Ich würde jetzt gerne noch eine Frage formulieren, die mir im Verlauf dieser "Diskussion" gekommen ist....
Ich als Programmierer habe mehrere tausend Zeilen Code, welche ich als so etwas wie meine Legacy bezeichnen würde...
Trifft das auf einen Fotografen nicht auch zu???
Was müsste man tun, wie müssten die Bedingungen und Sicherheiten aussehen, den ein oder anderen zu überzeugen diese einer kommerziellen Nutzung
Nicht aus unserer Sicht - aus jedermanns Sicht ist das einfach ein Fakt.dass es aus eurer Sicht bereits einen Stock Foto Markt gibt der so niedrige Preise
bereit stellt, dass es sich als anständiger Fotograf der auch irgendwie Geld verdienen
muss eigentlich verbietet zu versuchen damit zu konkurrieren.
Das ist eine löbliche Absicht, aber an der Stelle waren andere vor euch auch schon.Ich möchte nun zumindest eine Frage zu beantworten, nämlich wie wir fairere Preise
anbieten wollen: indem wir nur als Vermittler, als Marktplatz in Erscheinung treten,
und maximal 20-25% der erziehlten Lizenzgebühr für uns als Bezahlung und zur
Deckung unserer kosten nehmen.
Um mich als Kunden zu gewinnen, muss man mir Anreize bieten.Zu technischen Details kann ich aber tatsächlich nicht mehr sagen, denn zum einen sind wir,
wie ja nun schon mehrmals auch von euch bemerkt in einer sehr frühen Phase
(Discovery/Marktanalyse) und unsere Advantages sind natürlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht.
Klar. Man hat ein Archiv.Ich als Programmierer habe mehrere tausend Zeilen Code, welche ich als so etwas wie
meine Legacy bezeichnen würde...
Trifft das auf einen Fotografen nicht auch zu???
"Einer kommerziellen Nutzung zuführen" hört sich toll an.Was müsste man tun, wie müssten die Bedingungen und Sicherheiten aussehen, den ein
oder anderen zu überzeugen diese einer kommerziellen Nutzung zuzuführen?
Ja, wenn es denn funktionieren würde.Und wäre, wenn es denn funktioniert, dies nicht ein Argument weitere Arbeiten anzufertigen?
Also man mag ja mit der Idee vielleicht nicht warm werden, und so mancher hat ggf. gute Argumente auf der Bedenkenseite, aber dieses sonstige destruktive und hämische Geschwafel ist eigentlich kaum zu ertragen. Ich denke der ein oder andere sollte besser mal seine Linse putzen oder Bilder machen.
Irgendwo in den Tiefen meines nicht indexierten Papierarchives habe ich noch einen Mustervertrag, welcher - wie der Zufall so spielt - gerade seinen 40. Geburtstag feiern dürfte. Der Vertrag stammte von einer New Yorker Agentur namens animals animals, von welcher ich damals den Eindruck hatte, dass sie nicht weit hinter dem damaligen Klassenprimus Bruce Coleman Ltd. positioniert war. Auf nie geklärten Wegen hat sich eine Zeitschrift, welche nur in einem begrenzten Umfeld verteilt wurde, nach New York verirrt. Daraufhin erhielt ich einen Brief von einer Redakteurin, welche meinte, dass die Agentur gerade ihre Fotografenbasis in Europa ausbauen wollte und dafür Vertragspartner suchen würde. Das Ganze endete mit einem Vertragsangebot, aus welchem ich aus dem Gedächtnis ein paar Passagen zitiere:Da berichten gestandene Profis mit 40 Jahren Erfahrung im Photo-Business
von ihren Hands-On-Experiences und dem Verfall der Sitten und Honorare …
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