Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

Eigentlich haette ich ja allein aus Kostengruenden lieber die eierlegende Wollmilchsau statt zwei Systemen, allerdings muss ich zugeben, dass ich die bisher auch noch nicht gefunden habe. Daher wird es wohl erst mal bei Nikon DX und CX bleiben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich in einigen Jahren beides mit einer Olympus konsolidiere.

Da es keine Nikon FBs mit VR gibt ist der Vergleich tricky , aber:

D5500 geladen + AF-S 1.8/50 = 655g

Ich weiss nicht was der zweite Akku wiegt, aber ich denke das ist der Gewichtsvorteil der grossen Tafel Schokolade.

Gruss

Martin
 
Kommentar
Anzeigen
Auch da kommt es doch wohl eher auf den Einsatz an bzw. welche Objektive man benötigt/möchte. Rein auf den Body bezogen vergleiche aktuell mal die D610 mit der A7.

Das stimmt natuerlich. Da man mit einem Body alleine aber nicht fotografieren kann muss man schon das Gesamtsystem vergleichen.

Und wenn man z.B. fuer unterwegs ein Standardzoom, ein Normalobjektiv und ein UWW dazupackt ist die A7 vermutlich auch kein Leichtgewicht mehr.

Gruss

Martin
 
Kommentar
Und wenn man z.B. fuer unterwegs ein Standardzoom, ein Normalobjektiv und ein UWW dazupackt ist die A7 vermutlich auch kein Leichtgewicht mehr.

In dem von mir im Eingangspost verlinkten Artikel werden weiter unten in einer Grafik ja auch gängige Sony Optiken mit Pedants für Nikon FX verglichen. Und das ist die eigentlich interessante (aber auch so zu erwartende) Sache.

Mal ist die Sony Optik schwerer, mal die für die Nikon. Aber insgesamt bewegt sich beides auf vergleichbarem Niveau.
 
Kommentar
Eben. Also bleibt es bei der Gesamttasche wieder etwa beim Gewichtsvorteil der Gehause:

D610-Sony A7 (geladen) = 850g-474g=376g

Spendiere ich jetzt der Sony einen extra Akku fuer ihren hoeheren Stromverbrauch sind wir wieder etwa beim Gewicht einer 300g Tafel Milka.

Gruss

Martin
 
Kommentar
Der ganze Fred dreht sich nur um Unterschiede was das Gewicht angeht. Da werden Milka-Tafeln bemüht, manchmal auch die Maxi-Variante...
Die eine Kamera schafft X Bilder die Andere braucht dazu einen ordentlichen Packen Ersatzakkus.

Was sollen diese Spitzfindigkeiten Mädels?

Seit ihr alles alte Männer, die keine ordentliche Fotoausrüstung durch die Gegend wuchten kann?
 
Kommentar
Hallo,
Aktuell ersetzt eine Spiegellose sicherlich keine DSLR!
Es kommt ganz auf Anwendung an.
Für Sport sind die Spiegellosen sicherlich nix, aber wenn man ein AF loses Objektiv wie ein AI Nikon oder Zeiss Otus verwenden will gibts nix besseres.

Habs probiert, das Otus an der D800 bekomme ich nicht fokussiert, immer alles unscharf, auch mit dem Fokuspunkt wird das nix.
Mit Live View oder dem sehr guten Sucher der Sony A7 / A7R ist das kein Problem.

Wenn man dagegen was Kleines und Leichtes sucht, mit recht guter Bildqualität, sollte man sich die Olympus Spiegellose ansehen
 
Kommentar
Seit ihr alles alte Männer, die keine ordentliche Fotoausrüstung durch die Gegend wuchten kann?
Apropos Mädels ...

Neulich auf einem Workshop hatten alle Teilnehmer DSLRs, einer MF, aber einer eine Spiegellose. Alles recht erfahrene Hasen. Aber das Arbeitstempo des spiegelosen Kollegen war derart langsam, dass es uns andere aufhielt. Ich (und auch die anderen) waren es gewohnt, dass die Posen im Takt des Blitzes wechseln und eher ein überhitzender Blitzkopf das Problem darstellt. Blick durch den Sucher und klack, klack, klack ... Der spiegelose Kollege, guck in EVF, sauber composen, klack, chimpen, guck ohne Kamera, dann wieder guck in EVF etc ... Eine Qual, wenn man dabei zugucken darf.

