... ich mich frage, ob ich nicht verrückt bin, weil ich ein
paar 1000 EUR zu viel ausgegeben habe, und ein paar Kilo zu viel mit mir rumschleppe. ...
Mir ist niemand persönlich bekannt, ob im Verein oder sonst der auf den Gedanken käme seine Fotoausrüstung gegen ein Smartphone zu tauschen, weil es einfach nicht dasselbe ist.
Warum? Wenn man von einem individuell akzeptierten Niveau des Rauschens bzw. Nicht-Rauschens ausgeht, leisten APS-C-Kameras heute so viel, dass damit "rauschfreie" Bilder in den meisten üblichen Situationen machbar sind. Wem das nicht genügt, der greift eben zu Vollformat. Was aber die Handykameras leisten, entspricht dem Niveau einer APS-C von vor 10-12 Jahren, und das ist nach heutigem Geschmack eben oft nicht mehr prickelnd.Stimmt! Der kleinere Sensor rauscht schneller. Dieser Argumentation nach dürfte aber auch keiner hier MFT, APS-C oder Kleinbild nutzen, sondern müsste ausschließlich mit Mittelformat rumrennen.
Keineswegs. Eher Ausdruck dessen, welches Niveau an Rauschfreiheit heute der breiten Masse ambitionierter Foto-Hobbyisten genügt.Doppelmoral.
Dann hätte er vermutlich die gleiche Ausstellung mit einer SLR und einer einzigen FB, z.B. 35mm, ebenso hinbekommen, weil er anstatt ein Bild zu gestalten mit der Auswahl zwischen seinen offensichtlich zu zahlreichen Werkzeugen beschäftigt war - ein wohlbekanntes Phänomen und in vermutlich jedem Fotoclub zu erleben, wenn solvente Herrschaften ihre mäßig vorhandenen fotografischen Fähigkeiten mit dem Kauf irre teurer Kameras und Objektive zu kompensieren versuchen, aber trotzdem hinterher nicht sehr viel Besseres herauskommt.Tauschen zwar nicht, aber 2015 war ich auf einer Fotoausstellung, die ein bislang eingefleischter Perfektionist im Rentenalter per iPhone getätigt hatte. Und oh Wunder: seine Werke waren erheblich ansprechender, als das, was er all die Jahre mit GF, MF und (D)SLR abgeliefert hatte. Nicht die technisch perfekte Pixelsammlung, die Bildaussage war's! :up:
Tauschen zwar nicht, aber 2015 war ich auf einer Fotoausstellung, die ein bislang eingefleischter Perfektionist im Rentenalter per iPhone getätigt hatte. Und oh Wunder: seine Werke waren erheblich ansprechender, als das, was er all die Jahre mit GF, MF und (D)SLR abgeliefert hatte. Nicht die technisch perfekte Pixelsammlung, die Bildaussage war's! :up:
Ermöglichen doch Smartphone und Co. den Zugang für ansonsten kaum erreichbare Fotomotive, da sie von der Umwelt als solches kaum wahrgenommen werden. Selbst an Orten, die für klassische Fotogeräte praktisch tabu sind, kümmert sich kaum noch jemand darum.
Ermöglichen doch Smartphone und Co. den Zugang für ansonsten kaum erreichbare Fotomotive, da sie von der Umwelt als solches kaum wahrgenommen werden. Selbst an Orten, die für klassische Fotogeräte praktisch tabu sind, kümmert sich kaum noch jemand darum.
Für unauffällige Street-Fotografie ......
........braucht man nicht am ausgestreckten Arm vor sich her zu tragen wie eine Monstranz, sondern man kann mit ausgeklapptem, waagrecht gestelltem Monitor sozusagen "aus der Hüfte schießen".
Absolut richtig.
Selbst an Orten wo Kameras verboten sind (zB Museen) wird kaum etwas gegen Handy Knipser unternommen, das konnte ich bereits mehrfach feststellen. Es wird gerade von der älteren Generation (Aufsichtspersonal) noch nicht als "Bedrohung" wahrgenommen. Ist ja nur ein Telefon, oder....?
Stimmt 30 Leute die am ausgestreckten Arm ein Ei-Smartphone durch die Gegend tragen
fallen nicht so auf wie ein Mensch mit DSLR
Schade, dass du alles, was nicht DSLR entspringt, als "niveaulose Massenware" bezeichnest.
Also wenn ich mir mein Telefon direkt vors Auge halte, dann sehe ich nichts mehr.Ich weiß zwar nicht auf welchem Planeten ihr lebt, aber als Fotograf kann ich mit einem Handy genauso wie mit jeder DSLR fotografieren. Ich käme nie auf die Idee mit ausgestreckten Arm zu fotografieren.
Das kommt noch hinzu, fürs Handy gibt es keinen Dioptrinausgleich.Im übrigen gibt es genügend Menschen die aufgrund ihrer Alterssichtigkeit ihre DSLR ebenso entsprechend weit vom Gesicht weghalten, weil sie sonst die Details am Monitor nicht mehr erkennen können.
Hätte er definitiv nicht. DSLR ohne Stativ, für ihn ein Unding und somit wäre jegliche Dynamik bereits vor der Aufnahme gestorben.
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