Im Tempel der Venus...

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comabird

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... finden schon lange keine Lichtspiele und Dunkelmunkeleien mehr statt. Schön finde ich immer wieder die Namensgebung solch ehemaliger Spielstätten, die umgehend die verstaubtesten Assoziation, von billigen SF-Filmchen, bis hin zu jodelnden Lederhosen erwecken. Als soziologische Nebenwirkung, wird sich damit auch in diesem Ort, der Erstkontakt der Dorfjugend mit dem anderen Geschlecht, von der legendären letzten Reihe, in die Virtualität verlagert haben. Womit dann auch die schöne Frage, "gehen wir in's Kino oder sehen wir den Film?", mittlerweile obsolet sein dürfte.



 
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Ein typischer und guter David. Gefällt mir sehr gut, witzig auch der Pfeil bei Simon&Simon der hintergründig auf das Fernsehen als ein "weg vom Kino" hinweist...
 
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Auch mir gefällt das Bild und die damit sogleich verbundenen Assoziationen/Erinnerungen.

Nicht desto dennoch bin ich ob der Perspektive bzw. der Proportionen irnkwie irritiert, weiß noch nicht genau warum, werde mal in mich gehen!



Gewunken vom
Johannes
 
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der Pfeil bei Simon&Simon der hintergründig auf das Fernsehen als ein "weg vom Kino" hinweist...

Die Assoziation hatte ich auch.

Ich schau' ansonsten erstmal in die weisse Mitte des Bildes und wandere dann von dieser Leere automatisch zu den Details, das gefällt mir. Die Schieflage durch die Steigung des Weges ist allerdings gerade so schwach ausgeprägt, dass sie mich irritiert.

David, ich weiß, Du beschneidest nicht. Aber deck' doch mal eben ganz kurz die zwei unteren Drittel des Gehsteiges ab.

Viele Grüße,

Marcus
 
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Liegt wohl daran, dass die Straße nach rechts hin abfällt. Hat mich auch schon etwas irritiert - da der obere Teil gerade ist. Trotzdem, schöne Impression! :up:
 
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Ich hadere etwas mit dem Reifendienst. Weiß noch nicht so recht, ob ich diesen Teil des Bildes gut finde oder nüch. Mmh.....
Wenn ich mich recht erinnere, waren das damals in diesen Örtlichkeiten eher Schattenspiele.
Edit... Mir gefällt´s doch, aber nur wenn die hängende "S"-Röhre original ist.
 
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Die kontrastreiche Ausarbeitung von Wandstruktur und Neonreklame finde ich noch gut. Das nicht vorhandene Spiel mit der Perspektive machen das Foto für mich zu einem gerade ausgerichten Abbild einer Kinofassade und somit etwas platt und langweilig, ohne jegliche Atmosphäre.

Grüße,

Jochen
 
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Hallo David.
Die helle langweilige Wand schreit geradezu nach einem eyecatcher.
( klugscheißmodus an ) Ich könnte mir ein gutes graffiti oder so vorstellen.( klugscheißmodus aus )

Gruß
Karl-Heinz
 
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Mich stört der etwas enge Beschnitt links und rechts. Die Türen sind ja geradezu an den Rand gedrängt. Ausserdem passt für mich nicht die schiefe Strasse bei einem ansonsten sehr mittigen Bild.

Die kontrastreiche Comabird-Bearbeitung gefällt mir dagegen - wie immer - gut.
 
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...Wand schreit geradezu nach einem eyecatcher.
Ich könnte mir ein gutes graffiti oder so vorstellen...

..ich könnte mir `ne dralle "Fellini-Venus" da vorstellen...!

David, wie wärs mit `ner "Freigabe zur Montage"? ..so als Projektionsfläche für die Phantasien der Forenten...
 
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Mich stört der etwas enge Beschnitt links und rechts.

Mehr ist bei 14mm an DX nun mal nicht drin. Direkt daneben sah es gruselig uninteressant aus (Dönerbude) und ausserdem hätte ich dann auch den Himmel mit drauf gehabt.

David, wie wärs mit `ner "Freigabe zur Montage"?

Nur zu!

