Insekten ohne Makro, Reh ohne Tele - Und trotzdem...

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Jetzt ist er seit dem vergangenen Herbst wohl endgültig technisch tot, der VR vom geliebten AF-S DX Nikkor 18-105/3,5-5,6 G ED VR (Kit), doch da dem Objektiv selbstverständlich weiterhin dies Thema gewidmet bleibt, steigt halt die Herausforderung geringfügig. Und gelungene Bilder aus den Grenzbereichen, in denen es vermeintlich nicht geeignet scheint, werden eventuell seltener - besonders in der dunkleren Jahreshälfte...

Aber laß' ich mich davon klein kriegen? Im Gegenteil: In der sehr weit fortgeschrittenen Dämmerung sind folgende Bilder mit Stativ (VR tot, Stativ erwacht aus Dornröschenschlaf) entstanden. Als Gast durfte ich vom geschlossenen Ansitz eines guten Bekannten beobachten - die Ergebnisse sind natürlich gecroppt bis zur Schmerzgrenze...

Was zählt: Der VR ist tot, die Herausforderung lebt


Als erstes erschien die tragende Ricke und ließ sich fast 40 Minuten das Salz vom Leckstein schmecken,
natürlich immer wieder sichernd nach allen Seiten...






Schließlich entfernte sie sich, als zwei jüngere Rehe erschienen - mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Töchter aus den Vorjahren. Auch sie
hielten sich geraume Zeit an der Stelle auf, entfernten sich, kamen wieder...




Auch das folgende Bild täuscht schon über die wahren schwierigen Lichtverhältnisse hinweg, dennoch
bzw. gerade deshalb werde ich es wieder versuchen und mit den lumpigen 105mm losziehen - zumal mir von
dem Beobachtungspunkt noch Rehbock und Wildkatze (!) zugesichert wurden...
(Reh in der Bildmitte)





Schlußbild ohne Wild, plötzlich aufsteigender Dunst - Nachdem sich die Rehe gemächlich entfernt haben, nutzten wir
ebenfalls die Gelegenheit und verließen vorsichtig den Ansitz, um nicht störend aufzufallen...





 
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Fündig geworden auf der Suche nach den Ukraine-Farben in der Natur für eventuelles Fotoprojekt:
Wir wollen uns die Tage nochmal treffen, er (oder sie?!?) hat mir für's nächste Mal eine bessere Pose
auf einer noch schöneren Blüte zugesagt...




 
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Aus der Not eine Tugend machen oder, eher technisch formuliert:
Bestimmte Motive ohne Rücksicht auf Verluste mit Objektiven fotografieren, die nicht unbedingt
dafür konstruiert sind - das war die selbstauferlegte Challenge hier in diesen Threat!

Jetzt trat nach langem Anlauf endlich ein Tamron SP 70-200/2.8 Di VC USD G2 in mein fotografisches Leben,
und was soll ich schreiben: Auch für dies Glas lassen sich Herausforderungen finden, die man mit entsprechend spezialisierteren
Linsen vermutlich leichter meistern könnte!

Es geht also gelegentlich auch hier mit frischen Bildern weiter, momentan trainiere ich noch kräftig
den Umgang mit dem Tamron auch und gerade im Sinne der Challenge...



Motiv in Bodennähe




Motiv in Bodenferne - Stehend fotografiert @ 200mm ohne Stativ
im Abendlicht unter dem Motto: Was leistet die VC wirklich...


 
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Und wieder kein Makro, nur mit dem ebenfalls neuen Tamron SP 24-70 f/2.8 Di VC USD G2 als Testbild geschossen!
Hilfreich war tatsächlich die für mich (und meine Knie) neue technische Innovation "Klappdisplay" an der ebenfalls neuen Kamera...


 
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Spontan fotografiert beim Grillnachmittag bei Freunden:
Der Teller war halt so schön bunt!
Aber dabei unbedingt das 70-200 einsetzen? Ich musste mich ganz schön weit zurückbeugen...



 
2 Kommentare
Wuxi kommentierte
Wenn Veganer grillen…
 
69er_piano kommentierte
@Wuxi Das war nur ein durchaus leckerer bunter "Knabbern-Teller", den irgendwer anonym dazu gestellt hat! Ansonsten haben wir alle grilltypisch konventionell gegessen. Ich möchte hier aber nichts rechtfertigen und auch keine weitere Diskussion lostreten...
 


Eigentlich ging es ja um die Farben und die Bäume
- zumal rechts und links des Wegs die Forstwirtschaft gerade ganz elend heftig wütet -
als sich in der Ferne der durchaus forstbekannte Rehbock
dekorativ auf den Weg platzierte!

Für seinen Spontan-Auftritt waren dann die aufgesetzten 200mm doch zu wenig...


 
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