Ist die NIKON Z6 noch zeitgemäß?

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Gianty

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Die Frage stelle ich mir persönlich nicht, da ich sie von Anfang an als eine sehr gute, robuste und leistungsfähige Kamera empfunden habe. Sicherlich hat sie ihre Grenzen, die hat jede Kamera. Kennt man diese, so lässt sie sich auch Mitte 2025 noch hervorragend einsetzen.
Wir waren mit unserer Tochter im Phantasialand und ich hatte die Z6 mit dem Z 1,7/24mm DX mitgenommen, da ich eh eine kleine Tasche dabei hatte. Im Park selbst hatte ich nur sehr wenige Aufnahmen gemacht. Action-Fahrten kann ich aufgrund meiner Wirbelsäulenverletzung nicht mitmachen, das Fotografieren während der Fahrten ist auch untersagt.

Dann hatten wir eine Eis-Show entdeckt und das Fotografieren ohne Blitz war erlaubt. Zuerst dachte ich schon "Oha, ob das was wird". . .

Bei schlechtem Licht hat die Z6 Schwächen, das war/ist mir bekannt. Das Z 1,7/24mm DX Objektiv mag ich irgendwie nicht, obwohl es tadellose Qualität bietet.

Also fing ich an zu fotografieren und die Show war der Hammer! Alles ging natürlich extrem schnell und ich habe in alter Manier einfach nur geknipst ( Single-shot ) und gehofft, ab und an den richtigen Moment getroffen zu haben. Zuhause habe ich dann gesehen, dass es so gut wie keine AF-Ausfälle gab. Extrem wenige Aufnahmen waren nicht 100% scharf.

Ich war wieder einmal positiv überrascht. Die Kamera hat in Verbindung mit dem Objektiv abgeliefert. Das Tempo war sehr hoch, die Bewegungen für mich nicht vorhersehbar.

Hier nun ein paar Bilder. Ich möchte damit nur zeigen, dass die Kamera gar nicht so schlecht ist wie es manchmal behauptet wird. Man kann auch in 2025 noch einiges mit ihr machen.

DZ6_6897 by Gianty Mudracer, auf Flickr

DZ6_7127 by Gianty Mudracer, auf Flickr

DZ6_7437 by Gianty Mudracer, auf Flickr
 
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Somit wünsche ich den Z6 Besitzern weiterhin viel Spaß mit der nach wie vor tollen Kamera.
 
3 Kommentare
peterkdos kommentierte
Dir ist bewusst, dass Du „Jehowa“ gerufen hast?

Damit könntest die mühsam aufgebauten Wohlfühlwände niederreißen.

Um es vorzubeugen, ja, es gibt bei Nachfolgemodellen Verbesserungen. Nur, diese sind nicht überall relevant. Daher, man kann mit älteren Modellen „abliefern“.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Der einzige Unterschied ist das drehbare Display was die Wohlfühlwände anbelangt.
 
peterkdos kommentierte

Das ist nur bedingt wichtig.

Bei der D850 ist es auch vorhanden, trotzdem bei 99% in Frage kommenden Aufnahmen benutze ich es nicht. Halte die Hand ausgestreckt über die Köpfe, Ziele und Auslöse. Bei dem voreingestellten 24mm klappt es fast immer. Falls nicht, kann es nachholen.

Warum benutze ich es nicht? Schlicht, ich denke nicht daran.
 
Ich würde meine beiden Z6 gerne gegen Z6 III upgraden, da mich der AF doch schon gelegentlich nervt. Darüber hinaus vermisse ich überhaupt. Die Bildqualität ist perfekt, außer man braucht deutlich mehr Auflösung. Der Gebrauchtwert steht in keiner Relation, deshalb möchte ich meine nicht abgeben.
 
1 Kommentar
HaDiDi kommentierte
Warum Z6III? Brauchst Du den Speed? - Der AF der Z5II sollte auch schon eine enorme Verbesserung sein.
 
