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Hallo Margot!
Um die Verwirrung voll zu machen:
Ich hatte gerade ein altes Canon FD Makroobjektiv 200mm f/4.0 zum Umbau auf EF-Bajonett hier.
Bei dem bewegt sich die Frontlinse sehr viel nach vorne, wenn man von unendlich auf ganz nah fokussiert, aber der innere Linsensatz, welcher die Blende trägt, bewegt sich dabei etwas nach hinten, zum Sensor hin.
Und beim näher fokussieren schließt sich die Blende um geschätzt mindestens eine Stufe!
Da dieses alte Objektiv aber über keinerlei Elektronik verfügt, kann der angeschlossenen Kamera auch nichts von kleinerer Offenblende beim näher fokussieren erzählt werden...
Es hat sich mir noch nie erschlossen, warum man bei Makroaufnahmen mit einem Makroobjektiv (also bei Abbildungsmaßstäben zwischen 1:2 und 1:1) mit der jeweiligen Offenblende des Makroobjektives fotografieren soll.... schauen, ob das passiert was ich möchte, wenn ich die blende bis zum anschlag öffne.
Vielleicht kann man sich den Spaß machen
die Antwort der männlichen Messe Hostess an den Support von Sigma weiterzugeben und zu warten was dann kommt.
umso mehr Lichtstrahlen gehen am schwarzen Inneren des Tubus verloren, was sich in Form der geringeren Lichtstärke bemerkbar macht.
Hi,
nein, das ist nur scheinbar so. In Wirklichkeit werden die Lichtstrahlen gezielt abgezweigt und in einem Paralleluniversum für die Versorgung von Laserschwertern verwendet.
SCNR
Hi,
nein, das ist nur scheinbar so. In Wirklichkeit werden die Lichtstrahlen gezielt abgezweigt und in einem Paralleluniversum für die Versorgung von Laserschwertern verwendet.
SCNR
Von Coco2 kam endlich mal die richtige Antwort.
Beim Makro-Objektiv komme ich kaum mal unter 3.5.
ja, ist beides richtig. wo ist die verwirrung?
[MENTION=72609]Pesch[/MENTION] die tiefenschärfe verändert sich nicht
Aus geringerer Brennweite bei gleichbleibender Eintrittspupille ergibt sich im Nahbereich eine etwas grössere nominelle Blendenzahl.
Viele Erläuterungen zum Thema Schärfentiefe machen einen Bogen um die Makrofotografie, weil dort die üblichen Formeln und Tabellen für große Entfernungen nicht mehr gelten. Im Nahbereich hat das Objektiv in Wirklichkeit nicht mehr die Blendenzahl, die auf dem Ring graviert ist; man muss mit der effektiven Blende rechnen – manche Kameras zeigen sie an, andere nicht. Wie stark der effektiv wirksame Blendenwert abweicht vom Nennwert, hängt nicht nur vom Maßstab sondern auch von der Bauweise des Objektivs ab.
Teleobjektive zeigen im Nahbereich einen stärkeren Verlust der effektiven Blendenzahl als symmetrisch gebaute Objektive. Moderne Makroobjektive haben relativ zueinander bewegliche Linsengruppen, um
die Korrektion bei allen Entfernungen stabil zu halten. Infolgedessen ändert sich aber auch ihre Brennweite mit der Fokussierung. Also genügend viele Komplikationen.
Quelle (Seite 16)
Kein Wunder, dass der Siechma-Typ am Stand nicht die Wahrheit gesagt hat.
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