Auf einer zweiwöchigen Reise habe ich so zwischen 10000 und 15000 Auslösungen.
1) Wenn es die Zeit auf der Reise erlaubt,
werden abends die Bilder des Tages kurz am Kameramonitor durchgesehen
und der offensichtlich Murks gelöscht.
2) Kurz nach Reiseende werden die Bilder auf den Rechner bzw. externe Festplatten überspielt.
Dabei schaue ich nach Bildern, die positiv aus der Masse herausstechen,
oder wo jemand darauf wartet (Personenbilder von Mitreisenden)
Das sind ca. 50-100 Bilder.
Die werden zeitnah bearbeitet.
Davon wähle ich 5-10 Bilder als (wechselndes) Hintergrundbild auf meinem Rechner landen.
Diese werden dann auch in meiner "Best of" Audiovision eingebaut.
3) nach Monaten, Jahren, wenn ich Rentner bin oder im nächsten Leben
werden dann die Bilder genauer gesichtet und für
3a) eine Fotoreportage hier im Forum
3b) ein Fotobuch
3c) einen Vortrag (Audiovision)
ausgewählt und bearbeitet.
Das sind zusammen ca. 500 - 1500 Bilder.
Beim Bearbeiten der Bilder "durchlebe" ich den Urlaub noch einmal.
Für jeden der Schritte 3a, 3b und 3c benötige ich so ca. 3 Monate.
Somit brauche ich zum Nachbearbeiten einer Reise ca. 9 Monate.
Die aktuelle "Bildproduktion" auf Reisen ist größer als die Verarbeitungskapazität.
Als Folge landen die Bilder von einigen schönen Reisen im Abklingbecken.
Sie sind ein Arbeitsvorrat für die Zukunft, wenn ich vielleicht aus gesundheitlichen, finanziellen, familären Gründen keine Reisen mehr unternehmen kann.