Zeitgemäß? Nein, weil es eben eine alte Kamera ist und es bei den Nachfolgern II und III deutlich spürbare Verbesserungen gibt. Aber natürlich konnte man damit beim Erscheinen der Kamera 2018 fotografieren und das geht heute auch noch. Aber es gibt auch Motive, bei denen die Z6 so sehr schwächelt, dass es keinen Spaß macht. Einen Hund, der auf den Fotografen zu rennt, mit langer Brennweite und Offenblende abzulichten, wird für Verdruss sorgen.

Aber das sind doch alles keine neuen Erkenntnisse und bedarf auch keiner 20 Bilder, für die es auch keiner Z6 bedurft hätte.
 
3 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Aber es war ein Freude, die Bilder anzuschauen.
 
Gerhard Kaspar kommentierte
Und nicht jeder macht Action wo der neuere AF benötigt wird.
 
B
Brunke kommentierte
Nein, das ist richtig, aber die Frage war, ob sie noch zeitgemäß ist und nicht ob die Kamera noch nutzbar ist.
 
Aber das sind doch alles keine neuen Erkenntnisse und bedarf auch keiner 20 Bilder, für die es auch keiner Z6 bedurft hätte.
.......mal wieder so ein überflüssiger Kommentar von Dir -oder habe ich
etwas versäumt und Du bestimmst jetzt wer wie viel Bilder im Forum
veröffentlichen darf.
 
volkerm kommentierte
Die vermeintlich schnelle Bühnenszene mag in der Bewegung schnell sein, aber die Motiventfernung ändert sich kaum. Das funktioniert auch ganz ohne AF bei 24mm.
 
G
Gianty kommentierte
Bei 200mm hätte ich vor der Tür stehen müssen und selbstverständlich kenne ich die Problematik.
Nein, es ist nicht so wie ihr denkt. Der AF hatte schon zu tun, die Bewegungen waren schon flott. Vor Ort sieht das immer anders aus wie vorm Bildschirm. Natürlich nicht in dem Maße wie mit einem Teleobjektiv, das ist klar.

Mir ist vor ein paar Jahren aufgefallen, dass die Z6 je nach verwendetem Objektiv gut oder schlecht fokussiert. Mit nativen Objektiven waren die Ergebnisse sehr ordentlich ( 2,8 24-70mm und 2,8 70-200mm - direkter Vergleich zu den entsprechenden TAMRON G2 Versionen, mit denen ich sehr zufrieden war ).

Wer die Nachfolgemodelle mit ihren unbestrittenen Vorteilen hat bzw kaufen mag, ist doch frei in seiner Entscheidung. Niemand soll missioniert, eher motiviert werden.

Ich persönlich freue mich über jedes Bild, das mit "alten" Kameras entstanden ist und hier im Forum gezeigt wird. Nehme dann bewusst mal den alten Krempel mit um damit zu fotografieren.

Macht sehr viel Spaß und darum geht es doch den meisten von uns - also Aufnahmen aus der Praxis und nicht nur seitenweise Technikgerede.
 
G
Gianty kommentierte
Nicht ganz aber es ist auch nicht wirklich eine extreme Anforderung. Da gebe ich Dir recht.

Nur das "machen" scheuen viele, weil sie der Meinung sind, dass es nur mit neuester Technik geht.

Wollte hier nur zeigen, daß es nicht immer nur neuestes Material braucht.
 
Christoph Blümer kommentierte
Aufgrund meiner eigenen Erfahrung mit Bühnenfotografie mit der Z7ii kann ich ganz gut einschätzen, was eine Z6 kann und wo ihre Grenzen liegen, daher mein Hinweis auf längere Brennweiten. Hättest Du mit 200 mm Details der Akteure und nicht das ganze Bühnenbild aufgenommen, hättest Du diese Grenzen sehr deutlich gemerkt. Die Grenzen hätten sich nicht in "geht nicht" bemerkbar gemacht, sondern in einer relativ hohen Zahl nicht sauber fokussierter Bilder.
 