Ich weiss, daraus kann man jetzt keine Schlüsse ziehen, aber in Anlehnung an das Zitat oben (ordentliche Fotoausrüstung) unterscheide ich zwei Arten von Kamera:
1. Die, die den Job erledigt bekommt, schnell und zuverlässig
2. Die, die man dabei haben kann, also nebenbei

Für #2 taugen Spiegellose mit kleinen Objektiven oder Enthusiast Compacts sehr gut, aber das heisst nicht, dass hier ein "One Size fits All" gilt.
 
Kommentar
Zum Thema Weitwinkel an Spiegellosen ist es aber auch wichtig zu erwähnen, dass diese besser für WW & UWW geeignet sind als Spiegelreflexsysteme. Das machte einst die Attraktivität eines Super-Angulons ja aus. Der Fortschritt hat ja inzwischen das Zeiss 21 gebracht (ja, Gianni, ich weiß) und das 24/1.4 - sind halt etwas wuchtiger, aber ich finde die schön.
 
Kommentar
Ich weiss, daraus kann man jetzt keine Schlüsse ziehen, aber in Anlehnung an das Zitat oben (ordentliche Fotoausrüstung) unterscheide ich zwei Arten von Kamera:

Genau so etwas ist es, was ich oben mit den Vorurteilen meinte.
Warum wird es dann erwähnt? Von einzelne auf alle und umgekehrt argumentieren deutet immer etwas an...

Eventuell war er es nicht gewöhnt und wollte im Workshop etwas dazu lernen oder er hatte die Kamera neu?
 
Kommentar
Ich möchte von den Herstellern nur eines nicht: dass Objektive auf Kosten der Qualität kleiner gebaut werden, weil die Anwender in den Foren es so wollen.

Der Vorteil von Spiegellosen besteht darin, dass man Objektive mit kurzen Brennweiten (bis ca. 50 mm) einfach kleiner bauen kann, ohne dass die Qualität darunter leidet. Für eine DSLR müssen für solche Objektive die Schnittweiten (wegen des Spiegelkastens) künstlich verlängert werden und das bedeutet erhöhten Korrekturaufwand und ein Mehr an Größe.

Bei längeren Brennweiten ist dieser Vorteil bei den Spiegellosen aber dahin.

Die Gehäusegrößen der Spiegellosen finde ich recht angenehm. Sie sind ungefähr so groß, wie die alten analogen SLR's. Die DSLR's waren und sind für mich schon richtige Elefanten.

Das Fotografieren mit einer NEX oder A7 ist recht angenehm - auch wenn das Bedienkonzept sich von den Nikons deutlich unterscheidet. Aber jedes Bedienkonzept hat Vor- und Nachteile, keines ist perfekt, nur eben anders.
[MENTION=86809]falconeye[/MENTION]: Vielleicht ist die Arbeitsweise des "spiegellosen Kollegen" immer so langsam? Auch mit einer DSLR? Vielleicht kann er nicht schneller? Oder er gestaltet wesentlich bewußter und braucht dazu weniger Belichtungen um sein Ergebnis zu erreichen? Ich will damit sagen, dass es mindestens so viele Arbeitsweisen gibt, wie es Menschen gibt.

Gruß
Wrtlbrmft
 
Kommentar

Gerade bei kurzen Brennweiten heißt es zur A7R (und wegen der geringeren Auflösung teilweise auch die A7), dass der Strahlengang bei einer zu kompakten Bauweise und Nähe des Objektivs zum Sensor nicht mehr alle Informationen vernünftig in die Ecken des Sensors bringen kann.
Dadurch entstehen die violetten Verfärbungen. Viele hatten sich schon gefreut, dass sie ihre alten Leica- oder Voigtländer Messsucher-WW-Objektive nutzen könnten, um damit ein kompaktes System zu bekommen.
Leica korrigiert diese Verfärbungen einfach per Firmware-Korrektur, aber der A7R sind die Objektivdaten so ja nicht bekannt.

Um wirklich kompaktere Objektive zu erhalten, müsste man dies wie bei der RX1 machen und kurz vor dem Sensor noch ein Glas zur Korrektur einbauen. Dann wäre dies aber keine Systemkamera mehr.

Die kompaktesten Objektive direkt für FE-Mount sind wahrscheinlich das Kit Objektiv 35mm/2.8 und das Zeiss das Loxia 35/2. Sehr viel kompakter, gerade bei besserer Lichtstärke wird es wahrscheinlich nicht mehr werden.
 
