JPEG oder TIFF für Papierbilder

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bulle.sw

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Hallo zusammen !

Bin mir nicht sicher ob ich meine Frage in der richtigen Kategorie poste, aber ich versuche es einfach mal.

Welches Dateiformat verwendet ihr um Papierabzüge von eueren RAW Bildern zu erhalten? In meiner kleinen Stadt habe ich bis jetzt nur Läden gefunden die JPEG akzeptieren, TIFF nimmt keiner. Meine konkrete Frage lautet:
Macht es Sinn sich ein Geschäft zu suchen, dass TIFF-Dateien verarbeiten kann? Gibt es einen Unterschied, in der Qualität der gedruckten Bilder, abhängig vom verwendeten Dateiformat? Wie gesagt, bis jetzt habe ich nur Online-Anbieter gefunden, die auch TIFF verarbeiten. Allerdings zieht sich dann der Upload erheblich in die Länge, da die Dateien nicht gerade die kleinsten sind.
Bin etwas verunsichert ob ich die durch RAW-Fotografie gewonne Qualität durch die Umwandlung in JPEG´s dann nicht wieder verliere.

Vielen Dank im voraus für euere kompetenten Antworten.

Grüße, Thomas
 
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Lade meine Bilder immer im JPEG-Format zum Entwickler, da ich meist in
9x13 oder 11x15 Entwickeln lasse merkt man da keinen Unterschied.

Wie es ausschaut wenn man so einen Abzug in Postergröße machen lässt kann
ich nicht sagen, würde mich aber auch mal Interessieren.

P.S. Komme auch aus SW
 
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Hallo,

ich schicke meine Bilder auch immer als JPEG zum ausbelichten.
Da sehe ich auch bei normalen Größen (10*15, 13*18) keinen Unterschied, ob ich die JPEGs in Originalgröße hochlade oder von der OFPS Software verkleinern lasse.
Der Vorteil von RAW besteht ja darin, ein kontrolliertes, gutes JPEG erstellen zu können und sich da nicht auf die Cam verlassen zu müssen.

Gruß
Matthias
 
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Erst mal vielen Dank für die schnellen Antworten.

@ Andy:
Schön hier jemanden aus Schweinfurt zu finden. Und wir haben auch noch die gleiche Tanzschule besucht.
Wo lässt du denn deine Bilder ausbelichten? Hast du Erfahrungen mit einem Laden in SW, oder hast du einen Anbieter im Internet?
Vielleicht können wir uns ja mal irgendwann auf ´nen Kaffee treffen, zum Erfahrungsaustausch.

Viele Grüße

Thomas
 
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Lade meine Bilder meist hier hin.
Bin mit der Ausbelichtung der Aufnahmen sehr zurfrieden, bieten Online-Alben und brauchen in der Regel so um die zwei bis drei Tage bis die
Bilder per Post bei dir im Briefkasten landen.

Warst du auch beim Fiedler? oder bist du noch dabei ?
Gegen einen Kaffee habe ich nie etwas, schicke dir mal ne PM mit meiner
EMail dann kan man ja mal was ausmachen ?
Klasse mal jemand aus SW hier zu treffen
 
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Für den Durchschnittsausbelichter tut's JPG alle mal.
TIFF und dann auch breitere Farbräume machen nur in Profilabors Sinn, da würde ich mal ins Telephonbuch schauen.

cheers
afx
 
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...Macht es Sinn sich ein Geschäft zu suchen, dass TIFF-Dateien verarbeiten kann? Gibt es einen Unterschied, in der Qualität der gedruckten Bilder, abhängig vom verwendeten Dateiformat?
Auf meine Anfrage bei einem großen Ausbelichter, ob ich die TIFs wegen der Dateigröße besser per CD schicken sollte, sagte die Dame am Telefon, daß das völlig überflüssig wäre. Die Maschine selbst versteht nur JPG und alle TIFs würden deshalb vorher konvertiert.
Nach meiner Erfahrung sieht man selbst auf 40cmx60cm-Postern keine negativen Auswirkungen, sofern JPGs der höchsten Qualitätsstufe verwendet werden.

