Weshalb nicht?… mit Infrarot beleuchtet und mit Nachtsichtgeräten gearbeitet, was keine Farbaufnahmen ermöglichte.
auch dadurch begründet, dass wir es entwicklungsgeschichtlich nur ganz schwer ertragen können, wenn wir in vorgefundenen "Phänomenen" der Natur keine Ursache und keine Struktur erkennen können. Nicht weil es diese Ursache und Struktur nicht gäbe, sondern weil wir sie (ggf. auch nur vorerst) nicht sehen/wahrnehmen können. Und ohne Kontext, ist ein Phänomen unberechenbar und damit potenziell gefährlich. Um diese unerträgliche Situation für uns zu entschärfen, schaffen wir uns unsere eigenen Kontexte und Wahrheiten, die - vielleicht - nicht der Erfahrung einer späteren Generation oder den Erfahrungen der Menschen einer anderen Region entsprechen, aber zumindest lokal und temporär kann man damit leben. Leider vergisst man im Folgenden gerne allzu leicht, was Beobachtung war und was Interpretation ist.Ich beobachte bei vielen Mitmenschen eine Tendenz zur Mystifizierung allen Menschlichens.
was ich für ein wirklich spannendes und gewinnbringendes Thema halten würde ... z. B. im Hinblick auf eine "realistische" (aka objektive) Farbdarstellung im Kontext einer speziellen und sehr subjektiven Lichtsituation.Worüber man sprechen könnte, wären die Auswirkungen der Farbeigenschaften des vorhanden Lichts (Stichwort Südfrankreich) auf die abgebildeten Farben in Gemälde und Foto.
luckyshot, auch wenn ich dem Rest der Aussage vollständig zustimme, betrachte ich diesen Satz als wenig zielführend
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Objekte haben dann Farben, wenn man sich auf ihre Beleuchtung mit Sonnenlicht (zu unterschiedlichen Tageszeiten entspr. unterschiedlicher Farbtemperaturen) verständigt.
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Gut, dann liefere doch bitte mal halbwegs wissenschaftliche Belege dafür, warum und wie Wasser wesentlich an der starken Reflexion des IR-Lichts von chlorophyllhaltigem Blattmaterial beteiligt ist. Du behauptest das repetitiv, also hast Du sicher dafür einen nachvollziehbaren Beleg. Vermutungen und scheinbare Korrelationen allein sind nicht viel wert in solch einer Frage.Im Frühjahr ist der Wasseranteil im Blattwerk höher als im Hochsommer – und es gibt eine höhere Reflexion als später im Jahr. Im Hochsommer ist das Chlorophyll noch keineswegs reduziert – die Reflexion allerdings schon weniger deutlich. Überzeugend ist es demzufolge nicht, das Chlorophyll für die Reflexion hauptverantwortlich zu machen.
Ich behaupte nicht wiederholend, sondern ich hinterfrage und bringe Einwände, weshalb die Erklärung in dem Link von Hanner B. so stimmen kann, aber nicht muss. Dort wird erklärt, dass Chlorophyll stärker reflektiert, nur leider nicht weshalb. Das reicht mir nicht, ich möchte gern die Ursachen wissen. Das darüber in dem Link nichts zu lesen ist, ist allerdings auch vollkommen klar, denn die Verfasser sind mit einer ganz anderen Zielsetzung angetreten. Es geht um die Fernerkundung, und da ist es vollkommen ausreichend, dass gesunde Vegetation stärker reflektiert – weshalb das so ist, ist für dieses Problem nebensächlich. Quellen für die Ursache des Woodeffekt finden sich nur spärlich, und oft widersprechen sie sich. Bei der Uni-Stuttgart (arbeiten die halbwegs wissenschaftlich?) kannst Du allerdings nachlesen, das Chlorophyll angeblich transparent ist: https://www.dsi.uni-stuttgart.de/bi...ente/Eigenschaften-Infrarot/NIR-Reflexion.pdf Ist es möglich, das etwas reflektiert, das transparent ist – mal abgesehen von dem physikalischen Phänomen der Teilreflexion, die z.B. bei Glasflächen mit Oberflächenvergütung vermindert wird?… liefere doch bitte mal halbwegs wissenschaftliche Belege dafür, warum und wie Wasser wesentlich an der starken Reflexion des IR-Lichts von chlorophyllhaltigem Blattmaterial beteiligt ist.
Dort steht "weil Chlorophyll im infraroten Bereich transparent ist und die Zellstruktur der Blätter sehr stark und breitbandig reflektiert.", und das ist logisch: Chlorophyll absorbiert nicht im IR-Bereich, ist also "transparent" (weil das Licht dieser Wellenlängen komplett durchläuft) und der Rest im Blatt reflektiert IR-Licht sehr stark. Starke Reflexion = sehr helle Stelle auf Sensor/Film/Netzhaut. Beim S/W-Film eben im Ergebnis "Weiß", beim Falschfarbfilm irgendeine dieser Helligkeit zugeordnete Farbe. Wo ist jetzt das sachliche Problem?Bei der Uni-Stuttgart (arbeiten die halbwegs wissenschaftlich?) kannst Du allerdings nachlesen, das Chlorophyll angeblich transparent ist: https://www.dsi.uni-stuttgart.de/bi...ente/Eigenschaften-Infrarot/NIR-Reflexion.pdf Ist es möglich, das etwas reflektiert, das transparent ist – mal abgesehen von dem physikalischen Phänomen der Teilreflexion, die z.B. bei Glasflächen mit Oberflächenvergütung vermindert wird?
