Damit ist auch klar, dass weder Nutzer einer F6, noch einer D90 die Kern-Zielgruppe solcher Objektive sind und das Problem also eher wirklich als "Nischenproblematik" einzustufen ist - momentan jedenfalls.
CB
Ich hatte ja schon behauptet, dass Kameras mit "Rollensensor" anstatt "Digitalem Sensor" heute - außer für Sonderfälle - schlicht überflüssig seien
Interessant das es erst jetzt auffällt, da scheinbar das erste E Nikkor 2013 erschienen ist:
E Nikkore
"Mit dem E Nikkor (das E steht direkt hinter dem Offenblendenwert) führt Nikon im Jahre 2013 das erste Objektiv ein, dessen elektromagnetische Blendensteuerung (im Gegensatz zu PC-E Nikkore, welche eine Blendeneinstellung am Objektiv ermöglichen) ausschließlich von einer Kamera gesteuert werden kann. Es gibt keinen mechanischen Blendenhebel. E Nikkore sind kompatibel mit den Kameras D3-Serie, D300(s), D3100, D3200, D3300, D4-Serie, D5000, D5100, D5200, D5300, D5500, D600, D610, D700, D750, D7000, D7100, D7200, D800(E), D810 und Df."
laut dieser Seite:
http://www.horst-schneider.eu/nikon-f.htm
In meiner Jugend, auch schon >20 Jahre her, habe ich sehr viel mit s/w gearbeitet, hauptsächlich der Kosten wegen - glücklicherweise stand im Keller Vaters Ausrüstung mit einem Leitz Focomat IIc und einem tollen Rodenstock-Objektiv. Es hat damals viel Spaß gemacht, ich habe sehr viel durch Ausprobieren gelernt und auch "verrückte" Dinge ausprobiert (z.B. Ablösen der belichteten Schicht vom Baryt-Papier und Rahmung im Glas-Diarahmen: gibt ganz eigenwillige s/w-Dias). Aber, ganz ehrlich: der Gestank der Chemie kommt mir heute noch in der Nase hoch und das aufwändige Hantieren, mit Filmentwicklen und Aufbau der Schalen fürs Abziehen, wenn ich nur mal schnell 5-10 Bilder haben wollte brauche ich heute nicht mehr. Die Zeiten waren wirklich schön und es ist genauso schön, dass sie vorbei sind.Es geht ja nicht nur um neueste Hochtechnologie, sondern auch um die Faszination, analog zu fotografieren, zu entwickeln und vielleicht sogar selbst Abzüge herzustellen.
Die "übliche Beamer-Suppe" entsteht, wenn man mit einem altersschwachen, mittelmäßigen Beamer glaubt, Fotos projizieren zu können und dann Spitzenqualität erhalten. Solche Leute drucken ihre Bilder auch auf 80g/m²-Kopierpapier und klagen über die blassen Farben....Schwarzweißdias. Die ungläubigen Gesichter hättest du sehen sollen. Das war reines Schwarz und hellstes Weiß, nicht die übliche Beamer-Suppe.
Meine JPG-ooc sind auch fix und fertig, wenn ich ordentlich fotografiert habe. Und wenn ich beim Dia Mist gebaut habe, dann sah das Bild eben genauso schlecht aus wie eins, bei dem ich heute erst noch mit PS Hand anlegen müsste. Der feine Unterschied ist: mit PS kann ich es fix erledigen und mit dem Dia war der Ärger da, wenn was im Bild war, das nicht da rein sollte.Und Dias sind sozusagen schon vor dem Auslösen fertig, authentisch, ganz ohne Wegstempeln, Photoshop und so...
Den Spaß hatte ich schon vor 45 Jahren.Lieber Michael, da entgeht dir eine Menge Spaß! Es geht ja nicht nur um neueste Hochtechnologie, sondern auch um die Faszination, analog zu fotografieren, zu entwickeln und vielleicht sogar selbst Abzüge herzustellen.
Wie Christoph es so nett beschreibt:Ich bekam auch einen Kosmos Fotomann Lehrbaukasten geschenkt und von einer Haushaltsauflösung aus dem Nachbarhaus eine Dunkelkammerausrüstung, mit der ich meine S/W-Fotos selber entwickelt und vergrößert habe.
Der Gestank der Chemie kommt mir heute noch in der Nase hoch und das aufwändige Hantieren, mit Filmentwicklen und Aufbau der Schalen fürs Abziehen, wenn ich nur mal schnell 5-10 Bilder haben wollte brauche ich heute nicht mehr. Die Zeiten waren wirklich schön und es ist genauso schön, dass sie vorbei sind.
Na klar, keine Frage! :up:Das sind einfach unterschiedliche Philosophien, die durchaus nebeneinander existieren können ;-)
Ich sehe das sehr (vielleicht zu?) streng:
Kameras mit "Rollensensor" anstatt "Digitalem Sensor" sind heute schlicht überflüssig, da sämtliche Weiterverarbeitung des Film-Bildes nur noch digital erfolgt (scannen, EBV, Betrachten am Monitor oder Beamer, Druckvorstufe)...
Nur bei schwierigen Umgebungsbedingungen (Expeditionen in "unwirtliche" Gefilde, Belastung durch elektromagnetische oder radioaktive Strahlung oder EMPs) sehe ich heute einen Einsatzbereich für "analoge" Kameras - dann aber rein mechanische ohne jeden elektronischen Schnickschnack - und dazu passen dann auch nur Objektive, in denen außer Glas nur noch Metall ist, keine Elektronik...
Auch in Atomkraftwerken nach einem Strahlenbelastung verursachenden Störfall?Auch in unwirtlichen Gebieten wird heutzutage modernste Kameraelektronik eingesetzt.
Hi!
Auch in Atomkraftwerken nach einem Strahlenbelastung verursachenden Störfall?
Also doch. Nikon Objektive passen seit ewig an alle Bodys - die Aussage stimmt doch.
(Nur sie funktionieren halt nicht immer....)
... da sämtliche Weiterverarbeitung des Film-Bildes nur noch digital erfolgt...
"Verwendete Technik
Ich fotografiere mit:
...
Leica R System und allen R Objektiven analog auf Fujichrome Velvia 50
...
analoge Projektion für Säle bis 250 Personen in gewohnter authentischer Anmutung und Qualität"
Quelle: http://www.rosing.de/biografie/technik/
"Due to the characteristics of a PF (Phase Fresnel) lens that utilizes the photo diffraction phenomenon, when there is a strong light source within the frame or when light enters the lens from outside of the frame, ring-shaped colored flare may occur according to shooting conditions. This phenomenon can be minimized with "PF Flare Control" included in Capture NX-D."
Quelle: http://www.nikon.com/news/2015/0106_lens_02.htm
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