Wenn ich das aus dem Standpunkt der Psychoanalyse betrachte, scheint mir das weniger Liebe zum Tier darzustellen, sondern dass die Frau das Pferd als Schutzschild benutzt.
Ausserdem finde ich die Reitkleidung nicht so prickelnd (genauso, wie die Polizeiuniform bei Damen wohl eher von "unförmig" als vom sinngemäßen "gleichförmig" kommt), von daher stört mich der Unterkörper (der so heißt, weil er unter dem Pferdehals rausschaut). Wenn das Bild gestellt wäre, würde ich versuchen, Ausschnitt & Perspektive anders zu wählen.
Und woher kommen die vielen weißen Sprenkel?
Was mir gut gefällt, ist der Übergang zwischen den Haaren der Reiterin (in diesem Fall eigentlich wortwörtlich "Pferdehalterin") und der Mähne/Fell.
Als beruhigend würde ich das Bild nicht bezeichnen, aber es strahlt Ruhe aus (ist das Haarspalterei? Für mich ist da ein Unterschied) und ist (trotz meiner kleinkarierten Kritik) tatsächlich schön anzusehen... :up:
Tut mir leid, den Frieden zu stören, aber mir ist da viel zu viel Pferdehals drauf und zu wenig Gesicht, sowohl von der Frau als vom Pferd. Schade, dass beide wegschauen. Die komischen hellen Punkte wurden schon angesprochen.
Tut mir leid, den Frieden zu stören, aber mir ist da viel zu viel Pferdehals drauf und zu wenig Gesicht, sowohl von der Frau als vom Pferd. Schade, dass beide wegschauen. Die komischen hellen Punkte wurden schon angesprochen.