Leidensthema Brille - Fluch oder Segen

svantevit

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Ein nicht ganz ernst zunehmender Thread aber vielleicht auch doch........

Mir gehts oft so,
beim Fotografieren vergesse ich sehr oft die Brille abzusetzen. Danach ist sie jedesmal durch den Okularring verschmiert.
Nervt !
Brillenputztücher sind mit. Ständig in Gebrauch. Regen wird gebraucht, doch nicht auf dem Glas.
Setze ich die Brille ab bzw. schiebe sie hoch auf die Stirn, knallt sie manchmal runter oder ich vergesse,
sie auf dem Kopf gelagert zu haben.
Auch schon gesucht.
Dabei habe ich ohne Brille null Probleme durch die Dioptrieneinstellung. Komme sehr gut zurecht.
Brillenbügelbänder für diese Situationen hatte ich mal. Muss ich nachsehen.

Für die Bildbearbeitung am Monitor habe ich mir eine extra Brille auf die kurze Entfernung anfertigen lassen.
Jetzt kommts.....auch die vergesse ich oft zu wechseln. Tagesbrille hat Gleitsicht und ist leicht blau getönt.
Ungünstig und verfälscht die Farbbeurteilung.

Brillen können schick sein. Brillen sind auch hinderlich.
Vergesslichkeit setzt nochmal eins drauf. Dussel eben.
Kontaktlinsen sind nicht meine Option.

Wie ergeht es Euch?​
 
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Das hätte auch ich genau so schreiben können . Deckt sich 1:1
 
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svantevit kommentierte
Gut. Wenn sich noch einige zugesellen, brauche ich mich nicht mehr schämen.
 
Kurt Raabe kommentierte
schämen muss sich sowieso keiner
Lasse aber bei längeren Foto-Action die Brille ganz weg
bei der Bildbeareitung darf sie wieder mitspielen
 
Ich - Brillenträger seit dem 6. Lebensjahr - fotografiere am liebsten mit meiner Arbeitsplatzbrille (Focus 60cm- 2m), weil ich darüberhinaus auch noch gut genug sehen kann für Landschafts- und Tierfotografie in Vogelkolonien. Beim Aufrufen der Bilder gucke ich dann unten durch Glas für die Nähe. BIF oder Wale, Eisbären oder Robben muß ich mit der Fernbrille machen, die hat zwar auch Gleitsicht, aber bloß von ca. >2m - oo, sonst finde ich die Vögel etc. nicht. Zum Anschauen muß ich dann die Brille am Band runtertun, habe immer noch -5,5 Dioptrien....
Da ich oft im Service leeren Gebieten bin, darf möglichst keine Brille kaputtgehen...
Fernglas geht mit beiden Brillentypen, Leica hat entsprechende Okulare schon seit ca. 40 Jahren. Mein Profilbild zeigt micht mit Fernsonnenbrille mit 85% Absoption, Pflicht in der Antarktis
 
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svantevit kommentierte
Stimmt. Hochriskant wenn bei dir was unterwegs passiert. Kannste dir höchstens einen Eiswürfel passend lutschen.
 
Sightholder kommentierte
aber einen Eiswürfel mit Cola - wegen der Tönung
 
achim kostrzewa kommentierte
achim kostrzewa kommentierte
Habe deshalb neben den drei Aktuellen immer 2 alte Brillen oder die Gläser dabei. Eine Reservebrille für 1.500 € finde ich zu teuer...
Für die klare Fernbrille habe ich noch eine Cocoons Überziehbrille dabei, falls ich der Sonnenbrille trotz Band verlustig ginge. Fotografieren kann man damit aber nicht, weil der Augenabstand zum Sucher zu groß wird. Zum Autofahren sind die auch prima.


Und im Übrigen Brille ist für mich Fluch & Segen zugleich: "Gutes Sehen nützt, gutes Sehen schützt" um den Werbespruch von wem auch immer zu zitieren.
 
Bis jetzt nur zum Lesen und am Monitor.
Eigentlich bin ich ein ordentlicher Mensch aber diese Dinger liegen immer woanders, ist schon seltsam
 
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svantevit kommentierte
Ich bin schon mehrmals mit meiner Monitorbrille per PKW auf Arbeit.
Zeit hatte ich keine mehr, umzukehren.
Nummernschilder etc. waren inkognito.
Und den gesamten Arbeitstag mit Nahbrille ist dann schon sehr unangenehm.
Der Kopf beginnt zu brummen.
 
