Moin,
fast alle photozentrischen EBV-Programme bieten die automatische Objektivkorrektur. Entweder voreingestellt oder duch einen Klick aktivierbar. Der Grossteil der Programme nutz dafür sogar die gleiche Datenbasis und baut auf Lensfun auf. Korrigiert wird idealerweise Verzeichnung (Tonne, Kissen, Schnurrbart), Vignettierung und chromatische Aberration, wobei es bei vielen Zoom-Objektiven nicht so ganz einfach ist, alle Parameter für jede Zwischenbrennweite zu korrigieren; hier wird entweder angenähert/interpoliert, oder auf die Korrektur eines oder mehrerer der drei Kriterien verzichtet (not supported).
Ich verstehe die Notwendigkeit, Vignette und Verzeichnung bei technisch-dokumentarischer Photographie (zB. Architektur, Objekt- oder Produktphotographie) zu eliminieren. Die Abbildung soll gerade Linien auch gerade erscheinen lassen und ein Lichtabfall in den Ecken mag dem Motiv ebenso nicht gerecht werden.
Bei JEDER anderen Art von Photograhie stört mich die Objektivkorrektur und ich bin gelegentlich sehr unzufrieden, wenn ich deren Ergebnis sehe.
Ich sehe mein Motiv durch den Sucher - unkorrigiert und ohne Bedacht auf oder Gedanken an Objektivfehler. Ich komponiere im Sucher, und kann die eventuellen Unvollkommenheiten auch gar nicht erkennen. Dann sehe ich die Aufnahme am PC (ich mache fast alle EBV auf einem 14" Display), überlege, ob ich überhaupt etwas verändern möchte. Da ich meine Kameras stets so eingestellt habe, dass sie auf dem Rückendisplay S/W abbilden und mein RAW-Coverter beim Import automatisch jede Aufnahme in S/W umwandelt (ich habe dazu eine individuelle Gradationskurve erstellt) und danach noch tote Pixel ausmappt/korrigiert, sehe ich also die Aufnahmen ziemlich genau so, wie auf dem Display. Bis dahin alles cool.
Wenn ich an dieser Stelle die Objektivkorrektur einschalte, verändert sich das Bild massgeblich: Verzeichnungskorrektur bringt immer einen kleinen Crop mit sich und der "gewohnte" Lichtabfall zum Rand und zu den Ecken hin wird nun durch eine gleichmässige Helligkeit übertüncht. Ich will das nicht. Es ist nicht mehr das photo, dass ich geschossen habe, Es ist nicht, was ich gedehen habe, und bevor ich jetzt nachträglich wieder vignettiere, lasse ich lieber die Korrektur weg.
Ist Euch die Korrektur wichtig?
fast alle photozentrischen EBV-Programme bieten die automatische Objektivkorrektur. Entweder voreingestellt oder duch einen Klick aktivierbar. Der Grossteil der Programme nutz dafür sogar die gleiche Datenbasis und baut auf Lensfun auf. Korrigiert wird idealerweise Verzeichnung (Tonne, Kissen, Schnurrbart), Vignettierung und chromatische Aberration, wobei es bei vielen Zoom-Objektiven nicht so ganz einfach ist, alle Parameter für jede Zwischenbrennweite zu korrigieren; hier wird entweder angenähert/interpoliert, oder auf die Korrektur eines oder mehrerer der drei Kriterien verzichtet (not supported).
Ich verstehe die Notwendigkeit, Vignette und Verzeichnung bei technisch-dokumentarischer Photographie (zB. Architektur, Objekt- oder Produktphotographie) zu eliminieren. Die Abbildung soll gerade Linien auch gerade erscheinen lassen und ein Lichtabfall in den Ecken mag dem Motiv ebenso nicht gerecht werden.
Bei JEDER anderen Art von Photograhie stört mich die Objektivkorrektur und ich bin gelegentlich sehr unzufrieden, wenn ich deren Ergebnis sehe.
Ich sehe mein Motiv durch den Sucher - unkorrigiert und ohne Bedacht auf oder Gedanken an Objektivfehler. Ich komponiere im Sucher, und kann die eventuellen Unvollkommenheiten auch gar nicht erkennen. Dann sehe ich die Aufnahme am PC (ich mache fast alle EBV auf einem 14" Display), überlege, ob ich überhaupt etwas verändern möchte. Da ich meine Kameras stets so eingestellt habe, dass sie auf dem Rückendisplay S/W abbilden und mein RAW-Coverter beim Import automatisch jede Aufnahme in S/W umwandelt (ich habe dazu eine individuelle Gradationskurve erstellt) und danach noch tote Pixel ausmappt/korrigiert, sehe ich also die Aufnahmen ziemlich genau so, wie auf dem Display. Bis dahin alles cool.
Wenn ich an dieser Stelle die Objektivkorrektur einschalte, verändert sich das Bild massgeblich: Verzeichnungskorrektur bringt immer einen kleinen Crop mit sich und der "gewohnte" Lichtabfall zum Rand und zu den Ecken hin wird nun durch eine gleichmässige Helligkeit übertüncht. Ich will das nicht. Es ist nicht mehr das photo, dass ich geschossen habe, Es ist nicht, was ich gedehen habe, und bevor ich jetzt nachträglich wieder vignettiere, lasse ich lieber die Korrektur weg.
Ist Euch die Korrektur wichtig?