Kommentar

Bitte nicht meine richtige Aussage zerpflücken. Ich sprach davon, dass (prinzipiell) Objektive mit kürzeren Brennweiten für spiegellose Kameras (das gilt auch für die alten Meßsucherkameras) kleiner gebaut werden können als Objektive für Spiegelreflexkameras (sowohl analoge als auch digitale). Das ist uneingeschränkt richtig.

Ich habe nicht gesagt, dass man solche Objektive klitzeklein bauen soll. Die Ingenieure in der Konstruktion werden sicher das Optimum zwischen minimaler Größe und maximaler Abbildungsqualität finden.

Dass es bei alten Objektiven aus der analogen Zeit verständlicherweise den Wunsch / Hoffnung gibt, diese weiter zu nutzen ist verständlich. Weil aber der alte Film eine eher flächige Struktur, der Sensor aber eher eine räumliche Struktur hat, gibt es alte Objektive, die gut funktionieren ebenso, wie Objektive die schlecht funktionieren. Bei Neukonstruktionen wird und muss man eben die Gegebenheiten des Sensors berücksichtigen. Ich traue das den Ingenieuren aller Objektivhersteller zu.

Warum eine spiegellose Systemkamera, wenn eine Korrekturscheibe eingebaut werden würde, keine Systemkamera mehr ist, verstehe ich nicht. Eine Systemkamera ist z.B. eine SLR, DSLR, Sucherkamera oder, oder. Das Attribut "spiegellos" ist das Wesentliche und das ändert sich ja nicht, wenn eine Korrekturscheibe eingebaut werden würde.

Aber wie auch immer: Ich sehe diese "Spiegellosen" nicht als ein Dogma an, sondern als eine willkommene Ergänzung zu meinen analogen und digitalen SLR's und Sucherkameras. Jede meiner Kameras hat ihre Eigenheiten / Vor- und Nachteile in der Nutzung / Bedienung und ich versuche, immer die Kamera zu nehmen, die sich meiner Meinung nach am Besten für diese Aufgabe eignet. Bei mir gibt es nicht entweder - oder sondern sowohl - als auch.

Also cgrille: nichts für ungut für die Richtigstellung. Hast Du schon mal so eine Spiegelose ausprobiert? Tu's mal und Du wirst sehen, die sind gar nicht so schlecht wie viele befürchten.

Gruß
Wrtlbrmft
 
Kommentar
Also cgrille: nichts für ungut für die Richtigstellung. Hast Du schon mal so eine Spiegelose ausprobiert? Tu's mal und Du wirst sehen, die sind gar nicht so schlecht wie viele befürchten.

Gruß
Wrtlbrmft

Kein Problem, ist ja auch generell korrekt. Meine Bemerkung in Bezug auf die Korrekturlinse bestand darin, dass diese sehr nah oder sogar mit dem Sensor gekoppelt ist. Das würde bedeuten, dass das Objektiv sich nicht mehr tauschen lässt und es damit keine Systemkamera wäre.

Meine Bemerkung bezüglich der Kompaktheit ging dahin, dass hier die A7 mit einer DSLR im Blog verglichen wurde und viele sich beschweren, dass die Objektive nicht klein genug seien, um den Vorstellungen von einer kompakten Systemkamera zu entsprechen. Gerade das 55mm/1.8 hat da anscheinend viel Unmut produziert, auch wenn es aktuell zu den besten 3 Normalbrennweiten zählen dürfte.

Und ja, ich habe mal Spiegellose genutzt
Nex5(N), X-E1, X-E2, V1, J3, A6000, A7 noch im Besitz
Meine DSLR sind eher die Zweitkameras
 
Kommentar
Vor allem die Preise sind völlig jenseits. Das Sony GM 2.8/70-200mm Master kostet 2990€! Vollkommen irre. Noch dazu ist der AF noch immer zu lahm. Bin ich froh trotz des Hypes bei Nikon geblieben zu sein.
 
Kommentar
Der Strassenpreis beträgt keine 2000€. Bei Sony ist der Strassenpreis kaum niedriger als der Listenpreis
 
Kommentar
a) Gibt es noch keinen Straßenpreis dazu
b) Das Nikon ist schon viel länger am Markt
c) Muss man es nicht kaufen
d) Was hat der Preis mit diesem Thema zu tun?
 
Kommentar
-Anzeige-