.
Mmh, seit Kindertagen bin ich Brillenträger und hatte sehr unterschiedlich schwache Augen.
Fotografieren gelernt habe ich mit einer Leica IIf – blöd wegen der beiden Sucher.
Mit einer Edixa ging es dann deutlich besser, aber ohne Brille halt nie …

Inzwischen habe ich nach einer Katarakt-OP quasi zwei neue Augen und brauche eine Brille
nur noch für Sozialkontakte und zum Autofahren. Zum Knipsen wird die Brille hochgeschoben,
danach wieder runtergeholt.

Und zum Lachen folgt hier die Geschichte meines rechten Auges, dessen Sehstärke über
Jahrzehnte nicht herauszufinden war, weil es ab einer gewissen Korrektur immer zuckte und
zu tränen begann … Aber heutzutage gibt es ja diagnostische Wundermaschinen.

Sie: Gucken Sie mal auf den Ballon am Ende der Straße!
Ich: Welcher Ballon, welche Straße? Ich sehe nur Halos …
Sie: Moment!
Ich: Oh, schöner Ballon, schöne Straße!
Sie: Minus 19 Dioptrien …

Da habe ich doch etwas geschluckt – heute gucke ich rechts mit -3,5 und links -1,5 …

.
 
achim kostrzewa kommentierte
@jazzmasterphoto - bei mir war es ähnlich, erst in der Schule stellte sich heraus, der Junge kann nix von der Tafel abschreiben. Wir lernten noch im 1. Schuljahr die Buchstaben mit Beispielwörten und der Lehrer Freund malte Bilder dazu in bunter Kreide.
Der Augenarzt stellte sofort minus 3,5 Dioptrien fest. Nach der ersten Brille fühlte ich mich wie "neugeboren" als ich beim Optiker rauskam und staunte, was es alles zu sehen gab....
 
volkerm kommentierte
3,5 Dioptrien ist aber schon deutlich. Haben sich die Eltern vorher nie gewundert, dass du im Zoo den Elefanten nicht siehst?
 
svantevit kommentierte

Das wäre nichteinmal so schlimm gewesen.
Heutige Verwechslung eines Eisbären mit einem Pinguin hätte fatalere Folgen für Achim.
 
achim kostrzewa kommentierte
Doch, mein Vater wollte schon zum Augenarzt, weil ich die Pose beim Angeln nicht mehr richtig gesehen habe. Sonst war ich aufmerksam und auch sehr aktiv als Kind. Ein starker Wachstumschub hatte das Auge mehr in die Länge wachsen lassen, was zu Kurzsichtigkeit führt, erklärte man uns. Das würde sich im Alter wieder geben. Ja richtig, seit gut 10 Jahren werden meine Minuszahlen wieder schwächer...
 
jazzmasterphoto kommentierte


Nun, der frühzeitig konsultierte Augenarzt sagte meinen Eltern weiland:
Der Jung wird eh sein Leben lang eine Brille tragen müssen, warten wir
also bis zur Grundschule – ab dann Heinz-Ehrhardt-Brille …
Interessanterweise ist Jahre später ein Zweig in mein gutes linkes Auge
gedonnert, was folglich heftig tränte. Abends erkannte meine Mama,
das es nicht tränte, sondern auslief … nun, eine sofortige Rettungsaktion
führte zu einem geklebten Auge mit passabler Sehfähigkeit.
Interessanterweise blieb mein 3-D-Sehen trotz des schwachen rechten
Auges spektakulär gut; bei der Musterung wurde gestaunt (untauglich,
natürlich dennoch), bei der Führerscheinprüfung desgleichen …

Aus heutiger Sicht (sic!) würde ich sagen:
Jeder, der Augenwerte jenseits der 5 dpt hat, sollte mit seinem Augenarzt
zumindest mal über einen Linsentausch reden – ich sehe heute ohne Brille
besser denn jemals mit … wenn keine Netzhautprobleme hinzukommen,
ist das pro Auge in gut einer Stunde erledigt.

.
 
Meine Brille ist ständiger Begleiter seit meinem 9ten Lebensjahr. Damals hat sich eine Kurzsichtigkeit rasant auf 4,5 bzw. 5,5 Dioptrien entwickelt. Seit Jahrzehnten sind diese Werte nun konstant.
Hinzugekommen ist eine Arbeitsplatzbrille aufgrund von *hüstel* Alterssichtigkeit. Vermute, dass kennt die eine oder der andere hier im Forum auch. Diese Brille liegt auch ausschließlich am Arbeitsplatz, für weitere Entfernungen ist sie nur eingeschränkt zu gebrauchen.

