Fotosafari Afrika – Kapstadt, die Winelands und weiter an die Westküste.

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jo.bathmann

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Liebe Nikongemeinde,
Christian B. hat beeindruckende Bilder mit so ausgewogenem Text vorgelegt. Das ist nicht zu überbieten. Wer es damals – wie ich- verpasst hat, sollte den Bericht unbedingt sehen.
hier http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=49899
Davon beflügelt und auf Wunsch wird die Serie "Fotosafari" fortgesetzt.
Nach dieser Reportage wird es mal wieder Zeit für Wildlive – Einen Höhepunkt hebe ich bis zum Schluss auf – vorher kommt noch ein Bericht über unsere Indienreise April 2008, der aus gegebenem Anlass (Missernten durch ausgebliebenen Monsunregen) eingeschoben wird. (Bitte etwas Geduld bis nach der Fußball EM).:soccer:

Vom südlichsten Punkt Afrikas http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=59423 nach Kapstadt ist es nur ½ Tagesreise.
Viel Spass - vielleicht erinnert sich der eine oder andere an eine Stadt, die eine Reise wert ist, besonders wenn der Winter bei uns mal wieder nicht enden will.
mit bestem Gruß - Jo
 
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Sylvester 2006 verbrachten wir im Busch und haben den Jahreswechsel verschlafen. Schade. Sylvester 2007 sollte wieder mit Feuerwerk gefeiert werden.



Volksfeststimmung an der "Waterfront".
Na – ja – in 9 Minuten war alles vorbei. Nach Mitternacht sendete die eine Hälfte der Bevölkerung SMS und die andere Hälfte las SMS.



Es swingt an der Waterfront


Mit den üblichen Touristen-Fotos von Kapstadt halte ich mich weitgehend zurück, aber die lässige Stimmung an der Waterfront zieht jeden Besucher in seinen Bann.





Das Fußballstadion soll noch rechtzeitig zur WM fertig werden – viele zweifeln daran. Fußball gilt als Sportart der Schwarzen.



Diese Traum-Jacht soll dem reichsten Mann Amerikas gehören. Gesehen haben wir ihn nicht. Da haben wir alle mitfinanziert und er hat unser Leben verändert. Es sei ihm gegönnt.



Mein Namensvetter lässt grüßen
 
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Sehenswert auch das Aquarium "Two Oceans"


pardon – bin über einen Regler gestolpert… - passiert immer, wenn's mal langweilig wird.




Vor dem Aquarium: Die Gruppe "African Groove"



Tagestipp: B&B im jambo guest house http://www.jambo.co.za/rooms.html (S 33° 54' 30" – O 18°24' 19")
Von hier aus erreicht man gefahrlos die Waterfront zu Fuß – auch abends.



Barry und Minas gepflegte Gastlichkeit.
Dort wird "Jugendstil gelebt". Wer Glück hat erlebt Barry's sanfte Stimme, wenn er Gitarre spielt und von seiner Zeit als Berufstaucher auf einer Ölplattform erzählt.




Ölplattformen werden in Kapstadt repariert.

In den nächsten Tagen folgen Bilder (und Reisetipps) von den Winelands und der Westküste.
Mit bestem Gruß - Jo
 
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Hallo,


Schöne Momentaufnahmen hast du da gemacht. Am besten gefällt mir der Batman.

Gruß

Christoph
 
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Schöne Bilder, vielen Dank.

*seufzmodus an ..... jetzt hab ich Fernweh...... *seufzmodus aus geht nicht *seufz


Gruß, Heike
 
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Kleiner Nachtrag zum Aquarium:
Hat Ähnlichkeit mit aktuellen Filmen…

Vorsicht bissig !
es geht weiter - Vorsicht Bilder :steine:

Mit bestem Gruß – Jo
 
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Am ersten Januar ist Feiertag. Die Strände sind überfüllt.

Für den sehr empfehlenswerten City Sightseeing-Bus war es an der Küste schwer durch zu kommen.




Es gibt eine rote und eine blaue Linie, man kann überall unterbrechen und wieder zusteigen.

