Grundlegend kann ich mit Handwerkern und Bauarbeitern meist besser als mit Schalträgern, aber die Herren, die derzeit unseren Hinterhof betreuen, sind nur schwer erträglich: Musik in Diskolautstärke kombiniert mit ziemlich unsinnigem Gebrüll und albernem Rumgetanze. Aber vielleicht tue ich ihnen ja unrecht und sie sind schwerhörig und üben sich in Gebärdentanz. Und jetzt haben sie den gerade erbauten, hölzernen Fahrrad- und Mülltonnenunterstand auch noch in grauestem Grau angestrichen. Wir werden wohl keine Freunde mehr.
Bekanntermaßen ist mein derzeitiger Bewegungsradius eingeschränkt. Und so nehme ich mir jedesmal vor, das morgendliche Schattenspiel an der Hauswand abzulichten. Klappt aber nur, wenn die Sonne mal guckt und das ist im November hier selten.
Bin etwas aufgeregt. Morgen geht´s wieder in die Klinik und Mittwoch bekomme ich den aufbereiteten Knorpel wieder ins Knie geklebt. Glücklicherweise ist mein Infekt wieder am Abklingen, der passt jetzt so gar nicht in den Plan.
Bin etwas aufgeregt. Morgen geht´s wieder in die Klinik und Mittwoch bekomme ich den aufbereiteten Knorpel wieder ins Knie geklebt. Glücklicherweise ist mein Infekt wieder am Abklingen, der passt jetzt so gar nicht in den Plan.
Nachdem ich fünf Tage in der Klinik opioid- und sedativagestützt schlief, war die erste Nacht zuhause schlaftechnisch eine Katastrophe. Dementsprechend fühlte ich mich tagsüber, aber ich muss derzeit ja nichts leisten und nahm´s weitgehend entspannt. Vielleicht war´s nur Zufall, aber schon interessant, wie diverse Mittel die Schlafarchitektur durcheinander bringen können. Interessante Selbsterfahrung. Das Bild ist ganz langweilig vom Monitor abfotografiert, passt aber ganz wunderbar zum heutigen Zustand.
Die Anmeldung meiner Physiotherapiepraxis hat ein wunderbares Leuchtgerät hängen. Ich musste etwas warten und da ich´s schon länger im Fokus habe, musste es heute herhalten.
Das ist Bösi. Bösi kenne ich seit dem ersten Semester in Jena, wir wohnen heute beide in Dresden und arbeiten für dieselbe Firma in der mittelsächsischen Pampa. Er hat leider auch was am Fuß, kam mich heute mal besuchen und trug für mich noch unbekannt Schnurrbart. Nachdem ich mich ausreichend lustig gemacht habe, beschloss ich, dies für mein Tagesfoto zu nutzen. Da muss er jetzt durch.
Physiotherapietage sind ja derzeit Highlights. Auf dem Rückweg hielten wir beim Lesezeichen, noch eine echte Buchhandlung zum Stöbern, geführt von einem Buchliebhaber.