Daher kann man HEIF letztlich als einen Versuch sehen, einen übergreifenden Multimedia-Dateistandard für das Ökosystem von Apple zu kreieren, der Kunden an dieses bindet.
Für die Integration von HEIF und HEVC werden für Hersteller Lizenzkosten fällig, da es sich nicht um ein Open-Source-Format handelt.
Heißt das jetzt, daß ich künftig für jedes Pillepalle-Gerät kostenpflichtige Bildbetrachter kaufen muß, wenn jemand solche Dateien rumschickt?
Was wird mit Opera und Firefox? Weiße Flecken auf Internetseiten?
Das was ich bei den Vergleichsbilder sehe, ist der Wegfall der typischen Artefakte bei jpg, aber eine in etlichen Bildbereichen deutliche Weichzeichnung und Verlust des Schärfeeindrucks.Die Möglichkeiten und Features des Formats lesen sich gut.
Dafür gibt ein fettes "like" ...M... keine Bock mehr auf das wegrationalisieren meiner Klingeltöne, Formatänderungen meiner Bilder in inkompatible Teile, die neue Abhängigkeiten fordern. Das wegrationalisieren von Normanschlüsse (Kopfhörerbuchse)...
Also, ich ertrage den Tenor dieses Threads nicht.
Heif hat erst mal überhaupt nix mit Apple zu tun. Es ist ein neuer Bildstandard, der zusammen mit H.265 (Hevc) eingeführt wurde. Wer hier Apple kritisiert, diesen Standard zu unterstützen, der möge dies bitte auch für die Unterstützung von MP4 tun (H.264/Avc, H.265/Hevc), was übrigens ebenfalls Patente verwendet. Also wirklich ...
Ausserdem ist Jpeg echt angestaubt. Bursts, HDR, embedded Audio/Kurzvideo, Fokusstack, Depthmap,Transparenz, ... das alles muss heute mit einem Einzelbild zusammen speicherbar sein, da konnte ja Gif teilweise mehr ... Übrigens enthielt auch Jpeg patentierte Teile (für die Kompression).
Heif ist das erste Format (definiert 2015), das hier Besserung verspricht. Wer es nicht mag, kann ja bei .ppm bleiben ... Und ja, es muss sich nicht durchsetzen, hat Jpeg2000 ja auch nicht (die Verwendung von Heif ist optional). Und 2018 soll eine patentfreie Alternative fertig sein. Aber für die Unterstützung in seinen Betriebssystemen kann man Apple ja wohl unmöglich kritisieren, egal, wie sehr man Äpfel ansonsten hasst. Im Gegenteil, Apple hätte auch auf ein proprietäres Format setzen können, analog ALAC.
... für die Unterstützung in seinen Betriebssystemen kann man Apple ja wohl unmöglich kritisieren, egal, wie sehr man Äpfel ansonsten hasst.
Zitat stellvertretend.als Nutzer möchte ich selbst entscheiden wann ich welche Formate wie nutzen möchte.
(...) Dieses Gemaule ist eine Generationenfrage, die Alten maulen(...)
audiomac schrieb:Dann benutzt Du wohl kein RAW-Format
Naja, irgend jemand wird für die Patente/Lizenzen wohl Geld sehen wollen ... (oder erheben andere Einschränkungen, z. B. nur lesen, nicht schreiben oder so)[MENTION=78614]BerNik[/MENTION] Wie kommst du auf kostenpflichtig?
doch - aber ich publiziere meine Bilder nicht in einem RAW Format. Ich publiziere meine Bilder im .PNG oder .JPG Format, weil diese wirklich überall gesehen/gelesen werden können. Tatsächlich liegt mir das PNG mehr am Herzen, aber es gibt da Schwierigkeiten mit EXIFs, also stelle ich meist JPG ins Netz. Nur Negativscans (oder abphotographierte Negative) veröffintliche ich derzeit als PNG.
"Wenn Sie HEIF- oder HEVC-Medien über andere Methoden wie AirDrop, Nachrichten oder E-Mail freigeben, erfolgt diese Freigabe in einem kompatibleren Format, z. B. JPEG oder H.264."
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