Konzertfotos

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… so, jetzt wurde lange genung geschwiegen, und die Diskussion darf beginnen … :hallo:
 
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Hi Sven,

danke

zum #1: Da stimme ich dir zu, interessanterweise habe ich aber auch schon positive Kritik gehört ("gutes Licht"). Daher wollte ich dazu auch mal andere Meinungen hören.

Die restlichen Fotos sind teilweise etwas unscharf (z.B. #7). Da habe ich mich gefragt, ob das noch akzeptabel ist. Ich habe jedenfalls schon Konzertfotos gesehen, die deutlich schärfer sind.
 
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… Die restlichen Fotos sind teilweise etwas unscharf (z.B. #7). …





Wenn ich was zu #7 sage, dann sicher nicht, daß es unscharf ist.

Ich hätte das Mikro hinter'm Kopf samt Ständer und den Querbalken
unter dem Mikro sowie die Blitzer um den linken Stick weggestempelt.

Aber das ist schon Meckern auf hohem Niveau … :winkgrin:


.
 
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Hi,

ja, das alte Problem: Da geht man mit 1,4er oder 1,8er Objektive los, weil ja alles so duster ist bei einem Konzert und kommt mit papierdünnen Schärfentiefen und überbelichteten Bildern wieder nachhause .

Ich hätte mindestens eine halbe Stufe knapper belichtet (eher mehr) und den Gewinn in Schärfentiefe investiert. Zumindest bei manchen Bilder. Notfalls kann man dann die mitteltiefen Töne wieder etwas anheben. Zu D70 Zeiten waren dann die Gesichter im (Rausch-) kritischen Luminanz-Bereich, aber mit modernen Kameras ist das eigentlich kein wirklich großes Problem mehr - insbesondere dann, wenn die Bilder nur fürs Web oder kleine Prints gedacht sind.

Leider sind ja keine EXIF-Daten in den Bilder, aber versuche mal bei solchen extrem inhomogenen Beleuchtungen im manuellen Modus zu fotografieren. Eine ganze Serie sieht dann sehr viel harmonischer und in sich stimmiger aus. Mut zur Dunkelheit .

Ciao
HaPe
 
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Hans-Peter,

gute Idee, ich denke auch, dass ich nächstes Mal die Blende weiter schließen werde. Ich hatte mir vor dem Gig einige Fotos im Internet angesehen und festgestellt, dass viele Fotos tatsächlich mit offner Blende gemacht wurden, und auch durchaus scharf waren.

Ich habe versucht mit AF-C und Autofokus über die AE-L Taste zu steuern, aber das hat, wie man sieht, nicht immer hingehauen. Auch weil die AF-Felder bei der D600 relativ mittig sind.

Die Kamera hatte ich auf M, aber mit ISO-Automatik. An und für sich, war das OK, und ich habe auch kein Problem, die Fotos in Lightroom ein wenig aufzuhellen oder abzudunkeln. Die Dynamik und das Rauschverhalten der D600 haben mich diesbezüglich positiv überrascht.

Moritz
 
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Hallo Moriz,

Ich hatte mir vor dem Gig einige Fotos im Internet angesehen und festgestellt, dass viele Fotos tatsächlich mit offner Blende gemacht wurden, und auch durchaus scharf waren.
das mit der offenen Blende ist ja okay, aber bei mir ist das meist die Blende 2,8. Die 1,4er bleiben gerade in solchen Situationen oft in der Tasche. Es kommt immer auf die Situation an. Wenn die Szene in der Realität dunkel war, darf IMO auch das Bild dunkel sein.

Bei solchen Konzerten wähle ich vorab meist einen zum vorhandenen Licht passenden ISO-Wert nach Gefühl, Belichtungszeit nach dem Zappelfaktor auf der Bühne (je nachdem kleiner oder größer 1/100 s) und Blende, so dass die Lichtstimmung passt. Und je nach Aufnahmesituation (Brennweite, gewünschte Schärfentiefe) werden die Werte dann variiert. Belichtungsautomatiken (egal welche) empfinde ich in dieser Situation eher als störend ... als zusätzliche Variable, die mich eher behindert als unterstützt.

Notenständer und anderes Bühnen-Equipment sind immer ein Problem, wenn man von schräg unten fotografieren muss. Hier ist es sinnvoll, sich bestimmte günstige Positionen (und Wege dahin im Getümmel) zu merken, die man während des Konzertes immer wieder ansteuern kann. Wenn der Sänger kein Instrument spielt, dann hat er meist eine Schokoladenseite. Bei Rechtshändern ist das die linke Seite (und umgekehrt), weil der das Mikrofon - egel ob mit oder ohne Mikro-Ständer - immer wieder in die Hand nimmt und das verdeckt dann seine rechte (bzw. linke) Gesichtshälfte.

Ciao
HaPe
 
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TO schrieb:
Gemacht wurden sie mit D600 und 35mm f1,8 bzw. 85mm f1,8.

Na, im Großen und Ganzen ganz schöne Bilder, bis auf eben die Mikroständer im Gesicht, abgeschnittene Instrumente, Schärfe etc. Aber das wird schon noch

Ich z.b. nutze M, Belichtung so hoch wie nötig, so niedrig wie möglich (~1/100sek zum Beginn, wird dann aber variiert), Blende so bei 3,2 (komplett abgeblendet ist das Sigma 17-50 nicht sooo geil, geht aber zur Not auch), die tolle ISO-Automatik lass ich bis ISO 3200 (bei ganz miesem Licht auch mal 6400) arbeiten und Belichtungsmessung auf Spot, wird ja eh dort gemessen, wo fokkusiert wird. Also Gesicht. Und keine Sorge, ein bisschen Rand zum Wegschneiden/Geraderücken sollte man sich in dem Bereich eh immer lassen Also, geht auch mit den "zentrierten" Messfeldern der D600.
 
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