2. Teil - Die Winelands

Die Winelands kommen in diesem Bericht zu kurz. Sie sind immer einen Abstecher wert.
Erwähnt sei Franschhoek –




am besten von Süden kommend über den Franschhoek-Pass anfahren.



In Wellington genossen wir die Gastlichkeit (B&B) von Reni Hildenbrand http://wine-estate-hildenbrand.co.za/ (S 33° 39' 32" – O 19° 01' 47"), die u.a. einen bekömmlichen Cabernet Sauvignon unwooded herstellt.


Von dort fuhren wir über den Bain's Kloofpass nach Tulbagh.

Blühende Bäume am Straßenrand




Hier sehenswert die historische Kerk Straat und das


Weingut Drostdy-Hof mit seinem ehemaligen Sklavenkeller der heute als Probierstube dient. Die Genossenschaftsweine sind nicht nach meinem Geschmack.




Über dem Keller gibt es ein kleines Museum und liebevoll zusammengetragene alte Grammophone.


Schräg gegenüber findet man die Manley Wine Lodge (B&B) http://huntersretreat.lando.co.za/ mit Schwimmbad (S 33° 16' 15" – O 19° 08' 43") und einem sensationellen Cabernet :winner:für nur 65 Rand.
Dies soll kein Weinführer werden….

Nachdem uns die Regenzeit Weihnachten an der Ostküste (Plettenberg) voll erwischt hatte, steuerten wir die trockene Westküste an.

Dazu mehr - wenn's denn gewünscht wird - in ein paar Tagen.

Mit bestem Gruß - Jo
 
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Auf dem Weg an die Küste kommt man durch gepflegte Ortschaften. Jeder Ort möchte "der Schönste" sein und feiert sich schon mal selbst.

Wir waren vor ca. 20 Jahren schon einmal dort. Es hat sich viel verändert. Der Weinanbau hat sich weit nach Westen ausgebreitet. Ohne künstliche Bewässerung geht nichts.
Wo früher verträumte Fischerdörfer waren und "Mutter" noch den frischen Hummer selbst zubereitet hatte, sind die Ortschaften heute mit Ferienhäusern zugekleistert. Rentner verbringen dort ihren Lebensabend.

Paternoster hat uns am besten gefallen.
Man kann beschauliche Spaziergänge machen, fotografisch denkt man über Makro's nach, wenn's mal nicht sooo aufregend ist. Das könnte dann überall sein.


Austernfischer waren an der Südküste scheu. Hier ließen sie mich auf "Schlagdistanz" ran.



Der Fynbos ist hier im Vergleich zur südlichen Westküste kleiner

mit bestem Gruß - Jo
 
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Das Echo auf diese Reportage ist eher "verhalten" –es mag an den mäßigen Bildern liegen. Die Gegend ist auch nicht unbedingt so aufregend, dass es einen vom Hocker reißt. Für Kritik bin ich aufgeschlossen und will es gerne besser machen. Wenn kein Kommentar kommt muss ich selbst herausfinden, woran es liegt. -

Trotzdem werde ich diese Reportage noch zu Ende führen und mir dann ein anderes Format der Bildpräsentation überlegen.


Ein "Muss" ist die Kaptölpelkolonie in Lambertsbay.




Meine Bilder können leider nicht mit den der 3 Fotografen auf Helgoland mithalten. Aber wer gut fotografieren kann, der findet hier reichlich Motive.




Irgendwie landet man immer wieder bei Wildlive. Die Konsequenz: wir packten unsere "7 Sachen" und rasten Richtung Kalahari-Gemsbockpark. Ich berichtete bereits:


Unterwegs gab es in Augrabies ein Wiedersehen mit unseren Wildlivefreunden und Mentoren Helmut und Eva Pum. http://www.naturfotografie-pum.at/


