(mein gefühlter Vergleich mit dem AF System einer D200 lautet: ebenbürdig bis besser). Man kann auf alle Fälle zufrieden sein.
Ich hatte hier letztes Jahr die X-T1 neben der S5pro im Einsatz, und von der alten Firmware her war die AF-Performance deutlich schlechter.
Von der Firmware 4.0 hatte ich mir ehrlich gesagt, deutlich mehr erhofft. Alles schwärmt von der Performance, redet aber meist nur vom AF-C, der AF-S wird gerne links liegen gelassen, und den finde ich nach wie vor sehr verbesserungsbedürftig.
In den letzten Monaten habe ich einige Hochzeiten fotografiert und war über den Ausschuß doch arg verärgert.
Will Fuji etwa, daß man für Szenen mit schnellem AF auf AF-C geht? Das fände ich schon seltsam.
Der AF-S schafft es manchmal nichtmal bei still stehenden Objekten, beim ersten Mal ordentlich zu fokussieren, man muß ständig an der Größe der AF-Felder rumschrauben, was ich nervig finde.
Die Matrixmessung verwende ich kaum, da sie gerne übers Ziel hinausschießt (und feste Korrekturfaktoren gibts auch keine) und die Farbdarstellung habe ich immer noch nicht so hinbekommen wie bei der S5pro, bei der ich mich gerade ärgere, sie verkauft zu haben.
Weiter meckern: Die Objektive 2,8-4/18-55 und das 18-135 produzieren beide trotz Gegenlichtblende ordentlich Flares, das 18-55 ist da allerdings schlimmer als das 18-135, aber von einem Objektiv der 900€-Klasse erwarte ich da doch mehr, zumal ich diese Probleme beim billigen Nikon 18-105 nicht hatte.
Kurzum: Nach 1 Jahr X-T1 bin ich nicht wirklich zufrieden und denke über Alternativen nach, auch wenn ich die Kamera von der Bedienbarkeit, Größe und Gewicht sehr mag.
Was die Hundefotografie angeht, so gibts im Fujiforum eine Fotografin, die die X-T1 genau dafür einsetzt und auch sehr gute Ergebnisse erzielt, was mich nach meinen Erfahrungen schon etwas wundert. Vielleicht mach ich auch was falsch ...