Frank2111 kommentierte


War vielleicht etwas schnoddrig formuliert, aber in der Sache ist es ja richtig.

Auch wenn die Bilder gut sind, schlechter wären sie wahrscheinlich auch mit MF nicht geworden.

Jedenfalls ist es keine konkrete Situation, die die Leistungsfähigkeit des AF der Kamera unter Beweis stellt.

Das ist aber auch völlig Latte. Entscheidend ist doch, was derjenige, der sie in der Hand hält, aus ihr rausholt.

Deine Ergebnisse überzeugen doch, also erfreu dich weiter an dem Teil..
 
Warum hast Du ein DX-Objektiv mitgenommen? Nur damit es klein bleibt?
Ich habe mir ja letzten Dezember eine Z6 gekauft und bin mit der sehr zufrieden, glaube aber nicht, daß das
mit einem DX Objektiv auch so wäre.
 
5 Kommentare
G
Gianty kommentierte
@Karal
Das hat keinen besonderen Grund. Hatte mir das Objektiv damals für die Zfc gekauft, verwende es nun an der Z6.

Hätte auch das LEICA Elmarit M 2,8/28mm mitnehmen können. Mir ging es darum, was Kleines mitzunehmen.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Dein 0.95er hast du aber immer noch …. da fehlt leider der AF, was für dich fast kein Problem ist. Deine MTB-Bilder damit, bei Offenblende, sind immer noch das beste was ich damit sah. Gruss Wolfgang
 
G
Gianty kommentierte
Klar habe ich das Noct noch und fotografiere nach wie vor sehr gerne damit - auch bewegte Motive. Allerdings darf ich die Fotos nicht zeigen, da die Damen nicht voll bekleidet sind.
 
Beuteltier kommentierte
Und wegen des DX-Objektives, bei dem die Z6 zwingend auf DX-Crop umschaltet, hätte ich bei deiner Aufgabenstellung keine Probleme beim AF erwartet, sondern bei der hohen ISO.
 
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Gianty kommentierte
Hohe ISO Werte schrecken mich bei der Z6 nicht. Darüber mache ich mir bis 3.200 keine Gedanken.

Bzgl AF war ich deshalb positiv überrascht, da ich mal ein Fremdobjektiv ( 1,4/23mm ) zum testen hatte, welches in weitaus einfacheren Situationen einfach nicht richtig scharfstellen wollte. Da bin ich fast ausgeflippt.

MF hatte ich zwischenzeitlich mal probiert. Das Licht war jedoch so wechselhaft, dass ich nicht erkennen konnte ob das Motiv scharf war oder nicht. Klar - ich hätte abblenden können. Dann wäre die ISO aber etwas arg in die Höhe gegangen. Blende 2,4 fand ich als Kompromiss ganz gut.

Mit der Z9 sind auch ISO 12.800 kein Thema.
 
Was heißt schon "zeitgemäß"? wenn die digitale Kamera über die Ladentheke geht, ist sie eh schon "veraltet". Die Hersteller haben das Nachfolgemodell längst in Planung. Wenn das vorhandene Modell meine Ansprüche erfüllt, spielt zeitgemäß überhaupt keine Rolle. Außer ich bin so bekloppt immer das Neueste haben zu müssen...

Mit so einer Ausrüstung und Ilford XP-2 (C-41 im normalen Fotolabor für "Buntfilme") oder SFX 200 (mit erweiterter Rotemfindlichkeit für Landschaften) im eigenen Labor ist man für SW absolut up-to-date...
 
Kommentar
Wie immer hängt es von den Motiven ab. Es gibt sicherlich Situationen und Genre, wo eine Z6 völlig ausreichend ist.

Ich habe mir kürzlich sehr günstig noch eine A7RIII gekauft (in etwa mit der Z7II vergleichbar) und nutze sie mit diversen manuellen Objektiven und mit SWW, wo der AF nicht entscheidend ist. - Ich mag den 42MP Sensor... der ist einfach Klasse.

