Mogno ist ein kleiner Weiler im Tessiner Maggiatal auf 1180m Höhe, der seit dem 19. Jahrhundert nur noch im Sommer als Almdorf bewohnt wird.
1986 zerstörte eine Lawine die alte Kirche und gut ein Dutzend Häuser, wobei glücklicherweise niemand zu Schaden kam.
In den 1990er Jahren wurde die kleine, Johannes dem Täufer geweihte Bergkirche nach Plänen des bekannten Architekten Mario Botta neu errichtet.
Der gewagte Bau war zunächst äusserst umstritten, entwickelte sich aber rasch zu einer weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus bekannten Sehenswürdigkeit.
Die Kirche gleicht von aussen einem abgeschrägten Zylinder und hat keine Fenster; der Innenraum, in dem etwa 15 Personen Platz finden, wird von durch ein grosses Glasdach einfallendem Licht erhellt.
Ab der Mittagszeit wirft dessen Stahlgerüst bizarre Schattenmuster auf das Mauerwerk:
Dieses wiederum besteht aus sich abwechselnden Schichten von einheimischem Peccia-Marmor und Vallemaggia-Granit.
Die sich daraus ergebenden geometrischen Muster können den Blick stellenweise ziemlich verwirren:
Leider bin ich ein absoluter Dilettant bzgl. S/W-Konversion , würde mich aber dennoch über Anregungen, Kommentare und Meinungen Eurerseits sehr freuen !
Leider bin ich ein absoluter Dilettant bzgl. S/W-Konversion, würde mich aber dennoch über Anregungen, Kommentare und Meinungen Eurerseits sehr freuen !
Bin hin und hergerissen wg. der S/W Versionen. Natürlich sind die Mauerschichten superklasse für eine S/W Umsetzung geeignet. Auf der anderen Seite finde ich die blauen Himmelsblicke bzw. dieser Kontrast zum Mauerwerk sehr wesentlich für die Aufnahmen.
Schöne Bilder hast du mitgebracht! Die Sonne zwischen die beiden Träger zu platzieren ist eine tolle Idee, die mir gut gefällt. Die Bilder wirken in Farbe ruhiger. Für SW darf es mM kein Schattenspiel geben. Sonst wird es zu wirr. Früh am Morgen könnte das funktionieren oder bei bedecktem Himmel.