Kanada - welche Objektive

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fujis2

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Hi!
2019 ist eine rundreise in westkanada geplant.
ich habe zwar nicht so viele objektive - moechte aber dennoch nicht alle mitnehmen um gewicht zu sparen.
(nicht nur wegen fluggepaeck sondern auch wegen des Schleppens...)
die kamera ist eine d700. die objektive (alles die alten schwarzen tonnen ohne "D"):
24mm 2,8
50mm 1,4
105mm micro 2,8
70-210 4,0
28-85 3,5-4,5
---
ich tendiere zu 24, 50 und dem telezoom - also bliebe das micro und das standartzoom zuhause.
oder nur das 28-85 mitnehmen? oder ist das micro wichtig und das telezoom bleibt zu hause?
oder sind doch alle fuenf objektive wichtig?

was meint ihr?
bitte keine - auch noch so gut gemeinten - kauftipps ("unbedingt noch ein XXX besorgen")!
ich brauch jeden cent fuer die reise! das wird kein schnaeppchen!

danke!
peter
 
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Ohne den ganzen Thread durchgelesen zu haben, steige ich hier ein

Von allen 70-300mm von Nikon ist das AF-S 70-300mm VR das Objektiv für dich, falls du dich für den Kauf entscheidest.

Auch ich würde die 24er, 50er und 70-210mm mitnehmen. Mein Vorschlag für eventuelle Optimierung wäre das Sigma 20-40mm f/2.8 statt der beiden 24 und 50mm. Die Lichtstärke ist immer noch da, die Optik ist gut und man braucht keine Objektive zu wechseln.

Das 70-210 ist ein tolles Glas, ich würde es gegen ein 70-300mm nicht tauschen. Die 300mm sind (meiner Meinung nach) für Wildlife an Kleinbild auch nicht ausreichend.
 
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Wenn ich in Kanada Urlauben wuerde [bin leider nur geschaeftlich hin und wieder da] dann kommt mir vor allem Landschaft in den Sinn.
Da traue ich mir zu wirklich gute Bilder zu machen.
Wildlife - richtig gutes - kann ich persoenlich nicht - das geht meiner Meinung auch nicht am Strassenrand mit schnell ein 300er hochziehen wenn der Elch vorbei tappert.
Fuer solche Urlaubs Schnappschuesse brauch ich keine Ausruestung da nehm ich gleich das iPHONE zur Hand - das reicht.

Von daher waere meine persoenliche Wahl 24er und das 28-85 als immer drauf und in der Tat das 105er fuer verdichtete Landschaftsaufnahmen - und EIN STATIV, ein Drahtausloeser und sei es noch so klein und leicht fuer wunderschoene Landschaftsaufnahmen bei Nacht oder in der Daemmerung mit Langzeit.

Die Frage ist doch mit welcher Qualitaet an Bildern willst du nach Hause kommen?
Willst du knipsen fuer die Verwandschaft und zur reinen Erinnerung - oder willst du auch aussergewoehnliche Bilder erzielen.
Das erfordert dann aber auch eine entsprechende Reiseplanung - mit mehr Zeit an einem Ort.
Fuers Knipsen reicht auch das 28-85 alleine und ein gutes Smartphone.

Es ist schon erstaunlich was die kleinen Dinger heute koennen:
Vancouver by BeSt Photography, on Flickr

selbst Bokeh bekommt man damit hin
Gothenburg by BeSt Photography, on Flickr
 
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Fuer ein Erinnerungsbild von einer Cafe Pause finde ich das Ergebnis ausgezeichnet.
Und mehr ist es nicht.

Dann nenne das auch so und nicht "Sogar Bokeh bekommt man damit hin", denn genau das kann es NICHT, wie man an Deinem Beispiel überdeutlich sieht. Wenn Du damit zufrieden bist, ist daqs OK. Aber empfehle es bitte nicht anderen, die vielleicht höhere Ansprüche haben.
 
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Ooch Joergi ich empfehle was ich richtig finde - ob dir das gefaellt oder nicht.
Warum soll das kein BOKEH sein?

Das iPHONE X hat ein spezielles zweites Teleobjektiv das im Portraitmodus diese Bilder macht.

Man kann trefflich darueber diskutieren ob es gefaellt aber BOKEH ist es.

Ich finde den "Bokeh" des iPHONE X recht ansprechend fuer ein Telefon.
Und da die Bilder eh nur auf Smartphones landen mit kleinen Bildschirmen auf WhatsApp absolut ausreichend.

Fuer alles andere hab ich ja meine D850 und die Festbrennweiten.
 
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Warum soll das kein BOKEH sein? ... Man kann trefflich darueber diskutieren ob es gefaellt aber BOKEH ist es.
Genauer gesagt ist es eine eher grob gezogene Auswahlmaske, in der per "Tiefenschärfe verringern"-Weichzeichner etwas vorgegaukelt wird. Feinstrukturen wie Blattspitzen überfordern den Algorithmus schon.

Ich finde den "Bokeh" des iPHONE X recht ansprechend fuer ein Telefon.
Und da die Bilder eh nur auf Smartphones landen mit kleinen Bildschirmen auf WhatsApp absolut ausreichend.
Für das komprimierte Verschicken von kleinen Knipsbildchen bedarf es in der Tat nicht unbedingt einer guten Kamera. Trotzdem kann man meist selbst in WhatsApp Handyknipsbilder von "richtigen" Kameraaufnahmen unterscheiden.

CB
 
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der vorteil von handy-fotos liegt meiner meinung nach nicht in der bildqualitaet, sondern in der geschwindigkeit der handhabung.
um eben mal schnell ein erinnerungsfoto zu machen, sind die dinger unschlagbar. in groeserer entfernung bei gutem licht macht das iphone6
meiner freundin schon ganz ertaunlich gute bilder. im nahbereich und/oder bei schlechtem licht sieht das - im wahrsten sinne des wortes - schon anders aus...
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ich glaube mittlerweile auch, dass ich kein weiteres objektiv brauche. 210 oder 300 - sooo
gross ist der unterschied jetzt nicht. ausserdem ist 70-210 wirklich recht gut, genauer: es ist scharf - und darauf kommt es an, denn verzeichnung
und besoenders vignettierung hat es zwar reichlich - diese sind aber mit einem klick in lightroom weg zu bekommen. meiner meinung nach ein
unterschaetztes objektiv. klar, gegen das abgeblendete 50iger oder gegen das micro faellt es ab aber das stoert mich nicht.
bin leider zu bloed, hier ein beispielfoto von dem 70-210 einzufuegen :- /
 
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Auch Panos werden sehr gut mit dem iPHONE.
Die Software rechnet erstaunlich gut.
Nur die Dynamik bei starken Kontrasten ist halt nicht so gut.
 
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