Bei meinen Kameras an denen ich AF Objektive nutze, habe ich meist die AF-C Einstellung und Tracking mit Motiv-Erkennung, vorne hängen dann auch häufiger lichtstarke Festbrennweiten dran, ja und für so was würde eine Z6 einfach nicht funktionieren. Selbst würde ich also keine Z6 nehmen.
 
C
Christian B. kommentierte
Diese Frage kann ich Dir leider nicht beantworten, weil ich erstens keine Z6 (mehr) habe und zweitens weder auf so einer Veranstaltung war noch die geringste Lust verspüre, eine solche zu besuchen. Du musst Dir für dieses Experiment also bitte selbst eine Z6 (bekommt man recht günstig gebraucht) und ein Plena besorgen. Danke im Voraus für den Bericht hier im Forum.
 
Christoph Blümer kommentierte
Schon die Z6ii/Z7ii konnte sich "bei Buntlicht an der Pupille festbeißen und bei AF-C und Tracking treffen" - die Z6iii bzw. Z5ii kann es nochmal deutlich besser, keine Frage. Der diesbezügliche Unterschied zwischen Z6 im ersten Firmwarestand vor der AF-Verbesserung und der Mark II ist allerdings erheblich.
 
HaDiDi kommentierte
Hast Dus mit dem Plena, oder mindestens mit einem 85/1.8 offen bei entsprechenden Veranstaltungen probiert?
Und dann nicht mal ein Treffer, sondern ruckzuck auf der Pupille, die Person tanzt, bewegt sich , der AF bleibt auf der Pupille und 70-80% präzise Treffer. Quasi keine Falsch-Positiven, d.h. das Auge wird angezeigt, aber der AF liegt beim Bild auf den Wimpern , oder der Nase. (Das kann z.B. Fuji ganz toll.)
 
Christoph Blümer kommentierte
Wenn ich es nicht mit dem AF-S 1,8/85 erfolgreich probiert hätte, würde ich es nicht schreiben. Es geht zweifelsohne noch deutlich besser, wovon ich mich sehr eindrücklich bei einen Test der Z5ii überzeugen konnte, aber so schlecht, wie Du es immer redest, weil Du nur die Ur-Version der Z6 kennst, ist es nun doch nicht.
 
Christoph Blümer kommentierte
Ich habe auf die Schnelle (bin gerade erst von einer WE-Reise zurückgekehrt) ein Beispiel gefunden, Weihnachtsmarkt Speyer mit dem 1,8/85 AF-S an der Z7II - nicht f/1,8, aber f/2,5, bei ISO 1000, eher statisch, nicht bewegt. Ich habe den Augen-AF benutzt, der ziemlich gut auf die Augen sprang.

Hier ein 16,7 MPix-Ausschnitt aus 45 MPix:



Und hier ein "100%"-Ausschnitt aus dem Ausschnitt, also effektiv >>"100%". Der AF hat das linke Auge des Mannes, das hinter dem dicken und spiegelenden Brillenglas sichtbar war, erkannt und angesteuert - die Wimpern sind einzeln differenzierbar (wie gesagt: ISO 1000 und mehr als 100%!):



Ich fand das ganz okay.
 
Wie immer, es hängt nicht von der Kamera sondern vom Fotografen ab was rauskommt und wenn ich deine tollen Bilder anschaue bin ich mir sicher, die wären mit einer Z6 mit Sicherheit nicht schlechter.
 
3 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Wen redest Du an, liebe @Berta , den TE @Gianty ? Die Bilder hier sind doch mit einer Z6 gemacht….
 
Berta kommentierte


Eigentlich galt mein Kommentar

HaDiDi

sorry da ist etwas schiefgelaufen.
 
HaDiDi kommentierte

Dank fürs Lob.
Ja, müsste ich mit einer Z6 leben, weil es für mich keine andere Kamera gäbe, dann würde ich damit auch ein paar ordentlich Fotos hinbekommen. Aber warum soll man sich mit antiquierter Technik rummühen, wenn es heute von Nikon, Sony und Canon Kameras mit präzisem AF gibt. Für meine Motive hat ein guter AF eindeutig Vorteile.
 