Mir gefällt´s doch, aber nur wenn die hängende "S"-Röhre original ist.

Ist sie. Und das schon mittlerweile mehrere Jahre. Wenn das keine Qualitätsarbeit ist.

...aber wie Peter schon sagte,
wo ist der Stuhl?

Drinnen. Vermute ich mal. :winkgrin:
 
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Also, ich muss da nochmal bei:
Ich will mich ja nicht blamieren, aber ich habe ein Problem mit den Proportionen.
Der Gehweg sieht für mich so aus, als habe die Kamera auf dem Boden gelegen, ganz nah bei den Pflastersteinen.
Für meine Optik ergeben sich zwei Reihen Pflastersteine und dann kommt schon die Wand des ehemaligen Lichtspielhauses.
Die Reihe Pflastersteine ist lediglich unterbrochen von mehreren Reihen kleinerer Pflastersteine, die dunklen.

Wahrscheinlich aber gibt es in Berlin (von dort stammt doch wohl das Bild) Plätze, Höfe oder dergleichen, die so große und entsprechend geformte Betonplatten verbaut haben.

Also, mit anderen Worten, ich bekomme das Bild nicht ganz zusammen in meinem Kopf, ... macht ja nix, ich arbeite dran.
Als ich noch in Berlin gewohnt habe, habe ich solche Plätze nicht gesehen, ... aber da war ich auch noch jung ...


Gewunken vom
Johannes
 
Zuletzt bearbeitet:
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...als habe die Kamera auf dem Boden gelegen, ganz nah bei den Pflastersteinen.

Nicht ganz, Johannes. Tatsächlich wurden die Aufnahmen (ausnahmsweise) im Stehen aufgenommen. Und ich möchte doch höflichst darum bitten, dass jetzt niemand folgert, ich wäre einen Kopf kürzer, als ein Dackel. :threat:

Als ich noch in Berlin gewohnt habe, habe ich solche Plätze nicht gesehen, ...

Perfekt gesehen. Diese Art Pflasterung gibt es tatsächlich nicht in Berlin. Dieser Musentempel befindet sich knapp südlich, in Beelitz. :up:

Das der Stuhl nicht wegkommt.

Na, hör mal! Ich klau doch keine Stühle. Obwohl ich heute einen gefunden habe, bei dem es mich gejuckt hat.
 
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Hallo David, ein sehrschönes Bild. Schade, daß diese Kinos alle langsam verschwinden.
 
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Das nicht vorhandene Spiel mit der Perspektive machen das Foto für mich zu einem gerade ausgerichten Abbild einer Kinofassade und somit etwas platt und langweilig, ohne jegliche Atmosphäre.

Um ehrlich zu sein ging mir dieser Gedanke auch kurz durch den Kopf aber irgendwie hat er sich sehr schnell verflüchtigt. Diese Fassade ist schon etwas mehr als nur eine Kinofassade, hier hat Leben stattgefunden und dies kann man dem Bild entnehmen. Das muss man erst einmal sehen und dann auch noch umsetzen. Meiner Meinung nach ist es nicht "nur" abfotografiert.
Darüberhinaus hat es David mal wieder geschafft, dem Bild den richtigen Schliff durch seine Bearbeitung zu verpassen - Super. Die macht das Bild in meinen Augen dann perfekt.

Also alles in allem ein Bild welches mich anspricht und SO nicht von vielen Fotografen realisiert werden kann.

Gruß
Matthias
 
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Hallo David,

das Bild erzählt eine Geschichte, in meinem Kopf lief regelrecht ein Film ab, als ich es betrachtet habe. Nur wie schon von Johannes gesagt, bin ich dann an den Platten hängen geblieben. Die haben irgendwie nicht in die Perspektive gepasst. Ich hatte automatisch die Assoziation zu Knochensteinen. Doch das was ich auf dem Bild sehe ist zu groß für Kochensteine, der Fotograf hätte für das Format der Steine eigentlich auf dem Boden gelegen haben. Das passt dann aber nicht zum Rest des Bildes.

Langer Rede kurzer Sinn: Ohne das Pflaster wäre es für mich ein perfektes Bild.

Gruß

Heiner
 
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