Merops bullockoides
Der Vogel hat das typische Aussehen der generell farbenprächtigen Bienenfresser. Charakteristisch ist auch der kräftige Schnabel, der vorne spitz zuläuft. Die weißen Stirnfedern sind namensgebend und unterscheiden die Art vom nahverwandtenRotkehlspint (Merops bulocki). Im Federkleid des Weißstirnspints dominieren auf dem Rücken Grüntöne, unterseits ist er blau getönt beziehungsweise im Nacken- und Brustbereich zimtfarben. Die Augen liegen in einer dunklen Maske, die vom Schnabel nach hinten zieht. Die Kehle leuchtet scharlachrot, das Kinn ist weiß wie die Stirn.
Der Graufischer (Ceryle rudis) ist ein Eisvogel, der in Afrika entlang des Nils, südlich der Sahara und im südlichen Asien von der Türkei bis zur Volksrepublik China vorkommt. Er ist einStandvogel, zieht also im Winter nicht weg.
Er ernährt sich hauptsächlich von Fischen, frisst aber auch Krustentiere und Wasserinsekten. Neben der üblichen Jagdtechnik, auf einem Ast auf die Beute zu lauern, kann der Graufischer im Rüttelflug über dem Wasser nach Fischen suchen. Er muss auch nicht zu einem Zweig zurückkehren, um die Beute zu verschlingen. Dies gelingt ihm auch während des Fluges. Diese Anpassung macht es ihm auch möglich, über dem Meer zu jagen.
Der Gaukler (Terathopius ecaudatus) ist eine Greifvogelart aus der Unterfamilie derSchlangenadler (Circaetinae), die in großen TeilenSubsahara-Afrikas vorkommt und offene oder halboffene Savannenlandschaften bewohnt. Der Gaukler ernährt sich größtenteils von kleineren bis mittelgroßen Vögeln und Säugetieren, die er erjagt, aber auch von Aas. Er fällt durch seine ausgedehnten, relativ niedrigen, „gaukelnden“ Suchflüge auf, bei denen er die Flügel in einem tiefen V hält und seitlich hin- und herschaukelt. Zudem ist die akrobatische Flugbalz recht spektakulär.