morondava wollte ich erst zur Baobaballee. Die
Piste, die dort hin führt, haben wir auch gleich gefunden. Viele riesige Pfützen
über die volle Pistenbreite waren zu durchfahren. Alles kein Problem, wenn man
sich schön am Rand hält. Aber dieser Wasserlauf hier versorgte die fragliche
Pfütze. Also eigentlich gar keine Pfütze.

 
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Das hintere Ende der Pfütze, die mir zu tief war.





Ochsenkarren sind da mehr unterwegs gewesen als Autos.





Für einen solchen Ochsenkarren sind diese Pfützen null Problem.





An dieser Stelle habe ich kurz zuvor im Wasser gestanden und es ging mir bis
ans Knie. Dann kam noch ein Geländewagen und ist durchgefahren, aber das
war ein Nissan Patrol. Ich hätte es höchstwahrscheinlich auch geschafft,
aber ich wollte nichts riskieren.





Somit heißt es an dieser Stelle kehrt zu machen und erstmal nach Morondava
zu fahren.



 
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