Weil ich mich immer noch zu den blinden Versuchlingen zähle, nehme ich alles in RAW auf.
allerdings nimmt es ja auch ganz schön zeit in anspruch (und das ist wirklich das hauptargument für mich), die ganzen raws nachzubearbeiten. gerade aus der d40 sehen die jpegs farblich sowie in kontrast, schärfe und weißabgleich so gut aus, dass ich kaum ausschuss habe, den ich darauf zurückführen müsste, dass ich die aufnahme nicht als raw geschossen habe. (das gilt für alltagsaufnahmen - also freunde und familie, ebay-fotos, urlaub...)
wenn ich auf dem kameramonitor vor ort sehe, dass der weißabgleich nicht stimmt, oder in einem konzert oder anderen veranstaltungen unter schwierigen bedingungen bei denen absehbar ist, dass ich um nachbearbeitung ohnehin nicht herumkomme, kann man ja auch schnell auf raw umschalten. gerade mit der d40 stoße ich aber wirklich selten auf solche probleme, weshalb ich mich damals auch genau für dieses modell entschied und nicht für eine d80 oder d70, bei denen die out-of-cam jpeg's wohl nicht immer gelingen sollen und öfter nachbearbeitung angesagt sei.
solange du persönlich mit den jpegs zufrieden bist, passt es doch. bitte nimm es nicht persönlich und es ist auch gar nicht böse gemeint: da du eingangs glaubtest mit raw größere bilder abziehen zu können, wird es sicher eine menge einarbeitung erfordern, bis du dich in die raw-konvertierung eingefriemelt hast
da solltest du anfangs vielleicht mit wenigen ausgewählten datein anfangen und nicht permanent in raw schießen - am ende frustriert es wohlmöglich, wenn du vor einem berg raw-datein stehst, die du mehr schlecht als recht nachbearbeitest (meine eigne erfahrung).