ich bin kunde, ich will (sollte) ...

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bk.968 schrieb:
früher konnte man ein gehäuse locker 10 jahre nutzen und aktuelle sensoren gabs günstig im 36er-pack!

was machen wir digital-fuzzies?
wir lassen uns im 2-jahresrhythmus über den tisch ziehen!

ich werd jetzt nicht auf den rechenkünsten der milchmädchen herumhacken (da zieht man sich schnell den zorn der restlichen weiblichkeiten zu )

aber rechne das ganze mal inkulsive film durch

meine d80 hat mit speicherkarten ca 900 gekostet und ich hab damit ca 3,5k bilder im jahr gemacht
wenn ich jetzt sage ich hätt mir ne gebrauchte f100 für 300€ geholt und ein film kommt mit entwickeln und co auf ca 3€/ rolle hätt mich die kombi bereits 600 gekostet. nächstes jahr wär sie preisliche schon gleichgezogen mit der d80 und in 5 jahren (was ich mal grob veranschlagt hab bis ich die d80 ersetzen will) wärs mir analog schon doppelt so teuer wie digital gekommen

du siehst mein lieber bk.0815, man kann sich jede investition schönrechnen :winkgrin:
 
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Du kannst es als Absicht interpretieren - die Ursache liegt jedoch wo anders.

1) Das Bauteil mit den hoechsten Kosten ist der Sensor
2) Entwickler versuchen ein "balanced system" herzustellen - Sensor, Speichergeschwindigkeit, etc, ...
3) Jehr mehr Integration zwischen den einzelnen Bauteilen herrscht, desto schwerer ist der Austausch eines einzelnen. Zum vergleich: Wie oft hat sich bei CPU's der Sockel veraendert? Aufgrund vieler neuer Innovationen, die im alten Sockel Design nicht vorgesehen waren.

Diese Art der "Interoperabilitaet" wird kommen, aber erst wenn die Innovationsgeschwindigkeit aller Hersteller so weit abgenommen hat, dass Austauschbarkeit technisch und kaufmaennisch realisierbar ist und von Kunden auch gewuenscht wird.

Mach einfach den Zeittest:
Die D1 hatte ungefaehr eine CF Schreibgeschwindigkeit von 600KB/sec. Welchen Standard haette Nikon 1999 nehmen sollen (der technisch und kostenmaessig realisierbar war) damit wir noch immer die Innovationen moderner CF Karten nutzen koennten (zBsp 40MB/sec)?
Ditto mit der inCamera CPU, Datenleitung vom Sensor zur Elektronik, ganz zu schweigen von Veraenderungen ausserhalb der Kamera (VR, G, D ,...)

LG, Andy
 
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smashIt schrieb:
du siehst mein lieber bk.0815, man kann sich jede investition schönrechnen :winkgrin:


brilliant, lieber smashIt! na eigentlich doch thema verfehlt. 6. setz dich!

hier gehts doch um d2xs (4.600 steine) kaufen, und statt mit einem upgrade für 1.000 muss es die d3 für 4.900 sein, während man die d2 den late-adopters zum frass vorwirft ...

(oder d200 -> d300)
 
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na da gehts doch noch einfacher:

upgrade von d2 auf d3 würde heisen:
neuer verschluss + sucher + spiegel-> neues gehäuse
generell neue hauptplatine + af-modul
bleibt glaub ich nur noch der deckel das akkufachs und die augenmuschel über. zahlt sich allso nicht im geringsten aus

upgrade d200 auf d300:
neue hauptplatine
neues af-modul
neuer sucher
dann noch das ganze zerlegen, zusammenbaun, justiern, testen
ich glaub da legst so 1000-1200 ab
und dann hast immer noch nen alten verschluss und n kleines display in dem abgegammelten gehäuse

3 mal darfst raten warum das nicht angeboten wird

bei meinem pc hab ich übrigens ein 10 jahre altes gehäuse im einsatz das immer noch brav seinen dienst verrichtet. und wie bei der cam is das eher n billiges teil, und nicht das was horende kosten verursacht.
 
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Dazu kommt, dass ich meine D2X genauso behalten will, wie sie jetzt ist.
Wo es machbar war, hat Nikon ja genau das gemacht: D1X powered up (kostenpflichtig), D2X neue Firmware (kostenlos).
 
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Hallo,
gerade die Computertechnick zeigt aber das es sehr wohl möglich ist sich über Generationen mit Hardwareuptates einigermaßen auf dem neuesten Stand zu halten, erst wenn eine neue Technik zur Marktreife gelangt, muss man komplett neu kaufen. Beispiele: ich habe jahrelang immer nur das Mainbord, den Speicher und die CPU gewechselt, das Gehäuse, das Netzteil, die Lüfter und die Laufwerke blieben die Gleichen. So hatte ich zu Beginn erst einen Intel mit 33 MHz CPU, daraus wurde später ein AMD 80MHz, danach ein Intel 100MHz es folgte ein Intel 133 Mhz und dann irgendwann ein 200MMX und wie gesagt immer in dem selben Bigtower, natürlich wurde dann irgendwann eine neue Festplatte angeschafft.
Aber im Prinzip ist es genau das worum es in diesem Thread geht, es wäre sehr wohl möglich, eine Kamera so zu gestalten, das nur die entscheidenden Bauteile wie der Sensor und die dazugehörige Elektronik austauschbar wären.
Harald
 
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Harald schrieb:
ich habe jahrelang immer nur das Mainbord, den Speicher und die CPU gewechselt, das Gehäuse, das Netzteil, die Lüfter und die Laufwerke blieben die Gleichen.

also genau das, was mit dem eigentlichen pc nichts zu tun hat... äquivalent zu kamera: sucherabdeckung, bajonettverschluss und tragegurt...
 