Gruß
Christian
 
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Wenn am Bildschirm kein Unterschied zwischen TIFF und JPEG sichtbar ist, wird auch der Ausdruck gleichwertig sein.

Folgendes ist trotzdem zu beachten.

1.) Unbedingt beste JPEG-Qualität beim Speichern wählen, sonst sind Artefakte unvermeidbar.
2.) Nicht die oft angebotene Upload Software verwenden, diese komprimiert die Bilder oft vor der Übertragung auf schlechtere JPEG-Qualität herunter.
3.) EXIF-Daten beim Speichern entfernen, damit die automatische Kontrasterhöhung beim Ausarbeiter nicht zuschlägt und das Bild verschlimmbessert.
4.) Als Farbraum sRGB verwenden, falls der Ausarbeiter AdobeRGB nicht explizit unterstützt, sonst werden die Bilder viel zu blass.
AdobeRGB wird meist nur von FineArt Prints, nicht jedoch von den meisten Laserbelichtern genutzt.

Walter
 
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Ich arbeite mit meiner Frau gerade an einem Buch und der Verlag will selber auch nur sRGB jpegs haben...

Dürfte damit für den größten Teil der Anwendungen dann wohl genügen
 
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Ich arbeite mit meiner Frau gerade an einem Buch und der Verlag will selber auch nur sRGB jpegs haben...

Denn sie wissen nicht, was sie tun? Keine professionelle Druckerei arbeitet mit JPGs. Und schon gar nicht mit Dateien in sRGB.

Ich würde doch darum bitten, hier mal zwischen Schlecker-Knipsomaten und Druckvorstufe zu unterscheiden. Wer immer nur Urlaubsbildchen in Postkartengrösse ausbelichten lässt, braucht nur JPG. Wer auf grössere Formate oder professionelle Pre-Press aus ist, benötigt definitiv TIFF in RGB. Alles andere zu behaupten, ist völliger Quatsch.
 
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Ich habe mir dann mal die Mühe gemacht und 10 große DIN A4 (also 20x30) Ausbelichtungen vom gleichen Motiv, gute Optik (AF-S 2,8 300) in jeweils TIFF unkomprimiert und jpeg komprimiert auf ca. 1500KB ausbelichten zu lassen (fc-prints).
Auch bei intensivem Vergleichen und kritischem Betrachten von feinen Motivdetails aus der Nähe, ließ sich bei keinem Bild ein qualitativer Unterschied feststellen...die Bilder waren absolut identisch.


Gruß
Heiko
 
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Moin,
da lehnst Du Dich aber sehr weit aus dem Fenster!

Du wirst ein JPEG in höchster Qualitätsstufe gesichert, visuell nicht von einem TIFF unterscheiden können. Mit einer Software zum pixelweisen Vergleich vielleicht, aber nicht, wenn es belichtet ist oder gar gedruckt.
Ich meine keine Albumprints oder Zeitungsbeileger, sondern große Prints für Aussstellungen oder Doppelseiten in der Werbung.
sRGB oder AdobeRGB - je nach Laune und Lehremeinung des Druckers. Den meisten ist es egal. Zitat "Adobe RGB ist schon besser, aber hinterher ist es egal."
Bei Werbejobs, die eilig sind, wird die schöne Datei aus dem Sinarback 54 mit Stufe 10 in PS gejepegt und ab übers Netz. Da wartet keiner, bis ein 70-MB Tiff übers Netz gegangen ist und sehen kann den Unterschied eh keiner.

Ich habe mir gerade 12 Composings bei fc-Prints auf 30 x 30 cm belichten lassen, ich schicke Dir gerne einen Print, und die Datei als TIF (die waren für den Druck auf 80 x 80 cm Leinwand, der Drucker hätte auch JPEG genommen). Dann kannst Du die Unterschiede mit dem Edding einkringeln....

Also keine Panik, "goog enough" heißt nicht "schlecht".

Grüße
Christian
 
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Hallo Leute,

ich will hier keinen Glaubenskrieg lostreten. Ich will die Bilder auch nicht auf irgendeine profesionelle Weise verwenden. Keine riesigen Vergrößerungen, hochglanz Werbeprospekte oder dergleichen. Ich meine nur normale 10*15 Ausbelichtungen, Fotobücher und ab und an mal eine 50*75 Vergrößerung für die Wohnzimmerwand.