Mehrere Versuche das Thema mit Kontaktlinsen zu "klären", sind aufgrund anatomischer und weiterer Gründe kläglich gescheitert.
Also: Morgens ist mein erster Griff, noch im Bett, zur Alltagsbrille. Abends die letzte Aktion: ablegen eben derselben.

Es gibt / gab nur drei Situationen, die mich in diesem Zusammenhang ärgerlich stimmen bzw. gestimmt haben:

Gelöst: für's schnorcheln nutze ich eine Maske mit optischen Gläsern. Aufgrund der Kurzsichtigkeit spurte ich bereits mit aufgesetzter Brille in's Wasser. Für Umstehende möglicherweise irritierend.

Wahrscheinlich gelöst: Motorradfahren bei hoher Luftfeuchtigkeit / Regen. Beschlagene Brillengläser nerven in solchen Situationen dann doch gewaltig.
Das Thema ist aktuell keines mehr, da ich durch einen sehr komplizierten Schulterbruch mich von diesem Hobby vermutlich endgültig verabschieden werde - ist aber anderes Thema.

Ungelöst: Tropische Temperaturen, Schwitzen. Es dauert, bis ich schwitze. Aber wenn, dann werden die Schleusen geöffnet. Schweiß im Auge, das brennt und tränt so, das alle Aktivitäten auf optischer Grundlage nahezu eingestellt werden müssen. Stirnbänder safte ich nach kurzer Zeit durch (und sind weder attraktiv noch angenehm). Die Brille rutscht ständig von der Nase, selbst wenn diese im trockenen Zustand perfekt sitzt.
Nervt.

Bis auf den zuletzt genannten Punkt, stört mich die Brille beim fotografieren nicht. Bin ich gewohnt. Es ist eine Selbstverständlichkeit, ich denke nicht darüber nach.


Nachsatz: ich gebe zu, ich habe mich ein wenig in Fahrt geschrieben. Nach nochmaligen durchlesen, stelle ich fest, dass die beiden letzten Sätze vollkommen ausgereicht hätten...
 
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svantevit kommentierte
Ist doch lesenswert. Taucherbrille mit optischen Gläsern? Du meinst eingebaut. Oder zum reinklicken?
Was es nicht alles gibt.
 
MartinA kommentierte

Die Taucherbrille besitzt optische Gläser. Diese kauft man passend hinzu und sind fest eingebaut (können aber bei Bedarf wieder getauscht werden).
 
M
Mod63 kommentierte

Wenn's nix fertiges gibt werden auf die eigentlichen Gläßer der Tauchermaske Innen angepasste Brillengläßer aufgeklebt. Gibt's dann in allen möglichen Varianten bis hin zu Gleitsicht.
 
achim kostrzewa kommentierte
genau, hab ich mir extra für die Schnorchelei bei den Manaties in Florida bei meinem Optiker machen lassen. Kosten ca. 400 €, mit einfachen Gläsern ca 170,- €

 
achim kostrzewa kommentierte
Mein Tipp nach dem Tunnelgang mit diversen Lesebrillen:
Gleitsichtbrille mit dem maximalen Sichtbereich ( ist das teuerste) und gut is.
Die Gewöhnungsphase muss man halt geduldig hinter sich bringen, dann aber ist Schluss mit vergessen des Nasenfahrrads - weil : Bleibt ja von früh bis abends auf der Nase
 
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peterkdos kommentierte
Ganauso mache ich es auch, was anderes ist nicht befriedigend.
 
Beim Essen muss die Brille auf den Tisch, sonst sehe ich nichts.

Bildschirmbrille auf der Arbeit und zuhause.

Beim Fotografieren gibt es 2 Lösungen:

NIKON Z9 und LEICA SL2-S: Fernbrille bleibt an. Keine Probleme mit den Suchern oder mit Verschmieren.

NIKON D300, D610, Z6, LEICA R7: Brille muss abgezogen und die eingebaute Sucherkorrektur genutzt werden.

Wenn die Brille abgesetzt wird, geht der Blick zwar in eine Richtung, erkannt wird aber nichts ausser viele bunte Punkte, die sich bewegen ( Menschen oder Autos ).

Kontaktlinsen sind keine Lösung. Rechts sehe ich so gut wie nichts ( Sehnerv nicht ausreichend ausgebildet ) und links hatte sich mal beim Flexen ein Span ins Auge gebrannt, der herausgefräst wurde. Kontaktlinsen reiben dann, was sehr unangenehm ist.

