Der TO fragt sich ja auch, ob seine Bilder (eigentlich die Bildbearbeitung) sich mit Ergebnissen messen können, die ihn inspirieren oder den Eindruck erwecken, mit technisch höherwertigem Equipment gemacht worden zu sein. Seine Bildbeispiele zeigen auf WEB Bildgröße, daß hier schon heftig am ursprünglichen Bild gearbeitet wurde. Die passenden Regler sind (ihm) bekannt und an dieser Stelle gelangt man nun leicht in Grenzbereiche. Nicht nur die geschmacklichen, sondern eben auch an die Fragestellung, inwieweit das eigene Foto eine Vorlage ist, um seiner bildlichen Fantasie Ausdruck und Gestaltungsmöglichkeit zu geben. Als nun älterer Bildbetrachter stelle ich fest, daß die Bildbearbeitung (eigentlich wird "bescheiden" immer nur von "Bildentwicklung" gesprochen) sich immer weiter vom eigentlichen Sinneseindruck entfernt und sogar allgemeine Zustimmung erfährt, wenn die Regler überzogen werden und somit der Realismus einer Idealisierung gewichen ist. Dieser Prozeß ist dynamisiert und Beispiele der Softwarebearbeitungstools zeigen, eine Grenze ist gar nicht mehr erwünscht. Erlaubt ist, was gefällt. Aber dies verwirrt auch, da ja immer unter dem Begriff der Fotografie agiert wird, obwohl dies nur noch wenig damit zu tun hat. Die Grenze zwischen Fotografie und Digital Art verschiebt sich unwiderruflich zu Gunsten der Digital Art Gestaltung. Das Foto dient letztendlich nur noch als Strichvorlage. Der Rest wird beliebig befüllt, ausgetauscht und angepaßt. Aber immer noch als Fotografie präsentiert und verkauft!
Ein Lehrstück hierzu findet sich bei YT:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=320&v=K_yoOatihPA
Die höhere Auflösung einer D8xx läßt sich erkennbar umsetzen: bei sehr großen Bilder oder mit hoch auflösenden Bildschirmen.
Inwieweit Du an den Stellschrauben bildlicher Manipulation drehen möchtest, erfordert eine Besinnung. Ein Nacheifern, einen "Draufsetzen" führt in die Irre und bildet bestimmt keine Grundlage für einen eigenen Stil oder fotografischen Blick.