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Gestern im Bahnhofs-Kiosk entdeckt:
Der Ausgabe 1-2/08 der Profifoto ist ein Testfilm (KB/36 Aufnahmen) des neuen Kodak T-Max 400 beigelegt.
Mit kommt es recht "stabil" vor...
Das sind wirklich gute Neuigkeiten - ist mir bisher entgangen :up:. Zwei Dinge fehlen mir allerdings bei all den Neuentwicklungen:
- Diese Info hab' ich vielleicht beim überfliegen auch überlesen - aber die höherempfindlichen SW-Filme hatten bisher immer eine erhöhte Rotempfindlichkeit, also wird rot heller und blau dunkler dargestellt (oder war's umgekehrt
?). Das kann bei manchen Motiven ein gerne gesehener Effekt sein, aber bei anderen stört's auch - z.B. bei Hauttönen. Gibt's Infos, ob sich das inzwischen geändert hat? Könnte ja sein, dass nur deshalb keine Infos darüber kommen, weil das seit Jahren schon verbessert wurde und mir entgangen ist ...
[*]Schärfe und feines Korn ist das eine - aber im Zuge der immer weitergehenden Rauscharmut von Digitalaufnahmen bei fünfstelligen ISO-Werten würde ich erwarten (und begrüßen), dass die verfügbaren Empfindlichkeiten bei Filmmaterial gesteigert werden. Der Anfang mag gemacht sein, indem es 400er gibt, die die Qualiät der früheren 100er erreichen (ist bei Diafilmen ähnlich). Aber 1600er, die die bisherigen 400er auf breiter Basis zu ersetzen vermögen, die fehlen noch.
Mit anderen Worten: Schärfer und feinkörniger ist schön (wirklich!), aber bei 400 ASA kann schon seit 20 Jahren in ansprechender (und immer besser werdender) Qualität fotografiert werden. Wirklich neu wären gute (!) und auf breiter Front erhältliche 800er und 1600 SW-Filme (Nennempfindlichkeit, ohne Einsatz von Push-Entwicklungen).
Das wäre doch schon mal wasEs ist aber auch nicht auszuschließen, dass Kodak nach der Weiterentwicklung des TMY in absehbarer Zukunft auch den höher empfindlichen TMZ weiterentwickelt. Und dann antwortet ev. Ilford darauf wieder mit einer Neuentwicklung. Und vielleicht bekommt Fuji dann auch noch seinen Hintern hoch, und lässt seine beim Acros verwendeten Technologien auch in den 400er und 1600er Neopan einfließen....
Nennempfindlichkeit ist für mich die Phantasiezahl, die die Hersteller auf die Filmdosen pinseln, damit die nicht so leer aussehen. Da gibt es doch gerade im SW-Bereich soviele Parameter, dass diese Zahl allenfalls zur groben Kategorisierung der Filme taugt. Genauso könnte man niedrig-, mittel- und hochempfindlich auf die Dosen schreiben. Ich habe gerade neben mir eine Vergrößerung vom KB auf ca. 27.5x21 cm liegen. Ausganspunkt war ein in XTOL 1+1 entwickelter HP5 der wie 1600 ASA belichtet wurde. Der gefällt mir persönlich besser als ein Neopan 1600. Und bei diesem Vergrößerungsmaßstab ist das Korn noch nicht einmal besonders prominent, sicherlich sichtbar, aber sehr fein und unauffällig. Zumindest so unauffällig, dass ich mich entscheiden muss, ob ich das Korn sehen will, oder ob ich lieber das ganze Bild überblicken möchte.Mit anderen Worten: Schärfer und feinkörniger ist schön (wirklich!), aber bei 400 ASA kann schon seit 20 Jahren in ansprechender (und immer besser werdender) Qualität fotografiert werden. Wirklich neu wären gute (!) und auf breiter Front erhältliche 800er und 1600 SW-Filme (Nennempfindlichkeit, ohne Einsatz von Push-Entwicklungen).[/LIST]
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