Leica M-A

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Warum hat die denn sichtbare Schrauben in der Belederung? Das finde ich nicht so schön.
 
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Sieht schön und schön schlicht aus und es wird sicher Käufer geben. Ob das eher Fotografen oder Sammler sein werden, ist die andere Frage.
 
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....alles ganz einfach! Wenn ich aus meiner M6 die Batterie rausnehme, hab ich eine M-A..

...ich sag jetzt mal nicht was ich denke!!!!

Nee, ist nicht ganz so einfach Werner: Dir fehlt an der "M6 ordinär" die Aussparung im Zeitenrad für den Leicameter. Der wird nämlich demnächst auch wieder zum Preis von 1500.-€ aufgelegt. Und Du hast Zinkdruckguss in der Hand, kein tiefgezogenes Messing.

Und ich sag jetzt mal, was ich denke:
Dieses Unternehmen in Solms/Wetzlar versteht es mit zugegeben hochwertig gefertigten Produkten Leute mit dicker Brieftasche zu verarschen. Was soll's, es sichert Arbeitsplätze in Deutschland.

:hallo:Thomas
 
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Wenn ich aus meiner M6 die Batterie rausnehme, hab ich eine M-A

Die Konstruktion auch der rein mechanischen und optischen Bauelemente der aktuellen analogen Leica-Kameras M7, MP und M-A unterscheidet sich in vielen Hinsichten von der einer Leica M6. Die konstruktiven Unterschiede der rein mechanischen und optischen Bauelemente betreffen insbesondere deutliche Verbesserungen in der Funktion des Tuchverschlusses und in der Funktion des Messsuchers. Hier eine Darstellung der wesentlichen konstruktiven Unterschiede in Mechanik und Optik zwischen einer Leica M6 und einer Leica MP, die in diesen Hinsichten der Leica M-A entspricht:



Und Du hast Zinkdruckguss in der Hand, kein tiefgezogenes Messing.

Die Leica M-A hat – ganz so wie die Leica MP und die Leica M7 – eine Deckkappe, die aus einem Stück Messing gefräst wird. Sie ist also nicht "tiefgezogen":

Leica MP:

Leica M7:
The shutter has been improved and changed substantially. In addition the top cover is now machined out of one piece of brass.
Quelle: http://www.imx.nl/photo/leica/leica-m7.html
 
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..Die konstruktiven Unterschiede der rein mechanischen und optischen Bauelemente betreffen insbesondere deutliche Verbesserungen in der Funktion des Tuchverschlusses und in der Funktion des Messsuchers..

Das halte ich alles für Erbsenzählerei, weil es nicht wirklich zu besseren Fotos führt, sondern lediglich "Features" sind, die bei bestimmten Leuten das Portemonnaie weiter nach oben in die Hosentasche hüpfen lassen, und die machen sowieso kaum Fotos, welche zur Legendenbildung für diese Marke taugen!
 
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Das halte ich alles für Erbsenzählerei, weil es nicht wirklich zu besseren Fotos führt

Eine hier ja häufig zu lesende, aber nichtsdestotrotz unzutreffende Auffassung. Denn je weniger Widerstand ein Handwerkszeug dem Handwerker oder Künstler entgegensetzt, umso mehr kann er sich seiner Handwerkskunst widmen, anstatt mit den Nicklichkeiten seines Werkzeugs im Clinch zu liegen. Und dies gilt für eine Säge genauso, wie für einen Steinway, und für eine Stradivari genauso wie für eine Kamera. Zutreffend ist hingegen, dass ein gutes Instrument natürlich noch keine Gewähr für inspirierte Musik ist, die ihr Publikum berührt und begeistert, sondern - in inspirierten Händen - nur deren günstige Voraussetzung. Nicht mehr - aber eben auch nicht weniger.
 
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..Denn je weniger Widerstand ein Handwerkszeug dem Handwerker oder Künstler entgegensetzt, umso mehr kann er sich seiner Handwerkskunst widmen..

Solche Zeilen sind ungefähr so Aussagekräftig wie die Feststellung, dass es nass wird wenn es regnet!

..anstatt mit den Nicklichkeiten seines Werkzeugs im Clinch zu liegen..

..mit welchen Nicklichkeiten liege ich, deiner Meinung nach, mit der M6 gegenüber einer M-A im Clinch?
 
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Solche Zeilen sind ungefähr so Aussagekräftig wie die Feststellung, dass es nass wird wenn es regnet!

Nun, vielleicht verhilft Dir ja der weiter unten als Anschaungsmaterial verlinkte Trailer aussagekräftiger als meine Erläuterungen zu einem besseren Verständnis für den Perfektionismus - auch wenn Du ihn nicht teilst, mit welchem zum Beispiel manche Musiker Wert auf in all ihren technischen Details perfekt auf ihre jeweiligen Anforderungen zugeschnittene Instrumente legen. Ein derartiges Interesse an den funktionellen Details eines Werkzeugs als "Erbsenzählerei" zu verspotten, nur weil man selbst zum Beispiel nicht nachvollziehen kann, was an einem Messsucher ohne Übertrahlungen des Messfelds oder an einem im gesamten Bildfeld gleichmäßig belichteten Diapositiv vorteilhaft sein soll, halte ich für unangemessen:


Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=9MB3yRUI8QU
 
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.. zum Beispiel manche Musiker Wert .... legen..

Das ist deren Sache! Meine Werkzeuge müssen gut genug für mich sein, mehr nicht, und das ist die M6 genauso wie die F100. Weder eine M-A noch eine F6 würden das geringste an meinen Fotos ändern, weil meine Kameras genau machen was ich will, wann ich es will und wie ich es will. Und, ..sie können alles was ich brauche!
 