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Mal im Ernst jetzt, ausser bei einer Softwareaktualisierung würde doch jedes Upgrade entweder sehr subtile mechanische Eingriffe und Austausche bedeuten, oder eben ein modulares (zumindest inneres) System.

Bei den heutigen Produktions- und Fertigungsmethoden kann man doch fast ausschließen, dass das erste de facto funktionieren würde. Und der modulare Ansatz würde auch nicht annähernd in heutigen Preisregionen zu verwirklichen sein, zumal damit zu einem Zeitpunkt x irgendwelche Vorentscheidungen getroffen werden müssten, die sich später zum Zeitpunkt y als falsch herausstellen dürften.

Mir kommt das alles ein wenig wie die Forderung nach irgendwas Ewigem mit variabler Paradiesoption vor...
 
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woici schrieb:
also genau das, was mit dem eigentlichen pc nichts zu tun hat... äquivalent zu kamera: sucherabdeckung, bajonettverschluss und tragegurt...
Also wenn schon, dann Netzteil=Batteriefach+Batterien
Bigtower=Gehäuse und wenn ich mit dem Sucher, dem Verschluss und hier insbesondere mit der Geschwindigkeit des Verschlusses zufrieden bin, könnte man sehr wohl in das Innenleben meiner D-100 einen 10MP Sensor der gleichen Konfektionsgröße mitsamt der Elektonik einbauen.
Und bei der Gelegenheit kannst du mir dann noch einmal erklären wieso das Bajonett nichts mit der Kamera zu tun hat, wolltest du in Zukunft die Objektive ankleben ??

Harald
 
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Wenn wir Nikon nicht im 2-jahres Rhythmus den ganzen neuen Krempel abkaufen,
geht es Nikon mal genaus so wie Minolta und das wollen wir ja nicht.
 
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die überschlagene kostenrechnung wurde ja oben ausfühlich dargelegt...

Harald schrieb:
Und bei der Gelegenheit kannst du mir dann noch einmal erklären wieso das Bajonett nichts mit der Kamera zu tun hat, wolltest du in Zukunft die Objektive ankleben ??

Harald

klar hat es was mit der kamera zu tun... ist aber statisch... oder wie meinst du das?
 
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ich versuche mal ein zwischen-resumee.

da stellt sich also einer hin und mosert über die recht teuren und vor allem kurzlebigen kameras der post-analog generation.

soweit find ichs noch normal. das anliegen an sich eigentlich auch ...

jetzt guckt euch mal die argumentationsrichtung der meisten (eurer) antworten an

UND DANN

überlegt nochmal kurz auf welcher seite vom ladentisch ihr in der regel steht



 
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Ich denke nicht, das wir uns über den Tisch ziehen lassen !
( weil, niemand wird zum Kauf gezwungen )
Wir wollen doch all die technischen Neuerungen der neuesten Gehäuse
haben, weil sie im Moment immer noch mit einer Steigerung der
Bildqualität verbunden sind ( hoffentlich !)
Die DSLR-Technik ist ja noch relativ neu und es finden noch sehr viele
Innovationen statt , die nicht zuletzt wir von den Herstellern fordern.
Sicher haben die Produktmanager es sehr gut verstanden, den
Amateur geschickt anzufüttern ( Vielleicht wäre Nikon ja in der Lage
gewesen in der D70 sofort den D3-Sensor zu verbauen ? ) Aber zu einem
Preis der den Amateur nicht auf digital gelockt hätte !
Die Paralelle mit den PC's sehe ich genauso wie einige hier .

Ich finde digital klasse, die Bequemlichkeiten ( bis 6 Uhr fotografiert und um
7 die Ergebnisse auf dem Bildschirm ) hätte analog nie erreichen können .

Der Nachteil ist vor allem, das die Robustheit einer FM2 oder F3 wohl nicht
mehr erreicht werden können, weil zu viel Elektronik verbaut werden muss.
 
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bk.968 schrieb:
überlegt nochmal kurz auf welcher seite vom ladentisch ihr in der regel steht[/SIZE]


Auf der Seite, die sich an neuen Dinger erfreut und die sich sehr darüber echauffieren würde, wenn dieses neue Ding so konstruiert wäre, das es für ewig funktioniert, denn das würde vielleicht die TCO senken, aber den Anschaffungspreis drastisch erhöhen und das würde mich sehr heftig stören.

Und falls jemand vond er anderen Ladentischseite mitliest: Nein ich will auf gar keinen Fall irgendsoeinen modularen Krempel, der nur alles verteuert, aber mir keinerlei Vorteile bringt.
 
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