Man kann nicht einfach an der Küste nach Norden fahren. Der Oranje hat massenhaft Diamanten ins Meer gespült und die liegen jetzt überall am Strand herum. Damit man sich nicht daran die Reifen aufschlitzt wurde der ganze Küstenstreifen gesperrt. –
Wir schlitzten uns allerdings einen Reifen an den scharfkantigen Steinen der Umgehungs-Piste auf.
Wir konnten den Kalahari –Gemsbokpark über Mata Mata verlassen und folgten dem blauen Himmel Richtung Westen.
Hier gibt es den sehenswerten Mesosaurus Park
und eine Campsite im Köcherbaumwald
Versteinerungen vom Mesosaurus, den man auch in Südamerika gefunden hat. (Unterstützt die Theorie der Abspaltung vom ursprünglichen Gondwana.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Mesosaurier
Auf dem Weg nach Swakopmund besuchen wir gerne 2 weitere Camps:
Tagestipp:
Klein-Aus Vista mit interessanten Wanderwegen (auf den Spuren der Deutschen Schutztruppe)
Unweit davon gibt es das beste Biltong (fein geschnittenes getrocknetes Fleisch).
Das Schild irritiert im ersten Moment.
Hier endlich wieder Wildlive – na ja – nicht "Big Five" sondern eines der "Small Viele"
Und eine der schönsten Campsites, jetzt auch mit Swimmingpool: Koiimasis
http://koiimasis.heckmannthiele.de/index.php?id=412
Anke Ezko erklärt das Handling des Solar-Kochherdes. Im Topf gart ein Reisgericht.
Pferde (Nachkommen der freigelassenen Schutztruppentiere), die hier ein neues Zuhause gefunden haben.
Vereinzelt Köcherbäume am Wegesrand
Dieses Prachtexemplar einer 1000 Jahre alten Welwitschia mirabilis – eine entfernte Verwandte des Tannenbaumes (Tannenzapfen!)– findet man im Tal des Khanriver (Nebenfluss des Swakop).
Ebenso diese skurrile Sukkulente – vermutlich giftig, weil noch nicht abgenagt.
Zurück an der Westküste treffen wir auf übrig gebliebene Urlauber aus Südafrika, die hier an der Küste angeln, den Fisch filettieren und in ihren Kühltruhen auf dem Anhänger mit nach Hause nehmen.
Mit dem Bild:
"Bunte Bank in Swakop" endet dieser Report. Allen, die es tapfer ausgehalten haben : Danke für's reinschauen -
Jo Bathmann