Die Schmetterlingstramete ist ein weit verbreiteter Baumpilz und typischer Bewohner von Altholz. Im Haslimoos-Wald besiedelt sie einen alten Baumstrunk; die konzentrischen Zonen entstehen durch phasenweise unterschiedliches Wachstum. Als Saprobiont ernährt sie sich von totem Holz, baut Zellulose ab und führt die Naehrstoffe dem Kreislauf wieder zu. So beschleunigt sie den natürlichen Zerfall und schafft Raum für neues Leben. im Haslimoos-Wald.
Im Haslimoos werden derzeit mehrere Wiesen von Kühen und Rindern beweidet. Jetzt im Oktober ist es zu spät für einen Grasschnitt; zugleich sorgt das Vieh für eine natürliche Düngung vor dem Winter an. Ein Tankwagen sichert die Wasserversorgung, Gras ist reichlich vorhanden und heute scheint auch die Sonne.
Einige Tiere tragen kleine, blechern bimmelnde Glocken.
Die Haslimooswiese an einem sonnigen Herbsttag. Die Luft ist angenehm warm auf dem Spaziergang. Hinter der Wiese wird der Wald von Tag zu Tag farbiger. Und noch weiter hinten, am Horizont, verstecken sich die Schneeberge des Berner Oberlands hinter den Wolken.
Landwirtschaftsidylle am Waldrand: Einige Rinder weiden, andere liegen im Gras und wiederkäuen. Zwei inspizieren den Wasserwagen, eines versteckt sich im Schuppen. Und der Fotograf geniesst die Szene.
OM-3 mit 12-45mm
Beste Grüsse und ein wunderschönes Wochenende
Beat-Markus
Der Hallimasch wächst büschelweise auf Holz; er verursacht Weissfäule. Saison ist im Herbst; besiedelt werden Stämme, Wurzeln und Totholz. Aktuell sieht man ihn überall im Haslimoos-Wald. Er ist für Menschen nach gründlichem Durchgaren geniessbar. Roh ist er giftig und teils schlecht verträglich. Auf diesbezügliche Experimente verzichte ich
Mitte Oktober bedeckt Laub die Wege rund um Haslimoos. Mit jedem Herbststurm kommt mehr dazu. Der Wechsel der Jahreszeit schreitet sichtbar voran.
Ich strochle durch das Herbstlaub, kicke hinein und lasse die Blätter noch einmal fliegen. Für einen Moment fühle ich mich deutlich jünger. Der Herbst hat seinen eigenen Spielplatz.
Die goldenen Blätter im Haslimoos-Wald leuchten besonders stark im Kontrast zu den dunklen Tannen. Diese Mischung aus Grün und Gold macht den Herbst zur farbigsten Zeit des Jahres.
Ein Nachmittagsspaziergang ums Haslimoos: Sonne, Herbst und Winter treffen sich in einer Szene. Hinten beim Stall stehen die Kühe, das Licht wechselt zwischen Wolken und Glanz. Ein schöner Oktobernachmittag.
Auf dem Spaziergang durch den Haslimoos-Wald halte ich immer wieder an, um das Gold des Herbstes zu bewundern. Mal glänzen die gelben Blätter im Unterholz, mal leuchten sie entlang des Waldwegs. Jeder Halt lohnt sich.
Von der Haslimooswiese führt der Weg in den Herbstwald. Das bunte Laub wölbt sich wie ein Dach, beim Hineingehen fühlt es sich an, als würde ich in einen natürlichen Tunnel eintreten.
Ein buntes Potpourri aus herbstlichen Blättern erfreut den Betrachter. Zu sehen sind Blätter von Buche und Ahorn, gut erkennbar an Form und Farbe.
Beim Spaziergang im Haslimoos-Wald fallen die gelben Blätter der Laubbäume besonders ins Auge. Zwischen den schlanken Stämmen der Nadelbäume setzen sie klare Farbakzente. Ein ruhiger Moment im herbstlichen Wald.