Suche ständig irgendeine Brille. Ohne meine Frau wäre ich verloren. Sie weiß zum Glück immer wo welche liegt - vom Kellerregal über die Werkstatt in der Garage bis zum Balkon oder Küche.

Reinigen: Mag keine Kunststoffgläser, da sie beim putzen zu empfindlich sind. Ultraschallbad, ansonsten Geschirrhandtuch, Microfasertuch oder was so an Tüchern rumliegt.

Konnte noch keine Ordnung in das Brillenchaos bringen, zumal meine Frau auch 3 Brillen hat.

Eine Lösung ist nicht in Sicht.
 
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Ich weine mit Euch allen.

Besitze Gleitsichtbrille (unendlich - lesen). Arbeitsplatzgleitsichtbrille (2m-lesen). Lesebrillen. Sonnenlese. Sonnengleitsicht.
Kontaktlinsen aller Arten: Gleitsicht KL sind scheusslich. Monatslinsen - nervig zu reinigen. Tageslinsen - schon gut, aber man kann dann nicht mehr lesen. Bin ich nicht glücklich mit KL.

Die liebste Brille ist keine.

Ich habe aber nur 1,5 Dioptrie zzgl. Zylinder.
Damit komme ich bei gutem Licht ohne alles aus.

Nikon muss das Fokussieren für mich regeln!
 
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Seit ich mit etwa 15 eine Brille für die Ferne brauchte (leichte Kurzsichtigkeit und Astigmatismus auf beiden Augen), habe ich sie für den Suchereinblick in Kameras, Ferngläser und Mikroskope immer abgenommen.
Mit zunehmendem Alter wurden Astigmatismus und Kurzsichtigkeit stärker, so dass die Brillenstärke für die Ferne erhöht werden musste.
Für das Nahsehen war die Kurzsichtigkeit aber immer noch hilfreich (Radio-&Fernsehtechniker, Elektroniker, Computer-Bau, EDV-Techniker, Fotograf).
Vor etwa 24 Jahren dann ließ ich mir angesichts einer kleinen Erbschaft die Augen lasern, danach brauchte ich ein paar Jahre gar keine Brille.
Langsam kam aber der Astigmatismus zurück, und die Altersweitsichtigkeit begann.
Nun werde ich bald 71 und habe 8 Brillen, sieben davon sieht man hier:




Hier die achte, mit der ich die Kamera (D7200) von TTL- auf CMD-Blitz umgestellt hatte, um von hinten einen SB-800 blitzen zu lassen - einfache "Lesebrille" mit +5 Dioptrien ohne weitere Korrekturen, um Kameramenüs auf dem Display groß sehen zu können:



Zwei der Brillen sind wie gekauft, bei den anderen sechs habe ich die Bügel an meine komischen Ohren anpassen müssen und dann mit Schrumpfschlauch umhüllt - sogar die neueste Gleitsichtbrille mit Sonnenbrille zum Aufklipsen vorne rechts für 1200 € neu vom Optiker.
Vorne links ist meine Reparaturbrille - selbst zusammengebaut aus einer voll korrigierten Gleitsichtbrille mit +3 Dioptrien für das Nahsehen plus 1,5 Dioptrien einfach dazu - gesamt also 4,5 Dioptrien. Im schlimmsten Fall (Löten von Leiterbahen mit 0,25 mm Abständen) setze ich dann die + 5 Dioptrien Lesebrille darüber auf, damit kann ich bis auf 10 cm Abstand Auge <-> "Motiv" ran.

Zum Fotografieren über den Sucher nehme ich bei DSLRs und DSLMs die Brillen ab, zum Fotografieren über den Monitor oder mit dem Handy die neue Gleitsichtbrille.

Oft vergesse ich aber beim Fotografieren über den Sucher, die Brille abzunehmen, die ich gerade trage...
 
