fragt sie doch nach den (subjektiven) Empfinden der Betrachter. Was hat sie denn da erwartet? Was ist denn daran schlimm, wenn einer sagt, das Bild wäre ein nettes Urlaubsbild, mehr nicht. Das ist doch seine Meinung zum Bild, wonach die TE gefragt hatte! Der Betrachter sieht nur das Bild und sonst nichts. Er hat seine Emotion mitgeteilt, dass das Bild bei ihm hervorgerufen hat. Was kann die TE von ihm mehr verlangen? Er weißt überhaupt nicht, wie es an den Aufnahmeort Drumherum aussah, er kann nicht dasselbe empfinden, was die Fotografin am Aufnahmeort empfunden hatte. Was für die Fotografin ein tolles Erinnerungsbild ist, ist für andere nur ein belangloses, langweiliges Bild. Damit umzugehen, muss jeder Fotograf lernen, der aus dem Verwandten- und Freundeskreis ausbricht (wo jedes Foto ein tolles Foto ist), wenn er seine Bilder veröffentlicht. Wer damit nicht klar kommt, sollte das mit der Veröffentlichung seiner Bilder nochmal überlegen.Was meint ihr?? Wirkt das Bild auch auf einen Betrachter, der nicht dort vor Ort war und die beeindruckende Kulisse erleben durfte??
es ist aber zumindest für mich kein gutes bild und schon gar keine besondere fotografische leistung... wobei ich mir da bei landschaftsbildern bei der überwältigenden mehrheit eh ziemlich schwer tu, eine fotografische leistung zu erkennen... die wenigen landschaftsbilder die für mich über ein "ich fahr hin, pack mein stativ aus, setz die kamera drauf, stelle blende 22 ein und drücke ab" hinaus gehen, sind sehr sehr selten...
Was ist überhaupt eine besondere fotografische Leistung? Ich gehe in die Stadt, knipse ein paar Radfahrer, Leute die im Cafe sitzen, herumlaufende Kellner - das ist dann "Street" - und wenn ich cool bin mache ich das danach schwarz-weiß - ist das eine besondere fotografische Leistung? (Hab mir mal ulmdigital angeschaut...)
Die Äußerungen die woici hier von sich gegeben hat sind einfach nur dumm. Aber sei gewiß, auch ich habe aus der kurzen, sehr intensiven ERfahrung hier gelernt. Zwar nicht unbedingt das was ich wollte, aber immerhin.
Aus meiner 40-jährigen Foto-Erfahrung habe ich gelernt, dass die Bilder, die ich irgendwann mal für "künstlerisch wertvoll" hielt, längst in der Versenkung verschwunden sind, während ich mir banale "Knipsbilder" und "Schnappschüsse" immernoch gerne anschaue, weil sie für mich mit Erinnerungen verbunden sind.
Ich selbst schreibe nichts mehr zu Bildern in Foren, wo der Fotograf den Hinweis daran anhängt, er bitte doch um "konstruktive" Kritik, obwohl ich auch manchmal brauchbare Tipps abgeben kann. Damit wünschen sich vielen oder hoffen nur auf Bauchpinseleien und keine ehrliche Bildkritik. Und wenn sie dann doch Kritik bekommen, fühlen sie sich persönlich beleidigt, beschimpfen die Kritiker und stellen sie als Nörgler hin. Das muss ich mir nicht antun.
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