Wie so oft ist "naheliegend" aber nicht "zutreffend". Es ist schlicht falsch, akzeptier es bitte. "Wassertröpfchen" sind etwas an der Oberfläche des Blattes, aber es macht keinen relevanten Unterschied, ob das Blatt nass oder trocken ist.Mir erscheint es eine naheliegende Erklärung zu sein, dass die Reflexion an den Oberflächen der winzigen Wassertröpfchen zumindest beteiligt ist.
Bis hierher ist es richtig und wird auch durch die von Dir zitierte Abhandlung der Uni Stuttgart gedeckt. Ab "Wasser" ist es wieder derselbe Unsinn wie vorher....Nadelgehölze den typischen Woodeffekt kaum aufweisen. Weil diese Pflanzen eine andere Blattstruktur haben...
Doch, genau das ist der "Falschfarbenfilm": eine Art Handcolorierung durch Farbfilter, um unterschiedliche Reflexionsintensitäten in bestimmten Farben darzustellen, gemischt mit sichtbarem Licht. IR-Strahlung hat keine sichtbare Farbe; jede Farbe in einem IR-Bild ist bewusst hinzugefügt.... sondern, weil die oben erwähnte Behauptung, dass in der Infrarotfotografie keine Farben möglich wären, schon eindrucksvoll widerlegt wurde. Die Tatsache, dass dieser für den Menschen eigentlich unsichtbare Spektralbereich nicht nur sichtbar, sondern auch farbig gemacht werden kann, kommt nicht von Handcolorierung.
Auge, Film und Sensor arbeiten grundsätzlich gleich, insofern ist Dein Problem nicht verständlich. Farben werden stets gespeichert, indem Helligkeitswerte einzelner Grundfarben gespeichert werden und dann zum Anzeigen entsprechend dem Farbmodell (RGB, CYMK, ...) gemischt werden.... so hat doch noch niemand hier ein Medium genannt, das Farben aufnehmen und speichern könnte. Von den Abschweifungen, wie Farbe im menschlichen Auge und Gehirn verarbeitet wird, lasse ich mich nicht beeindrucken – das weiß ich bereits durch meine Ausbildung und nachfolgende Prüfung recht genau. Hier soll es aber um die Fotografie gehen, zumal das Ganze jetzt unter deren physikalisch-technische Grundlagen gelandet ist.
Zu 1.: Technisch gesehen ja, aber es muss sich natürlich eine additive Mischung ergeben, sonst ist die Darstellung von Weiß nicht möglich.1. Die Filterfarben können willkürlich von den Herstellern der Kameras verändert werden. Richtig?
2. Der vorstehende Punkt ist zwar unwahrscheinlich, weil jeder gerne mit den »natürlichsten Farben« Werbung machen möchte, aber auf Grund Herstellertoleranzen bei den Filterherstellern denkbar. Richtig?
In der Natur sind keine Farben "vorhanden", sondern es entsteht durch Transmission und Reflexion ein Farbeindruck auf Basis des eingestrahlten Lichts - im gelben Abendlicht sieht der Baum andersfarbig aus als im kühlen Mittagslicht.Die in der Natur real vorhandenen Farben (bzw. das, was als solche durch Reflexion von Gegenständen so empfunden wird) sind zwar meistens Grundlage für die Berechnung der Farben in der digitalen Fotografie, müssen es aber nicht zwangsläufig sein. Richtig?
Der Sinn der Frage ist unklar.Falls es Sensoren gäbe, die Farben auf direktem Weg registrieren könnten (und somit Punkt 3 richtig wäre), wozu müsste man den ganzen Zauber mit dem Bayer-Mosaik-Filter anstellen?
Natürlich: Handcolorierung oder digitale Äquivalente dazu.Wäre es denkbar, dass Farbe bei der fotografischen Aufnahme (noch) nicht existiert, sondern erst später hinzugefügt wird?
… Morgen geh ich mein graues Gelbgold-Bauchkettchen beim Türken verkloppen und sag ihm, es sei aus Platin. …
Da machst Du aber Verlust …
Oben in #7 schreibst Du »Chlorophyll reflektiert NIR-Strahlung ca. 6x stärker … es ist das Chlorophyll-Molekül, das etwa ab 690 nm deutlich stärkere Reflexivität zeigt«, auch in #11 behauptest Du »Chlorophyll ist dabei die Hauptkomponente, die die Reflexion ausmacht«. In #33 ist davon keine Rede mehr, jetzt lässt Chlorophyll diese Wellenlänge komplett durchlaufen – der Rest vom Blatt (zudem gehört auch das enthaltene Wasser?!?) reflektiert.Wo ist jetzt das sachliche Problem?
Lies einfach die von Dir selbst angeführte Quelle (die Arbeit der Uni Stuttgart) komplett, da steht alles dargelegt.Was soll ich denn nun akzeptieren, was davon ist denn schlicht falsch?
... Dich kümmert das Geschwätz von gestern wenig und fragst orientierungslos: »Wo ist jetzt das sachliche Problem?«
Na, dann schreib mal weiter, wir können ja später klären, welchem Thema Deine Beiträge zugeordnet werden.
Da fangen die Probleme schon an, Du kannst das Auge nicht separat betrachten. Das Auge-Hirnsystem funktioniert nur im Verbund. Die Bildbearbeitung fängt schon auf der Netzhaut an und setzt sich dann durch verschiedene Bereiche fort, bis schlußendlich die optischen Informationen zu dem 3D-Gesamtmodell der Umgebung im Kopf hinzugefügt werden.Auge, Film und Sensor arbeiten grundsätzlich gleich
Das (für Menschen) sichtbare Licht vom Rest der elektromagnetischen Strahlung separat zu betrachten, ist eine anthropozentrische Weltsicht und so eine behindert bekanntlich nur. In der Natur gibt es keine Farben, nur Photonen unterschiedlichen Energiegehalts.[Farben]
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