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Vor etwa 24 Jahren dann ließ ich mir angesichts einer kleinen Erbschaft die Augen lasern, danach brauchte ich ein paar Jahre gar keine Brille.
Langsam kam aber der Astigmatismus zurück, und die Altersweitsichtigkeit begann.
Hatte mit zunehmendem Alter auch Probleme. Zunächst eine Lesebrille, dann eine Gleitsichtbrille, verbunden mit den Problemen beim Fotografieren (Brille auf, Brille ab).
Dann wäre eine neue Brille fällig gewesen. Bin zum Augenarzt hin - gründliche Untersuchung. Habe mich beraten lassen; Augenlasern ist ja in aller Munde und ich wollte keine Brille mehr. Dieser Zahn wurde mir sofort gezogen. Augenlasern ist nur eine Übergangslösung und beseitigt nicht das eigentliche Problem.
Also eine Linsenimplantation. Sofern krankheitsbedingt erforderlich und von der Krankenkasse bezahlt, bekommt man nur ein einfaches Implantat und man benötigt doch noch eine Brille, entweder für den Nah- oder für den Fernbereich. So durfte ich dann tief ins Portemonnaie greifen und habe mir spezielle ZEISS-Linsen implantieren lassen, damit ich dauerhaft ohne Brille leben kann.

Eine Linsenimplantation ist ein sehr komplexes Thema: IPCL-Linsen, intraokulare Linsen, Multifokallinsen, EDOF-Linsen. Vor- und Nachteile, was und wie zu behandeln ist, muss vorher besprochen werden!!!
 
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Ich gehe regelmäßig zum Zeissoptiker.
Sie werben mit ausgereiften Messverfahren.
Dem habe ich vertraut und wurde nie enttäuscht.
Immer Gleitsicht, hatte nie Probleme mit der Anwendung.
Nur der Preis ist sehr kostenintensiv.
Nun ja, ist nun mal kein Wocheneinkauf.
 
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Ich habe hier wohl 20 Brillen rumfliegen in unterschiedlichen Stärken, Kaufpreis liegt so bei 2€, damit komme ich bisher (ü65) gut durchs Leben. Da braucht man nicht besonders aufpassen - wenn mal eine verloren geht, ist das nicht so schlimm. Eine superteure Gleitsichtbrille wäre mir viel zu lästig.... Fotografiere meist ohne Brille.

Ein Bekannter hatte sich hier in einer Privatklinik mal beide Linsen am gleichen Tag gegen Zeiss-Superprodukte austauschen lassen. Danach sah er die Umwelt wieder gestochen scharf - das hatte nicht nur Vorteile, Damen in den Bars, die er vorher attraktiv fand, konnten ihn mit der neuen Sehschärfe nicht mehr anturnen.

Für uns als Fotografen wäre ein eingeschränktes Hören leichter zu verkraften, als starke Sehstörungen. Zumindest hoffe ich, dass mein Sehvermögen noch lange erhalten bleibt. Passend dazu: "Lieber ne Taube im Bett, als ne Blinde aufm Dach.... "
 
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Zu den Gleitsichtbrillen habe ich als "Betroffener" auch eine zwiespältige Meinung.
Meine alte Gleitsichtbrille (die hinter der neuen auf der rechten Seite) habe ich nach selbst ermittelten Werten für Astigmatismus und Augenabstand in das Gestell einer Sonnenbrille von einem Billig-Versand (beide Gläser zusammen für unter 200 €) Gleitsichtgläser mit extra großem Sichtbereich machen lassen. Die hat viele Jahre recht gut funktioniert, außerhalb des optimalen Sichtbereiches sah ich alles etwas unschärfer, aber kaum verzerrt. Zuletzt war der Visus links bei etwa 100, der Visus rechts um die 90.
Da der Astigmatismus sich im Laufe der Zeit dreht und das ehemalige Sonnenbrillen-Gestell trotz laufender Reparaturen immer brüchiger wurde, habe ich dann vor Kurzem bei einem Optiker eine neue Gleitsichtbrille mit Gläsern hoher Güte in modernem Gestell gekauft.
Damit ist der Visus im maximalen Schärfebereich bei beiden Augen auf deutlich über 100 gestiegen, aber außerhalb des nun sehr engen Sichtbereichs mit maximaler Korrektion sehe ich deutlich unschärfer und verzerrter...
Meine "Beschwerde" beim Optiker ergab die Antwort, dass ich ja die schon recht teuren Gläser (beide zusammen für 800 €) mit optimaler Schärfe bei engem Sichtbereich bestellt hätte. Die Alternative wäre gewesen, die teuersten Gläser (von NIKON !) mit weitem Sichtbereich und optimaler Korrektion zu nehmen - da kostet jedes Glas aber etwa 1000 €....
 
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Ich hab seit Gleitsicht Zeiss Gläser drin und komme gut damit klar, keine Verzerrungen. Was nützen gute Objektive wenn Du nix vernünftig siehst... Fahre allerdings auch 150km hin und her zu meinem Optiker des Vertrauens.
Gutes Sehen trägt sehr zur Lebensqualität bei !!!
 