OM-3 mit 12-45mm
einen guten Start in die neue Woche wünscht
Beat-Markus
Über der Haslimooswiese türmen sich Wolken, am Horizont verschneite Niesen. Herbstbunte Bäume mischen sich am Waldrand unter die Tannen. Ein Moment zwischen Jahreszeiten.
Im Hintergrund ragt das verschneite Stockhorn in den Oktoberhimmel, vorne leuchtet der Haslimooswald in bunten Herbstfarben. Eine kühle Brise zieht über das Land, ich bin froh um Mütze, Handschuhe und warme Jacke.
Auf meiner Haslimoos-Jahresreise bin ich im November angekommen. Auf der Wiese versammeln sich einige Rinder um die Futterkrippe. Sie haben frisches Heu erhalten. In ein, zwei Wochen, noch vor dem ersten Schnee werden sie zurück auf den Hof gebracht.
Ein Waldspaziergang im November zeigt den Übergang in der Natur. Die gelben und orangefarbenen Blätter verschwinden langsam. Ich bin still auf den Waldwegen rund ums Haslimoos unterwegs.
Ein Findling im Haslimoos-Wald erinnert an die Eiszeit vor einigen tausend Jahren. Der Granitblock wurde einst vom Gletscher über weite Strecken transportiert und liegt heute still zwischen den Bäumen. Er ist ein geologisches Zeugnis mitten im Wald.
Konsequente Fortführung deiner Wanderungen in einem begrenzten Gebiet.
Lokal eingeschränkte Motivsuche erweitert und intensiviert den Blick.
Umsomehr gewinnst du und der Betrachter.
Was mir auffällt, dein Weißabgleich und Farbsättigung ist sehr neutral und glaubwürdig.
Verwendest allerdings Olympus und Nikon.
Ich schätze du legst Wert auf die nachträgliche gewissenhafte Bearbeitung.
Herzlichen Dank für deine wertschätzenden Zeilen!
In der RAW-Entwicklung achte ich darauf, die im Haslimoos beobachteten Bedingungen möglichst originalgetreu wiederzugeben. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass dies immer auch ein subjektiver Prozess ist. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich eine Vorliebe für wärmere Farbstimmungen entwickle. Der Weissabgleich moderner Kameras lässt sich zum Glück nur noch selten vom Licht in die Irre führen.
Das Haslimoos-Jahresprojekt neigt sich nun dem Ende zu. Auf der Festplatte warten allerdings noch einige Bilder darauf, entwickelt zu werden, und zwei- bis dreimal mache ich bestimmt noch eine Fotoexkursion auf den Waldwegen.
Der neue Winter zeigt sich Ende November zum ersten Mal im Haslimoos. Eine dünne Schneedecke legt sich über Wege und Bäume und bleibt nur wenige Tage bestehen.
Von Schnee bedeckte Buchenblätter zeigen den späten Herbst oder frühen Winter im Haslimoos. Das Laub bleibt bei Buchen oft bis weit in den Winter und manchmal bis zum Frühling am Baum.
Das warme Licht der aufgehenden Sonne legt sich an diesem Novembermorgen über die Tannen im Haslimoos-Wald und bildet einen deutlichen Kontrast zur frostigen Temperatur. Die Mischung aus Schnee, Laub und hellem Morgenlicht prägt die Stimmung.
Es ist ein kalter Morgen, beim Auslösen halte ich den Atem an, damit sich das Okular nicht beschlägt. Hinter den fernen Schneebergen des Berner Oberlands geht die Sonne auf und bricht durch die Wolken. Ich freue mich auf einen sonnigen Tag.
Der Tankanhänger diente im Herbst als Tränke für das Vieh auf der Haslimoos-Weide. Jetzt stehen die Rinder im Winterstall. Der Anhänger wir gelegentlich vom Bauer abgeholt (eine Woche später war er weg).
Lokal eingeschränkte Motivsuche erweitert und intensiviert den Blick.
Umsomehr gewinnst du und der Betrachter.
Was mir auffällt, dein Weißabgleich und Farbsättigung ist sehr neutral und glaubwürdig.
Verwendest allerdings Olympus und Nikon.
Ich schätze du legst Wert auf die nachträgliche gewissenhafte Bearbeitung.