Zunächst: nimm nicht Blende 22, da schlägt die Beugungsunschärfe schon sichtbar zu. Bei Landschaftsaufnahmen äußert sich das in "matschigen" Details. Bei diesem Bild ist stärkeres Abblenden als 11 überhaupt nicht erforderlich.Was kann ich nächstes mal besser machen?
Jein. Je geschlossener die Blende, desto größer der Bereich vor und hinter der Schärfeebene, der unter bestimmten Bedingungen als "scharf" empfunden wird. Das ist eine lineare Funktion. Unabhängig davon verändert sich die Abbildungsschärfe in der Shärfeebene. Die ist (alles relativ zu sehen!) geringer bei Offenblende, erreicht dann je nach Objektiv zwischen 8 und 16 ihr Maximum und fällt dann aufgrund der sog. Beugung (ein optisches Phänomen bei Durchtritt von Licht durch einen schmalen Spalt) wieder ab. Dabei überlagern sich insbesondere bei starken Teles und Makros die größer werdende Tiefenschärfe und die abnehmende Gesamtschärfe des Bildes, so dass subjektiv beim Durchlaufen einer solchen Blendenreihe dennoch ein höherer Schärfeeindruck bei f/22 als bei f/8 vorliegen kann.Danke für den Hinweis, das wusste ich noch nicht (dachte bisher immer, je geschlossener die Blende, desto größer die Schärfe).
Gegen Ausprobieren ist rein gar nichts einzuwenden. HDR kann man dann einsetzen, wenn die Dynamik des Bildes (d.h. der Unterschied zwischen der hellsten und der dunkelsten abzubildenden Partie, etwa grob vereinfacht) größer ist, als die des Sensors. Sprich: entweder ist alles Helle "ausgefressen" oder alles Dunkle unrettbar "abgesoffen. Dann hilft HDR. Klassiker. Dunkler Raum mit Fenster und Du willst sowohl den Raum schön hell ausgeleuchtet haben und gleichzeitig gut differenziert das Szenario darußen sehen, hast aber keine Möglichkeit, den Raum mit Kunstlicht/Blitz zu erhellen. Sowas überfordert selbst die aktuellen Sensoren meist -> HDR aus innen und außen jeweils korrekt belichteten Bildern.Ich weiß noch gar nicht, wann HDR-Aufnahmen Sinn machen, und wann nicht. Wollte einfach mal die Technik ausprobieren
Naja, trotz HDR sind Bäume und Häuser im Vordergrund dunkel. Sinn des HDR könnte hier sein, den Vordergrund genauso hell zu haben wie die hell beleuchtete Stadt, ohne dass dort die Lichter ausfressen (tun sie aktuell aber) und der Himmel völlig konturlos wird.Habe ja drei Bilder im RAW-Format aufgenommen. Was meinst du mit ausgewogener?
Mach´ es so wie es alle Handwerker machen: Überlege Dir zuerst, was Du erreichen möchtest und suche dann das passende Werkzeug und einen passenden Ablauf dazu aus.Was kann ich nächstes mal besser machen?
Bei "guten" HDR-Arbeiten gilt der allgemeingültige Satz: Wenn man die Bearbeitung sieht, war sie nicht gut.
1) Unnatürliche Anmutungen ergibt sich nicht in der Regel bei HDR, sondern bei jeder Art von unsachgemäßer Handhabung eines EBV-Tools.[...] unnatürlichen Farbverschiebungen, die in der Regel bei HDR sichtbar sind [...] Kamerasoftware [...] Habe mal irgendwo was von UDI gelesen, welches ein natürlicheres Ergebnis liefern soll.
Salutüber die Technik in hdr kann ich nicht viel sagen, Soory
Aber für mich hat es in Bezug Bildaufbau einfach zu viel Himmel :-( ich nehme an es ging dir in erster Linie um die Technik , oder ?
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Habt ihr ein paar Ideen, was ich am Schatten ändern könnte? (Photoshop oder Lightroom?)
Da es Probleme beim Upload mit Dropbox gibt, habe ich es jetzt mit One Drive probiert.
http://1drv.ms/1Q9FQLr
danke fuers teilen, aber da ist leider nicht mehr viel drinnen in den schatten
da kannst es beim naechsten mal nur besser machen. sorry
lg redy
Fokus liegt auf dem Münsterturm. Ja, mit der Beugungsunschärfe habe ich etwas sehr wichtiges gelernt in diesem Themaworauf hast du fokussiert? (im gesamten Bild kann ich keine Schärfe erkennen) => vermeide in Zukunft bei Aufnahmen wie dieser mit feinen Details Blende 22!
- Sensor reinigen (lassen)
Habe drei Fotos mit lichter Unter- und Überbelichtung sowie Normalbelichtung geschossen, wobei die sich nicht viel nehmen. Nächstes mal probiere ich mal 0.7 oder 1 Belichtungsstufe unter- und überzubelichten.mache bei solchen kontrastreichen Motiven eine Belichtungsreihe die Kamera hat optimal belichtet, dennoch sind kleine Details (u.a. weißer Turm in der Bildmitte an der Licht-Schatten-Grenze) gewaltig überbelichtet! Das kannst du nur mit einer Belichtungsreihe und dem anschließenden Einsatz eines HDR-Tools in den Griff bekommen (der HDR-Ansatz war also schon richtig).
Nein, es geht mir auch um die Komposition. Habe bewusst so viel Himmel gewählt, da mir die Wolkenkonstellation gefiel, war mir aber selber unsicher, ob es wirkt.
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