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Das Thema habe ich auch gerade, erneuter Termin beim Optiker heute. Irgendwie passt bei mir die Zentrierung noch nicht, der Fernbereich wird besser/weiter wenn ich die Brille Richtung Nasenspitze schiebe = optische Achse nach unten verschoben. Meine vorherigen Gleitsichtgläser passten gut, bei den neuen stimmt etwas noch nicht.

Vielleicht probierst du auch mal, ob's was mit der Zentrierung/Höhe zu tun hat?

Zusatzkomplikation bei mir ist allerdings ein Prisma in einem der Gläser, ich vermute dass die tolle computergestützte Einmessung der optischen Achse (Fassung mit Klarglas) die Verschiebung durch dieses Prima nicht berücksichtigt. Gläser sind bereits die teuersten Gläser von Essilor für über 1600€ pro Paar.
 
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volkerm kommentierte
Update: die Zentrierung passte tatsächlich in der Höhe noch nicht. Das war nicht viel, aber die Auswirkung war erstaunlich deutlich. Der Optiker hat es schrittweise am Nasenbügel nachjustiert, nun passt's. Offset durch's Prisma war eingerechnet, daran lag's nicht. Es kommt doch auf Kleinigkeiten an, zumindest bei meinen Glaswerten, da gehen bei jeder Brille einige Stunden drauf für's Vermessen und Justieren.
 
Meine beste Brille wurde für 10€ in China vor Ort angefertigt, als meine Brille dort verloren ging. Kommunikation mit Händen und Füßen.

Hier vor Ort wurde nur meine direktverglaste Bikebrille auf Anhieb passend angefertigt. Der Optiker fährt selbst und weiß worauf es ankommt.

Meine Bildschirmarbeitsplatzbrille musste vor 2 Monaten erneuert werden. Konnte mit der neuen nur einen vertikalen Streifen von ca 4-5mm Breite scharf sehen - alles daneben war sofort extrem unscharf. Es war möglich, nach exakter Ausrichtung des Kopfes auf der Tastatur genau 1 Buchstabe scharf zu erkennen. Bei der kleinsten Drehung des Kopfes war er nicht mehr erkennbar. Buttons auf einem der 3 Bildschirme wurden nicht mal komplett scharf dargestellt. Es war der Wahnsinn. Kollegen musste ich genau anschauen, um 1 Auge von ihnen erkennen zu können. Bei der Reklamation beim Optiker meinten sie, ich müsste mich halt daran gewöhnen…..Nein - muss ich nicht und mache ich nicht. Dann wurde mir erklärt, dass der Hersteller die Brille eventuell nicht zurücknimmt bzw. neu anfertigt. Hab dann mal gefragt, ob SIE 30 min ausgemessen hat oder ICH.

Nach längerer Diskussion hab ich ihr die China-Brille gegeben und gesagt, sie soll die neue Brille mit genau diesen Werten anfertigen lassen. Dann meinte sie ernsthaft, dass sie keine Garantie übernehmen können dass sie dann passt….dabei sehe ich damit absolut perfekt.

Ich meinte nur, dass sie mit Sicherheit nicht schlechter sein kann als die von ihnen. Schließlich hatte ich bei ihnen keine Brille bestellt, mit der man nur 4-5mm schmale Streifen sehen kann wenn der Kopf absolut still steht.

Mit der 10€ Brille als Referenz sehe ich auf der Arbeit nun wieder perfekt - über alle 3 Bildschirme.

Gleitsichtbrillen sind ein ganz heißes Thema. Sind nicht für alle geeignet - außer für die Optiker.
Wenn der Kunde 1.200€ für angemessen hält, weil ein „Zauber“ dahintersteckt, dann sollte ein normales Autos 10 Mio kosten. Das würde ich dann von meiner Seite aus wegen dem Drumherum als angemessen sehen.
 
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MartinA kommentierte
Interessant. Meine bisher einzige und schon Jahrzehnte alte Sonnenbrille mit optischen Gläsern habe ich mir in Thailand anfertigen lassen - und ich bin noch immer zufrieden.
 
Bei mir ist es einfach, ohne Brille geht gar nichts.

Seit Jahren habe ich die Gleitsichtbrillen, ohne diese würde ich nichts bzw. nur verschwommen was sehen.

Kann sie beim Fotografieren auch nicht absetzten.

Wie ich weiter oben schrieb, bei mir ist es einfach.
 
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