In einem Punkt wird AF völlig überbewertet, auch wenn sich die Sache mit KI in Zukunft möglicherweise verbessert. Jedenfalls kann meine Kamera einfach nicht wissen, wo ich die Schärfe haben will. Gerade bei Motiven mit starker Tiefenstaffelung fokussiert die Kamera dahin, wo sie es für richtig hält. Was nur bei mir zu 70-80% NICHT der Fall ist. Deshalb schalte ich den AF auch nur sehr selten auf volle Automatik.
 
1 Kommentar
Christoph Blümer kommentierte
Das ist ja auch das Grundproblem mit der Augen- bzw. Gesichtserkennung z.B. bei Bühnenperformances. Automatisch wird halt irgendeins der Gesichter scharf, aber nicht notwendigerweise das gestalterisch sinnvollste. Man muss da schon manuell den Tracker aufs gewünschte Gesicht setzen.
 
Die Sensorseitige BQ (24MPix) hat sich seit der D750 kaum geändert/verbessert. Daher ist die Z6 diesbezüglich immer noch sehr zeitgemäß. Die letzte Hochzeit hat sie jedenfalls, zusammen mit der Z8, prima gemeistert. Die ZF, die ich auch habe, hat den moderneren Prozessor und daher den besseren Autofokus und einen besseren, richtig guten IBIS. In diesen Punkten ist die Z6 überholt worden. Wenn es also sehr dunkel ist, oder wenn Vögel oder anderes Getier fotografiert werden wollen, dann nehme ich eine der neueren Kameras - Frösche gehen auch super mit dem Vogelautofokus...
 
Kommentar
Das ewige Thema AF, klar KI ist gut wenn man es selbst nicht kann oder zu faul zum denken ist.
Eigentlich bin ich immer froh wenn ich die ganzen AF Spielereien umgehen kann. Also für meine Zwecke genügt eine Z6, gut ich habe die Z6II aber mit den ganzen Firmware Updates gleicht sich das ja aus, früher waren die einstelligen Nikons die schnellsten, ich weiß nicht ob das heute noch so ist, lt. HaDiDi kanns eine Z5II ja jetzt genauso gut wie die großen.
Eine Z6 ist immer noch zeitgemäß, zumindest für den der versteht mit ihr umzugehen.
 
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W
WolframO kommentierte
Wer KI sinnvoll nutzt, ist nicht zu faul zum Denken oder kann etwas nicht. Er hat sich weiterentwickelt.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Ich gewöhne mich erst ganz langsam daran, KI zu nutzen. Begeistert bin ich von KI nicht, erkenne aber das Potential. Im Gegenteil: Ich fürchte es sogar und hoffe, wir nutzen es richtig. In der Fotografie wurde uns schon viel prophezeit, was aber stets in der Praxis und in der Akzeptanz gescheitert ist. Ich erinnere an die "Motiverkennung" der F401 oder die Nachrüstung von Intelligenten Funktionen per Chipkarte in der Minolta Dynax 7000. Alles Totgeburten. Mit zuviel KI brauchen wir keine Fototechnik mehr, synthetisch geht schon heute nahezu perfekt, der letzte Nörgler wird spätestens in einem Jahr den Mund halten. Eines ist klar: Man kann KI mögen oder nicht, aber es wird kein Weg daran vorbeiführen. Je eher wir das akzeptieren, desto produktiver.
 
HaDiDi kommentierte
Eine Z6 ist immer noch zeitgemäß, zumindest für den der versteht mit ihr umzugehen.

Das klingt für mich zu positiv und Nikon wird nicht in die Pflicht genommen. Nikon hat mit der Z6 eine Kamera (hektisch ) auf den Markt geworfen, die beim AF (im Vergleich zum Wettbewerb) große Defizite hat/hatte. Natürlich gibt es immer ein workaround. Natürlich kann ein guter Fotograf auch technische Defizite (teilweise) ausgleichen.

