Moin,
einfach und leerreich in einem gif dargestellt:
Danke Thorsten.Moin Thomas,
Du meinst mit Sicherheit lehrreich.
... die Wirkung verschiedener Brennweiten (von 16 bis 200mm).
vor einiger Zeit hatten wir mal eine Diskussion (ich finde sie gerade nicht), in der genau das angezweifelt wurde. Die Sequenz hätten wir damals gebraucht. Sehr eindrücklich!Besonders die Änderung der Kopfproportionen wird sehr gut sichtbar, viel besser als bei schlichten Vergleichsaufnahmen.
Hi,
vor einiger Zeit hatten wir mal eine Diskussion (ich finde sie gerade nicht), in der genau das angezweifelt wurde. Die Sequenz hätten wir damals gebraucht. Sehr eindrücklich!
Ciao
HaPe
jo. Und wenn man das Licht ausknipst ... wirds in beiden Fällen duster.Aber Peschy hat schon Recht, bei gleicher Motiventfernung würde sich in der Gesichtsgewichtsklasse nichts ändern.
Lordfubbes ist unser NF-F Meister des weiten Winkels. Seine Aufnahmen fand ich schon immer außerordentlich inspirierend und haben mich oft dazu animiert, eine kurze Bennweite an die Kamera zu schrauben. Aber das eine widerspricht ja dem anderen nicht.Das erinniert mich an Lord Fubbes (oder so ähnlich), der mit Fischaugenobjektiven sehr kreative Portraits geschossen hat.
Der Witz an der Portrait-Brennweite von 85 mm ist es gerade, dass man einen Schritt zurück gehen muss (!)
Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2013 nehmen zwei Drittel der 18- bis 35-jährigen Frauen aus Australien Selfies auf mit dem häufigsten Zweck, sie auf Facebook zu veröffentlichen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Selfie#Popularit.C3.A4t_durch_soziale_Medien_und_Internet
Willst Du damit sagen, dass mit der Erfindung der Smartphones die Lehre von der Ästhetik außer Kraft gesetzt wurde?
Wenn Du den Auftrag hättest ein nach allgemein üblicher Vorstellung ästethisches, hochweriges Portrait einer attraktiven Dame anzufertigen, bei dem die Reaktion der Betrachter sein soll: "Oh, toll!" und nicht "... ja ... mal was anderes!" würdest Du dann zu einem iPhone oder zu einer D810 greifen. Würdest Du dann eher ein Fisheye verwenden oder eine langweilige Portrait-Brennweite?
meiner Ansicht nach liegst Du damit nicht nur falsch, sondern machst es Dir auch zu einfach. Letztendlich lässt Du damit alles offen, womit Du zwar immer irgendwie auch auf der vermeintlich "richtigen" Seite bist, andererseits lässt sich dann aber auch aus solchen Diskussionen nicht wirklich etwas für Praxis mitnehmen, was aus meiner Sicht die ganze Diskussion ad absurdum führt. Deiner Kundin würde es vermutlich ebenso gehen und sie hätte Dein Studio verlassen noch ehe Du ihr die fünfte Studie vorgelegt und ihr erklärt hättest, dass das alles keinen Sinn macht was sie willIch kann in unserer Gesellschaft sowieso keinen allgemeingültig durchgesetzten und damit auch praktisch wirksamen Maßstab für "schön" erkennen. Insofern läßt er sich auch durch nichts außer Kraft setzen.
das mag schon sein, Ich denke, dass das animierte GIF auch nicht gemacht wurde um die Fotografie in ihrer ganzen Komplexität zu erklären. Aber wenn es nun mal schon verlinkt wurde, dann kann man es doch auch mal ansehen und überlegen, ob es für einen selbst irgendwie nützlich (oder zumindest witzig) ist. Und IMO zeigt gerade der schnelle Wechsel der Brennweite bei gleichem ABM des Hauptmotivs sehr drastisch, wie sich durch den Perspektivwechsel die Gesichtsproportionen verändern. Noch besser wäre natürlich, wenn das Ganze feiner granular fotografiert worden wäre. Aber so ist es auch schon beeindruckend.Aber mir persönlich scheint das ohnehin eher in Richtung Spaßposting zu gehen...
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