So wie ich das ganze jetzt verstehe, habe ich keine Nachteile, wenn ich die Bilder als hochwertige JPEG´s zum Ausbelichter schicke. Zum sichern kann ich ja trotzdem eine TIFF-Datei oder die Photoshop-Datei speichern.

@scw2wi
Du schreibst, Zitat:

"3.) EXIF-Daten beim Speichern entfernen, damit die automatische Kontrasterhöhung beim Ausarbeiter nicht zuschlägt und das Bild verschlimmbessert."

Wie entfernt man die EXIF-Daten? Kann Photoshop CS3 das, oder braucht man dafür ein extra Programm? Habe mich noch nicht so groß mit den EXIF´s beschäftigt. Ich weiß nur wie ich sie mir ansehen kann und was man alles dort findet.

Viele Grüße

Thomas
 
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@Thomas
Vielleicht hilft das Tool weiter.
p.s. Aber PS müsste das doch auch können ? Ich kenne das Programm zwar nicht, aber beim Abspeichern der Bilder müsste man doch angeben können, ob mit oder ohne Exifs ?
 
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Wie entfernt man die EXIF-Daten? Kann Photoshop CS3 das, oder braucht man dafür ein extra Programm?

Abspeichern als "Web" räumt die EXIFs der Kamera weg.

Ansehen: Mit Firefox und dem Exif-Viewer Plugin (nett um mal in diversen Seiten zu schmökern). In PS dürften die EXIF-Daten mit einem beherztem Rechtklick auf die Titelleiste des Bilders zu erreichen sein. Danach auf "Dateiinformation" und in der obigen Dropbox "EXIF" wählen bzw alternativ STRG+5 verwenden, :huepf:.
 
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Ich kann zw. TIFF und JPEG 100% nicht unterscheiden - auch bei 200% nicht.

Sogar ein JPEG 90% ist fuer mich dasselbe wie JPEG 100%

Mein Standard ist JPEG 80% - da kann ich bei 200% dann erste minimale, erahnbare Unterschiede feststellen. Das JPEG 100% oder TIFF ist bei 200% Darstellung gerade mal erahnbar besser - bei 100% bezweifele ich, dass man einen Unterschied feststellen kann!

Daher: TIFF ist solange besser, wie man das Bild noch bearbeitet, abspeichert, neu laedt, wieder abspeichert, usw.
Danach ist´s wohl ueberfluessig.

My 2 cent
 
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Welches ist das 100% Crop eines TIFFs und welches entstand aus einem JPEG 80% (gewandelt in TIFF, gecroppt und dann als JPEG 100% gespeichert)?





Und versucht mal, nicht auf die Dateigroesse zu gucken!

 
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Danke für den Tipp. Habe es gerade ausprobiert, funktioniert perfekt.
Wie man sie ansieht, auch mit Photoshop, wusste ich schon. Ich hatte in Photoshop nur nichts gefunden zum entfernen.


Ich meinte nicht eventuell sichtbare Unterschiede auf dem Monitor, sondern nach der Ausbelichtung als 10*15, Fotobuch oder Vergrößerung bis 50*75.
Das man Bilder in der Bearbeitungsphase nicht als JPEG speichert ist mir schon klar. Ich finde es aber auch sinnvoll für später noch eine unkomprimierte, aber fertig bearbeitete Datei, zu haben. Falls man mit dem Bild noch mehr machen will, braucht man mit der Bearbeitung nicht wieder von vorne anfangen.

Viele Grüße

Thomas
 
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Alles entwickelt sich weiter. Wo gestern noch TIF und CMYK ein Muß war, ist es heute ein PDF mit eingebetteten RGB-Bildern. Wenn's sein muß, auch als JPGs. Die Konvertierung erfolgt dann direkt vor Ort in das korrekte Format, schließlich kennt die Druckerei ihre Maschinen am besten. Moderne Digitaldruckmaschinen akzeptieren RGB, bei Offset mag es noch anders sein.

Gruß
Christian
 
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