Ich will aber nicht die Entwicklungsdefizite eines Herstellers durch einen aufwendigeren Workflow ausgleichen müssen, zumal Nikon die Z6 ziemlich teuer verkauft hat, also so, als wenn sie schon beim AF mithalten könnte.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Also wenn ich mich richtig erinnere, hat Nikon mit Z6 und Z7 seinerzeit ziemlich abgeräumt. Natürlich sind Tests immer mit Vorsicht zu genießen. Manche zu euphemistisch, andere reine Gefälligkeits-Reviews. Soweit klar. Dennoch sind Tests eine gute Basis, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Und der sah so aus, dass beide Kameras gegen ihre damals direkten Sony-Konkurrenten für ähnlichen Preis und auf ähnlichem Entwicklungsstand gut aussahen. Verdammt gut. Vielleicht nicht beim AF, denn der wirklich nicht berühmt. Er war aber auch nicht katastrophal schlecht.
Es wird immer gerne kolportiert, wie schlecht Kameras der Weltgeschichte im AF waren. Gerade Nikon hat da mit F501 und F4 immer wieder einen drüber gekriegt. Aus heutiger Sicht kann ich z.b. über die F501 sagen: Wenn man mal jeden unfairen Vergleich mit modernen Systemen aussen vorlässt, war das Ding mitnichten so furchtbar. Habe neulich eine auf dem Flohmarkt erstanden, eigentlich nur für die Linse die dranhing. Die Kamera steht nun in der Vitrine, aber ich hab sie vorher natürlich mal getestet. Und muss sagen: Der AF taugt definitiv als Scharfstellhilfe für Fehlsichtige und als Komfortfunktion. Er genügt in vielen Lebenslagen völlig und selbst fast 40 !!!!! Jahre nach ihrem Erscheinen ist das Teil brauchbar.
Letztlich ist doch der Knackpunkt: Solange die Kamera nicht weiß, was ich scharf und unscharf haben will, bin ich manuell schneller.
 
Ich fotografiere selbst sehr viel mit der Z7, welche ja bis auf mehr MP der Z6 entspricht. Grosse Defizite beim AF kann ich nicht erkennen. Auch wenn ich frontal meinen Hund fotografiere, wie er auf mich zu kommt. Und dies mit einem 2.8er wie dem AF-I 300. Auch mit dem 50/1.4 AF-S bei f/2.0 war es kein Problem, der AF kann jeweils folgen, bis der Hund (etwa Labrador Grösse) die ganze Bildhöhe füllt. Erst danach kommt er nicht mehr nach, also wenn ich Hunde- Gesichtsportraits im lauf machen wollte, ja dann....

Ich nutze aber auch recht wenig von den Features. Solche Sachen mache ich immer noch ganz einfach mit einem AF Feld. Ich tu mir das vorher hin, wo ich das haben will, und dann halte ich das auf den Augen. Rest ist Aufgabe der Kamera.

Augen AF habe ich neulich mal für ein paar Portraits mit dem 24/1.4 L an der EOS R genutzt, aber insgesamt mach ich das selten. Landschaft ist mein Hauptmotiv, da passt ein AF Feld und AF-S, u.a. funktioniert der auch bei sehr wenig Licht viel besser als der AF-C, dessen Tracking Funktion es bei Landschaft nicht braucht. Für bewegte Motive muss ich das schon auf AF-C umstellen. Dann noch von einem Feld auf was Anderes umstellen? Ja kann man, aber wieso, wenn es auch mit einem Feld geht? Gesichtserkennung brauche ich dann, wenn meine beiden Teenies mal wieder komische Gesichter machen wollen, sobald sie merken, dass ich fotografiere. Da bleibt <1 Sekunde um das Foto zu machen, dann macht es Sinn. Grade in Kombination mit dem 24mm, wo nachher sicher genug drauf ist.
 
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