Moin zusammen,
es ist zwar noch nicht Freitag, aber trotzdem wärme ich diese Suppe nochmal auf. Und gestehe, ich habe es getan und bei einem charmanten Preis zugeschlagen, nun ist es da... - was man mit dem Teil vielleicht nicht machen muss, ist Backsteinziegelwände in 200m Entfernung im trüben Hamburger Morgen zu fotografieren. Aber warum sollte man das auch tun?!?
Viel interessanter ist doch, ob das Teil bei bestimmungsgemäßen Einsatz - und das ist für mich eindeutig "schnell hin, schnell ran, schnell weg" - funktioniert. Und das tut es gut, deutlich besser als erwartet. Ich habe zur Zeit noch 2 go-light Objektive (18-70/55-200VR), die ich mir testweise zugelegt habe, weil es eben doch manchmal extrem lästig ist, FBen zu wechseln oder der Zoombereich von 2,8ern gerade mal nicht passt.
Die Vorteile eines einzelnen Objektivs gegenüber auch nur einer 2er Lösung sind im ambulanten Bereich - also Reportage/Street o.ä., meinetwegen auch Landscape beim Wandern/Radeln/Skifahren - für mich wichtig. Dafür bin ich gern bereit, Abstriche in eher praxisfernen Bereichen hinzunehmen. Auch die vielzitierte mangelnde Schärfe z.B. bei 200mm, wo auch dem 55-200VR Besseres nachgesagt wird, macht sich jedenfalls bei Ausdrucken bis 30-45 nicht bildentscheidend bemerkbar.
Kurz gesagt, auch die hier viel- oder meistkritisierten Objektive sind technisch ganz sicher gut genug, um annehmbar fotografieren zu können.
Genug geschwätzt, Weihnachten ist ja auch die Zeit der Allgemeinplätze
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