Der Regen und mehr noch die katastrophalen Pistenverhältnisse im Kalahari-Gemsbockpark vertrieben uns wieder Richtung Westküste. (Wellblech – wir verloren 4 Schrauben und fast einen Scheinwerfer- Ein Opel stand mit Achsbruch am Pistenrand)


dieser ist zwar auch nicht weiter gekommen, stand aber woanders -

da kommen wir noch hin….
-Jo
 
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Danke erstmal, dass du uns Bilder Deiner Reise zeigst. An vielen Orten, die du erwähnst war ich vor ca. 10 Jahren mal, als ich insgesamt 6 mal daruntergereist bin. Das Land übt auf mich eine seltsame Faszination aus. Als ich deine Bilder aus Franshoek, Tulbagh und deHoop nochmal gesehen hab, kamen mir die Wehmustropfen in die Augen. Bitte betrachte die 'mangelnde' Resonanz nicht als Desinteresse. Mir machst du damit eine Riesenfreude

LG Jürgen
 
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Man kann nicht einfach an der Küste nach Norden fahren. Der Oranje hat massenhaft Diamanten ins Meer gespült und die liegen jetzt überall am Strand herum. Damit man sich nicht daran die Reifen aufschlitzt wurde der ganze Küstenstreifen gesperrt. – Wir schlitzten uns allerdings einen Reifen an den scharfkantigen Steinen der Umgehungs-Piste auf.

Wir konnten den Kalahari –Gemsbokpark über Mata Mata verlassen und folgten dem blauen Himmel Richtung Westen.
Hier gibt es den sehenswerten Mesosaurus Park



und eine Campsite im Köcherbaumwald



Versteinerungen vom Mesosaurus, den man auch in Südamerika gefunden hat. (Unterstützt die Theorie der Abspaltung vom ursprünglichen Gondwana.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Mesosaurier

Auf dem Weg nach Swakopmund besuchen wir gerne 2 weitere Camps:
Tagestipp:



Klein-Aus Vista mit interessanten Wanderwegen (auf den Spuren der Deutschen Schutztruppe)

Unweit davon gibt es das beste Biltong (fein geschnittenes getrocknetes Fleisch).


Das Schild irritiert im ersten Moment.



Hier endlich wieder Wildlive – na ja – nicht "Big Five" sondern eines der "Small Viele"



Und eine der schönsten Campsites, jetzt auch mit Swimmingpool: Koiimasis
http://koiimasis.heckmannthiele.de/index.php?id=412


Anke Ezko erklärt das Handling des Solar-Kochherdes. Im Topf gart ein Reisgericht.



Pferde (Nachkommen der freigelassenen Schutztruppentiere), die hier ein neues Zuhause gefunden haben.



Vereinzelt Köcherbäume am Wegesrand



Dieses Prachtexemplar einer 1000 Jahre alten Welwitschia mirabilis – eine entfernte Verwandte des Tannenbaumes (Tannenzapfen!)– findet man im Tal des Khanriver (Nebenfluss des Swakop).



Ebenso diese skurrile Sukkulente – vermutlich giftig, weil noch nicht abgenagt.



Zurück an der Westküste treffen wir auf übrig gebliebene Urlauber aus Südafrika, die hier an der Küste angeln, den Fisch filettieren und in ihren Kühltruhen auf dem Anhänger mit nach Hause nehmen.



Mit dem Bild: "Bunte Bank in Swakop" endet dieser Report. Allen, die es tapfer ausgehalten haben : Danke für's reinschauen -

Jo Bathmann
 
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Wenn's mal wieder langweilig ist …– (hab gerade Frankyboys Portrait gesehen - krass )
Die Freistellung ging nicht anders. Das rote T-Shirt hat immer nur nach links geschaut – schädlich für den Bildaufbau. Irgendetwas musste geschehen…

mit bestem Gruß - Jo
 
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Wow, das sind tolle Bilder ! Da bekomm ich direkt wieder Fernweh - wir waren 2004 in Südafrika *träum*
 
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Hallo lieber Jo,
ich genieße es wie immer, Deine Bilder anzuschauen!
Mit Klasse und gutem Auge aufgenommen!:up:
Bekomme jetzt leider Fernweh...
War letztes Jahr in Namibia...
Dieses Jahr "nur" Korsika...
Danke fürs Einstellen Deiner Bilder!
Gruß
Tony
 
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