Lappland: Im Sarek NP

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Ein (Iridium-)Telefon oder sonstigen Draht zur Außenwelt hatte ich nicht dabei.

Trotz deiner Erfahrung ist das sehr mutig. Ich nehme aber an, dass irgendjemand in der Heimat vorher deine ungefähre Route kannte und einen Suchtrupp aktiviert hätte, wenn du nicht zu irgendeinem Zeitpunkt ein Lebenszeichen abgesetzt hättest.

Notfalls machen wir das hier. Sollten wir 3 Tage nach Schottland keinen Thread von dir sehen, schicken wir Hubschrauber und Hundertschaften
 
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:4you:

Das ist richtig. Hier hatten Leute meine geplante Route samt Zeitplan.
In meinem Auto, das am Start/Ziel-Parkplatz stand, lag ebenfalls gut sichtbar eine Notiz, dass bitte Alarm geschlagen werden soll (mit Kontaktdaten der informierten Personen hier zu Hause), wenn ich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht wieder abgefahren sein sollte. Dazu die geplante Route.

In der Fjällstation, an der ich gestartet bin, habe ich nachgefragt, ob man so etwas wie einen Travel Report hinterlegen soll, wie das auf Alpenhütten üblich ist. Doch so etwas gab es nicht.

So ein Iridium-Telefon ist nichts, was man sich einfach mal so kauft ... Das Gerät alleine würde schon das Dreifache meiner Reise kosten, ein Vertrag (Prepaid oder Postpaid) schlägt ebenfalls gut zu.
Und ein "normales" Handy hat sowieso keinen Empfang.


Viele Grüße,
Sylvia
 
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Ich bin mit GoreTex-Stiefeln immer recht gut gefahren. Kombiniert habe ich diese im Norden gerne mit Gamaschen (auch GoreText), damit wurde das Wasser außen recht gut abgeleitet. Allerdings kann es damit an den Waden schon recht warm werden, was wiederum bei Gummistiefeln ebenfalls der Fall ist. Ein Lundhags stellt natürlich eine Alternative dar, wenn Du nicht nur 1x dort hoch willst - keine schlechte Investition.

/b!
 
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Ich denke, Angst wäre hier auch fehl am Platze - mit Angst sind solche Vorhaben einfach nicht möglich bzw. kämst du gar nicht auf die Idee...
Viel mehr ist eine gesundes Verhältnis aus Neugier und Respekt wichtig, die hast du sicher. Genügend Puffertage, eine gute Ausrüstung, wohl überlegte Alternativen.
Mir persönlich wäre das wohl nichts - nachdem ich mit Claudia in einem Blizzard in den Anden feststeckte, und uns zum ersten (und hoffentlich letzten) mal im Leben das Gefühl von Todesangst beschlich.

Umsomehr bewundere ich deine Zähigkeit, das ist wohl der Motor für solche Touren. :up:
 
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Liebe Sylvia,
anlässlich einer Objektivfrage habe ich an deinen schönen Bericht gedacht und natürlich auch einen Link darauf gepostet.

Habe mich gerade noch einmal an deinen schönen Bildern erfreut. Manchmal sind Wiederholungen schön und mit diesem Beitrag hier werden jetzt viele Forenten, die auf "Neue Beiträge" klicken, noch einmal daran erinnert oder sehen das erstmals.

Freue mich auf deinen nächsten Reisebericht - und denk' dran: Irgendwann möchte ich Bilder vom Beerenberg sehen
 
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