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Das wird schon so sein. Aber all dies halte ich nicht im Geringsten für einen angemessen Grund dafür, das Interesse anderer Leute an den konstruktiven Unterschieden zwischen einer M6 und einer M-A als "Erbsenzählerei" zu verspotten.
 
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Das wird schon so sein. Aber all dies halte ich nicht im Geringsten für einen angemessen Grund dafür, das Interesse anderer Leute an den konstruktiven Unterschieden zwischen einer M6 und einer M-A als "Erbsenzählerei" zu verspotten.

Ich spotte nicht, sondern tue meine Einschätzung kund. Das Bessere war schon immer des Guten Feind. Daran ist nichts neues. Ein nicht überstrahlender Sucher ist sicherlich besser als sein Vorgänger. Die Frage ist für mich, wie relevant solche Verbesserungen sind. Bisher ist mir wegen des ja anscheinend unterlegenen Suchers der M6 noch keine einzige Aufnahme durch die Lappen gegangen. Wenn Verbesserungen einen deutlichen Sinn haben, nehme ich sie gerne an. Als damals der "MP-Sucher" auf den Markt kam, bin ich in den Laden und hab dort Versucht, den Unterschied festzustellen. Als es mir nicht gelang meinte der Verkäufer, dass man diesen eben eher bei ganz bestimmten Lichtverhältnissen wahrnehmen könne. Ja bitte, kauf ich mir ne neue Kamera, die ja in dem Fall auch nicht unbedingt einen Appel und ein Ei kostet, damit ich bei ganz bestimmten Lichtsituationen sagen kann: "Schau, jetzt ist er besser als der alte"?
Nö!!!
 
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Ich denke das ist wie mit Placebos,
schon das Wissen um die Andersartigkeit / Verbesserung hat eine Auswirkung auf das Foto, vermutlich sogar Unbewusst!

Zumindest bei entsprechend sensiblen Usern.
 
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Ein nicht überstrahlender Sucher ist sicherlich besser als sein Vorgänger.
So ist es. Und die Frage, ob Dir persönlich dieser Unterschied den Preisunterschied zwischen einer gebrauchten M6 und einer gebrauchten MP wert ist, ist eine völlig andere Frage. Für diesen Preisunterschied bekommt man übrigens ja nicht nur diesen nicht mehr überstrahlenden Sucher, sondern ja auch noch einen deutlich genauer da digital arbeitenen TTL-Belichtungsmesser (seit der M6TTL Serie), ein im Bildfeld gleichmäßiger belichtetes Bildergebenis ("relevant" insbesondere bei der Verwendung von Farbumkehrfilmen) durch den neu konstruierten Tuchverschluss (Serie ab M7), eine im Vergleich zur Lichtwaage der M6 eindeutigere Belichtungsanzeige durch die mittlere Leuchtdiode (Serie ab M6TTL), eine langlebigere Mechanik, etc..

Und ob diese Unterschiede einem bestimmten Kaufinteressenten nun beim Gebrauchtkauf einen Aufpreis wert sind, oder - wie in Deinem Falle - eher nicht, ist - wie gesagt - eine völlig andere Frage, als die, ob es diese Unterschiede gibt oder nicht. Und da es diese Unterschiede nun einmal gibt, ist Dein ironischer Hinweis in Beitrag #1 darauf, dass eine Leica M-A angeblich so ziemlich dasselbe sei, wie eine Leica M6 ohne Batterie rein sachlich gesehen schlicht Unsinn.
 
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Ob man diese Kamera braucht, das mag jeder für sich selbst entscheiden -

ich hatte sie auf der Photokina in der Hand ist wie ´ne M2 mit neuem Sucher in neu. Hält sich genau so, fühlt sich genau so an, klingt genau so, nur der Sucher kann mehr Weitwinkel als die 35mm der M2

Was ich an der Stelle viel interessanter finde ist das da eine Firma ist, die sich traut eine hochwertige Kamera für FILM neu aufzulegen....
 
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Die M-Leica ist seit über 60 Jahren eine fast perfekte Kamera. Da ist es schwer ständig neue bahnbrechende technische Neuerungen zu präsentieren. Es waren immer nur Feinheiten. Das Grundprinzip ist immer erhalten geblieben.

Ich vermute mal die M7 und MP ist ausverkauft oder nur in Restbeständen vorhanden und dann muss ein Nachfolger aufgelegt werden. Wie bei jeden neuen Produkt denkt sich das Marketing aus wo denn nun die Vorteile liegen. Das ist völlig normal und macht jeder. Eine Sammlerkamera ist es bestimmt nicht - das ist die Straßenauflage.

Nicht jede neuerscheinende Kamera muss gekauft werden. An der Bildqualität wird sich nichts ändern. Bei der M-leica ist einzig und allein der Fotograf für das Bild verantwortlich. Die Kamera sorgt nur für ein einigermaßen präzise ablaufenden Verschluss - mehr nicht.

Es ist schön eine funkelnagelneue M-Leica aus den Kasten zu holen, den ersten Film ein zu legen und das Gehäuse mit der ersten Macke zu versehen. Das Gefühl hatte ich bisher nur einmal. Das Gefühl sorgt aber nicht für bessere Bilder. Es ist eher so wie bei einen neuen Auto das man voll aschen kann und den Sitz mit den ersten Brandloch versehen hat. Besser steht man mit einen neuen Auto nicht im Stau.
 
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