Michael Kenna... sagt mir nichts, sollte er das?
Zu deiner Frage: warum probierst du es nicht einfach aus? Lass die voll geladene D4 laufen und schau dir hinterher an, wie lange das Foto belichtet wurde.
Die D800 schafft einige Stunden, das hängt allerdings sehr von der Temperatur ab! In Eiseskälte (-5°C und darunter) manchmal 90min., bei höheren Temperaturen (ca. 10-15°C) auch 180.
So müßte ich mich mühsam Stunde um Stunde hinauf kämpfen um die erfahren wo ungefährt die Grenze liegt. Und das ist Mühsam.
Du hast keine Wohnung wo du tagsüber mal die Kamera während der Belichtung beobachten kannst? och.........
(ich könnt das mit meiner D4S mal für dich testen)
Dein Vorschlag ist ja nicht realisierbar, denn wenn die Batterie aus ist, speichert die Kamera natürlich auch das Bild nicht mehr. Oder liege ich da falsch?
Sowas digital zu machen bringt bringt es nicht wirklich. Mit den älteren PhaseOne Rückteilen (z.B. dem P45+) kann man lange belichten, ohne das sie viel rauschen. Aber bei den meisten anderen Digitalsensoren kriegst Du bei einer Stunde, oder länger, ziemliche Krisel-Bilder raus.
Hm Michael Kenna ist der derzeit größte Landschaftsfotograf siehe: http://www.michaelkenna.net/gallery2.php?id=11
Versuch macht kluch... ich habe selber auch noch nie mit der Digicam eine Stunde, oder länger belichtet...
kann mich aber daran erinnern, daß es bei den meisten CMOS-Sensoren angeblich ein recht starkes Dunkelrauschen geben soll. Und die PhaseOne hatte das bei ihren damaligen CCD-Sensoren wohl nicht.
Nur läßt sich da nicht mal eben eine Belichtungsreihe von einer, vier und acht Stunden machen. Oder mal eben noch eine fünf Stunden Belichtung dranhängen, bei der man weiter abblendet, oder einen ND-Filter draufpackt
@ dmachaon
Vielleicht kann uns Hans bei Gelegenheit mal von seinen Langzeitbelichtungen berichten, oder ein paar Ergebnisse zeigen.
VG
Ich würde nur gerne den von Michael Kenna ( dem derzeit als besten Landschaftsfotografen mit eigener Handschrift tituliertem Fotografen: http://www.michaelkenna.net/gallery2.php?id=11
https://www.fototv.de/michael-kenna )
eingeschlagenen Weg digital umsetzen.
Kenna schwört ja dabei auf seine analoge Arbeitsweise mit der Hasselblad Mittelformatkamera und der eigenen Dunkelkammer
Gerade beim Stacken umgehst Du ja die Problematik der langen Belichtungszeit. Dein Beispiel ist ja auch keine Stunde belichtet und in der Größe kann man eh kein Bild bezüglich des Rauschens beurteilen.
Für einen echten Moontrail z.B. muß man eben schon die ganze Nacht belichten für ein Motiv belichten. Selbst wenn man es sich aus mehrerern Aufnahmen zusammen stackt.
Die D800 bietet mit Batteriegriff ca. 4h Akkulaufzeit - die Akkus lassen sich sogar während der Belichtung wechseln - und a priori satte 13 Blenden Dynamik. Da sie praktisch ISO-los ist, in den Schatten nochmal 5 Blenden Zusatzdynamik (was für den gezeigten Bildstil noch nichtmal nötig ist).
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